Covid-19-Pandemie im Live-Ticker

Corona in NRW: WHO will keinen falschen Optimismus +++ Armin Laschet warnt vor Grenzschließungen

Das Coronavirus grassiert weiter in Deutschland. Aber die Zahl der Neuinfektionen sinkt. Alle News und Zahlen zu Covid-19 aus NRW im Live-Ticker von RUHR24.

  • Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) beschäftigt Deutschland weiterhin.
  • Zwar sinken die Wocheninzidenzen, doch bereiten die Virus-Mutationen derzeit Sorge. Daher wird der Lockdown bis in den März verlängert.
  • Die Zahl der Neuinfektionen in NRW scheint allmählich zu sinken, doch weiterhin sterben viele Menschen an dem Virus.

Update, Montag (15. Februar), 23.15 Uhr: Dieser Ticker wird nicht länger aktualisiert. Alle News zum Coronavirus in NRW gibt es in diesem Live-Ticker. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

Kein Corona-Ende in Sicht: WHO warnt vor Optimismus

Update, Montag (15. Februar), 20.20 Uhr: Die Corona-Zahlen sinken nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit. Doch die WHO warnt vor zu großem Optimismus. Wie Mike Ryan, WHO-Experte, erklärt, sei ein Sieg über das Coronavirus nicht in Sicht: „Dieses Virus hat immer noch eine hohe Infektionskraft.“

Grenzschließungen wegen Corona-Pandemie: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet warnt

Update, Montag (15. Februar), 19.30 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet warnt vor den negativen Auswirkungen für die Wirtschaft aufgrund von Grenzschließungen. Damit vertritt er die gleiche Meinung wie Bundesinnenminister Horst Seehofer. Vor allem Lieferketten für die deutsche Automobilindustrie seien stark gefährdet, erklärt Laschet beim virtuellen Neujahrsempfang des Wirtschaftsrates Baden-Württemberg. „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht mit ‚Ersatzmaßnahmen‘ die gesamten Lieferkettenprozesse im Binnenmarkt zerstören.“

Corona-Zahlen: Stadt Essen gibt nach technischer Panne Neuinfektionen bekannt

Update, Montag (15. Februar), 18.50 Uhr: Auch bei der Stadt Essen scheint es heute einen technischen Fehler gegeben zu haben. Nachträglich hat die Stadt die Neuinfektionszahlen für Essen bekannt gegeben. So seien derzeit 804 Menschen akut infiziert, insgesamt 17.277. 425 Menschen aus Essen sind an oder mit dem Coronavirus verstorben. Derzeit werden 172 Menschen stationär behandelt. Der Inzidenz-Wert liegt, laut der Stadt Essen, bei 61,2.

Corona-Impfung: WHO empfiehlt Impfstoff von AstraZeneca

Update, Montag (15. Februar), 18.20 Uhr: Die WHO hat nun auch AstraZeneca als Impfstoff im Kampf gegen die Corona-Krise empfohlen. Zuvor lag die Empfehlung nur bei dem Impfstoff der Firma BioNTech. Eine Notfallzulassung der WHO wurde heute in Genf ausgestellt.

Bildung während Corona-Krise: Schüler und Lehrer können auf Arte-Lernplattform zugreifen

Update, Montag (15. Februar), 18 Uhr: Über 25.000 Schüler in Deutschland erhalten die Möglichkeit, auf die Lernplattform „Educ‘Arte“ zuzugreifen, ein Online-Angebot des deutsch-französischen Fernsehsenders Arte. Wie die Düsseldorfer Staatskanzlei mitteilte, sei eine Kooperation mit dem deutsch-französischen Kulturbevollmächtigten, NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und der Arte-Abteilung „Education“ heute gestartet.

26 Schulen in Deutschland, die Französisch auch als Schulfach anbieten, bekommen nun Zugang zu der Lernplattform. Zwei Jahre lang können nun Lehrer und Schüler auf über 1.200 Lernsendungen zugreifen.

Corona-Update Bochum: Stadt meldet falsche Zahlen auf Twitter

Update, Montag (15. Februar), 17.45 Uhr: Wie die Stadt Bochum auf Twitter berichtet, sei es gestern zu einem Auswertungsfehler bei den Neuinfektionen gekommen. „Durch einen technischen Auswertungsfehler wurden gestern (14.02.) leider zum Teil zu hohe Zahlen übermittelt“, heißt es in dem Tweet. Die Zahlen seien mittlerweile aktualisiert worden. So sehen die Zahlen heute für Bochum aus:

  • Aktuell Infizierte: 184 (Vortag: 261)
  • Todesopfer: 150 (Vortag: 149)
  • Inzidenz: 53,0 (Vortag: /)

Corona-Update in NRW: Dortmund meldet vier weitere Covid-19-Todesfälle

Update, Montag (15. Februar), 17.30 Uhr: In Dortmund sind im Laufe des Tages 15 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. 10 Fälle von ihnen lassen sich zwei Millionen zuordnen. Damit steigt die Zahl der positiv getesteten Menschen in Dortmund auf 17.627 Personen an. Insgesamt 14 positive Fälle mit der britischen Mutation konnten bereits nachgewiesen werden.

Innerhalb von 24 Stunden sind vier weitere Todesfälle in Dortmund dazu gekommen. Ein 62-jähriger Mann, ein 88-jähriger Mann und ein 90-jähriger Mann sind ursächlich an Covid-19 verstorben und ein 90-jähriger Mann, der nicht ursächlich an aber mit Covid-19 verstarb.

Zurzeit werden in Dortmund 116 Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter 23 intensivmedizinisch, davon wiederum 17 mit Beatmung. Der Inzidenz-Wert in Dortmund wird vermutlich bei 44,5 (Vortag: 44,4) liegen. Diesen Wert hat die Stadt Dortmund selbst berechnet, gültig ist jedoch der Wert vom RKI, der um 0 Uhr erscheinen wird.

Nach Corona-Impfung: Wirtschaftlicher Aufschwung durch Immunisierung möglich?

Update, Montag (15. Februar), 17 Uhr: Bundesfinanzminister Olaf Scholz erhofft durch die Coronaimpfungen eine wirtschaftliche Erholung. Daher sei es nun wichtig, keine Zeit zu verlieren und möglichst viele Menschen zu impfen, so der Politiker.

Trotz Corona-Pandemie in NRW: Rosenmontags-Umzug in Düsseldorf findet statt

Update, Montag (15. Februar), 15.20 Uhr: Am heutigen Rosenmontag sieht es in den Karnevals-Hochburgen Köln und Düsseldorf leer aus. Dennoch wird an der Umzugs-Tradition in Düsseldorf festgehalten. So sah man heute einige Schauwagen mit Motiven wie Corona und Angela Merkel durch die Innenstadt rollen. Jedoch nicht, wie üblich, als Zug, sondern als getrennte Fahrzeuge. Die Route blieb vorher geheim, um Menschenmassen zu vermeiden.

Karneval ist vor allem im Rheinland eine große Tradition. Trotz Corona-Pandemie wird heute in Düsseldorf (klein) gefeiert.

NRW-Landesregierung: Innenminister Herbert Reul positiv auf Corona getestet

Update, Montag (15. Februar), 14.16 Uhr: Innenminister Herbert Reul (CDU) ist als erster Minister der NRW-Landesregierung bei einem Schnelltest positiv auf Corona getestet worden. „Dem Minister geht es den Umständen entsprechend gut, er führt die Amtsgeschäfte von zu Hause aus“, teilte eine Ministeriumssprecherin am Montag mit.

Osterurlaub trotz Corona möglich? Bundesregierung wagt noch keine Prognose

Update, Montag (15. Februar), 13.45 Uhr: Viele Menschen in Deutschland hoffen darauf, dass die Corona-Lage sich bis Ostern deutlich verbessert. Die Bundesregierung wagt aktuell jedoch keine Prognose für den Osterurlaub. Es spreche jetzt vieles dafür, die Entwicklungen in den nächsten Wochen abzuwarten, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert.

„Wir haben zurzeit eine Lage, die sich in vieler Hinsicht positiv entwickelt“, so Seibert. Allerdings sei die Situation wegen der Mutationen noch unsicher. „Die Bundesregierung insgesamt arbeitet daran, dass Ostern 2021 schon wieder ein etwas anderes Fest wird, als Ostern 2020 war.“ Die Zahl der Neuinfektionen und die Belegung der Intensivstationen gingen zurück.

Ministerin Giffey hofft auf schnelle Kita- und Schulöffnungen durch Corona-Selbsttets

Update, Montag (15. Februar), 12.55 Uhr: Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) erhofft sich von den neuen Corona-Selbsttests einen grundlegenden Wechsel hin zu mehr Öffnungen von Kitas und Schulen. „Ich halte das für einen Weg, um die Zeit bis zum Impfen zu überbrücken“, sagte sie beim Besuch einer Kita in Potsdam, wo ein Modellprojekt mit mehr Schnelltests läuft. 

Die Politikerin bezeichnete die Tests als „echten Game-Changer“, durch den wieder mehr Kinder in den Regelbetrieb zurückgebracht werden könnten. Sie sprach von Spucktests, die sehr einfach zu handhaben seien.

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hofft, dass die Kitas und Schulen durch neue Corona-Selbsttests schneller öffnen können.

Deutschland: Corona-Infektionen treffen vor allem Mitarbeiter in Sozialberufen

Update, Montag (15. Februar), 12 Uhr: In Deutschland tritt Corona offenbar vor allem in den Sozialberufen auf. Wie die Barmer Krankenkasse mitteilt, waren im vierten Quartal 2020 7,6 von 1.000 versicherten Erwerbstätigen in der Altenpflege wegen einer Infektion mit dem Coronavirus krankgeschrieben.

Knapp dahinter liegen demnach Beschäftigte in Gesundheits- und Krankenpflege, Rettungsdienst, Geburtshilfe sowie Mitarbeiter in Erziehungsberufen, Sozialarbeit und Heilerziehungspflege mit jeweils 7,3 Krankgeschriebenen je 1.000 Menschen, die bei der Barmer versichert sind.

Corona-Regeln in Nordrhein-Westfalen: Skepsis gegenüber Grenzwert für Lockerungen

Update, Montag (15. Februar), 11.31 Uhr: In NRW sollen die strengen Corona-Regeln ab einem Inzidenzwert von 35 gelockert werden. Ute Teichert, Direktorin der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf, steht diesem Vorhaben skeptisch gegenüber, wie sie im „Morgenecho“ bei WDR5 sagte.

„Es gibt keine absolute Grenze, man muss sich immer ein Gesamtbild von der Lage machen“, so Teichert. Diese hänge von verschiedenen Faktoren wie der Personalsituation in den Gesundheitsämtern und der Zahl der Kontaktpersonen bei einer Corona-Infektion ab.

Corona-Krise trifft Modegeschäft Takko: Unternehmen beantragt Bürgschaft beim Land NRW

Update, Montag (15. Februar), 10.34 Uhr: Die Corona-Krise bedeutete bereits für einige Geschäfte und Unternehmen das Aus. Jetzt hat auch der Modediscounter Takko große Probleme vermeldet. Das Unternehmen mit Sitz im Münsterland hat finanzielle Probleme und beantrage deshalb eine Bürgschaft des Landes Nordrhein-Westfalen für einen Überbrückungskredit. Das bestätigte der Interims-Vorstandschef Karl-Heinz Holland auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Bei dem Kredit soll es sich um ein Volumen von einem mittleren zweistelligen Millionenbetrag handeln. Takko gehört mit über 1.900 Filialen in 17 Ländern zu den großen Modehändlern in Europa. Das Unternehmen beschäftigt 18.000 Mitarbeiter, davon allein etwa 14.000 in Deutschland.

Corona-Impfungen in Deutschland: Vize-Kanzler Scholz fordert Änderungen

Update, Montag (15. Februar), 10.01 Uhr: Finanzminister Olaf Scholz (SPD) hat sich für Änderungen beim Verfahren der Corona-Impfungen in Deutschland ausgesprochen. Der Vize-Kanzler plädiert dafür, dass auch Haus- und Betriebsärzte künftig in den Ablauf eingebunden werden, sagte er in der ARD.

„Ich möchte nicht erleben, dass wir plötzlich Millionen Impfdosen haben, die nicht verimpft werden“, so der SPD-Politiker. Das müsse unbedingt verhindert werden.

Trauriger Rosenmontag für Jecken in NRW: Wegen Corona fallen die Karnevalsumzüge aus

Update, Montag (15. Februar), 8.59 Uhr: Der Rosenmontag 2021 wird für alle Karnevalisten in NRW ein trauriger. Denn wegen der Corona-Pandemie werden keine Karnevalsumzüge stattfinden. In Köln gibt es zumindest einen kleinen Ersatz: Ab 14 Uhr zeigt der WDR den Rosenmontagszug im Miniaturformat - als Inszenierung des Stockpuppentheaters Hänneschen.

Rosenmontag in Zeiten von Corona: Die Karnevalsumzüge in NRW wurden abgesagt.

Auch in Düsseldorf gibt einen kleinen Lichtblick für die Jecken. Dort werden acht Entwürfe von Wagenbauer Jacques Tilly zu sehen sein. Etwa für zwei Stunden sollen sie in der Düsseldorfer Innenstadt gezeigt werden, teilte das Comitee Düsseldorfer Carneval mit. 

Corona-Mutation in Dortmund: Stadt nimmt Großtestungen in zwei Kitas vor

Update, Montag (15. Februar), 7.55 Uhr: Die Corona-Variante B 1.1.7 breitet sich in Dortmund weiter aus. Die Stadt versucht aktuell, die Kontaktpersoneneinordnung und die Quarantäneanordnungen nach den RKI-Kriterien durchzuführen. In zwei Kitas wurde die Virus-Mutation bereits nachgewiesen: In der Katholischen Kita Heilig Kreuz ist ein Kind positiv getestet worden, in der FABIDO-Kita in der Uhlandstraße ist eine Erzieherin betroffen.

In der Katholischen Kita Heilig Kreuz wurde am Sonntag (14. Februar) eine Großtestung vorgenommen. Die Kita bleibt vorerst geschlossen. Die PCR-Ergebnisse werden laut den Angaben der Stadt innerhalb von 48 Stunden erwartet. Weitere Testungen werden am Montag in der FABIDO-Kita durchgeführt. Auch hier ist derzeit nicht klar, wann der Kindergarten wieder öffnet.

Aktuelle Zahlen aus NRW - Coronaschutzverordnung mit zwei Anpassungen vorerst verlängert

Update, Montag (15. Februar), 7.20 Uhr: Auch für Nordrhein-Westfalen liegen die neuen Corona-Zahlen vor. Laut den Angaben des RKI ist die Sieben-Tage-Inzidenz auf 56,6 gestiegen. Die Zahl der Neuinfektionen ist außerdem um 1.028 gestiegen - somit sind aktuell 510.522 Menschen in NRW mit dem Virus infiziert. Am Vortag lag die Zahl der Infizierten bei 509.494.

Wie das Gesundheitsministerium am Samstag (13. Februar) mitgeteilt hat, wurde die Coronaschutzverordnung für NRW außerdem vorerst bis zum 21. Februar verlängert. Es gibt zwei Regelanpassungen: Die Maskenpflicht vor Geschäften gilt nun in einer Entfernung von zehn Metern zum Eingang. Hierzu gab es vorher keine eindeutige Begrenzung. Außerdem müssen Lehrer in Schulen und Mitarbeiter in Pflegeeinrichtungen nun eine medizinische Maske tragen.

Das Robert-Koch-Institut informiert über die aktuellen Corona-Zahlen in Deutschland.

Neue Corona-Zahlen am Montag: Infektionen in Deutschland sind weiter rückläufig

Update, Montag (15. Februar), 6.40 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) vermeldete am Montag erneut einen Rückgang bei den Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland. Innerhalb von 24 Stunden haben sich demnach 4.426 Menschen mit Corona infiziert. Das sind 1.688 Ansteckungen weniger als am Sonntag (14. Februar).

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt hingegen leicht von zuletzt 57,4 auf 58,9. 116 weitere Menschen sind dem RKI zufolge in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Seit Beginn der Pandemie wurden in Deutschland 2,338 Millionen Corona-Infektionen nachgewiesen, über 65.000 Menschen sind gestorben.

Corona in NRW: Zahlreiche Krankschreibungen nach Corona-Impfungen

Update, Sonntag (14. Februar), 21.45 Uhr: Nach den Corona-Impfungen beim Dortmunder Rettungsdienst sollen sich etliche Mitarbeiter krankgemeldet haben. Der Grund dafür seien die Nebenwirkungen der Impfung gewesen. Diese seien bei rund einem Viertel der Geimpften aufgetreten.

Corona in NRW: Infektionszahlen in Dortmund sinken weiter

Update, Sonntag (14. Februar), 17.45 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am Sonntag insgesamt 25 neue Corona-Infektionen. Damit wird der Inzidenzwert voraussichtlich bei 44,4 liegen. Den tatsächlichen Wert gibt das Robert Koch-Institut erst ab Mitternacht bekannt.

Aktuell befinden sich in Dortmund 1046 Menschen in Quarantäne.

Patienten berichten über Gesichtlähmung nach Corona-Impfung

Update, Sonntag (14. Februar), 16.08 Uhr: Einige wenige Menschen berichten von Gesichtslähmungen nach der Corona-Impfung, wie das Bundesministerium für Gesundheit berichtet. Das Ministerium betont allerdings, dass es sich um wenige Fälle handelt und dass sich die Lähmung wieder zurückbildet. Dem Paul-Ehrlich-Institut wurden bisher zehn Fälle gemeldet.

Einige wenige Patienten berichten von Gesichtslähmung nach der Corona-Impfung.

Corona in Dortmund: Auch beim Rodeln gelten Pandemie-Regeln

Update, Sonntag (14. Februar), 14.00 Uhr: Dicke Schneedecken und strahlende Sonne – das lädt doch förmlich zum Rodeln ein. So ist es nicht verwunderlich, wenn aktuell jeder Hügel in Dortmund genutzt wird, um Kinder auf dem Schlitten herunter düsen zu lassen. Doch auch wenn das Schnee-Chaos der vergangenen Tage die Pandemie in den Hintergrund gerückt hat: Auch hier gelten Abstands- und Hygiene-Regeln.

Die Polizei NRW rät sogar von Schnee-Ausflügen ab, wie die Ruhr Nachrichten berichten. Auf den Hängen sei es demnach zu voll und Abstände könnten nicht eingehalten werden. Das Treffen im öffentlichen Raum mit anderen Personen als den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstands kann im schlimmsten Fall mit 250 Euro kosten.

Rodeln macht Laune, aber dennoch muss auch hier auf Abstand geachtet werden (Symbolfoto).

Corona in NRW: Kampagne zum Durchhalten

Update, Sonntag (14. Februar), 13.48 Uhr: Unter dem Motto #nrwkanndas startet die Landesregierung NRW in der Corona-Pandemie eine Mutmacher-Kampagne mit prominenten Unterstützern: In den sozialen Medien sollen unter anderem Astronaut Alexander Gerst, Musiker Till Brönner und Comedian Hape Kerkeling positive Signale in der Pandemie senden.

Corona-Update aus NRW und Deutschland: Inzidenz weiter auf Talfahrt

Update, Sonntag (14. Februar), 11.48 Uhr: Wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitteilt sind in den vergangenen 24 Stunden bundesweit 6124 neue Corona-Fälle hinzugekommen. Damit sinkt die 7-Tage-Inzidenz auf 57,4 (Vortag: 60,1). Außerdem müssen 218 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnet werden.

Auch in NRW sinkt die Inzidenz wie auch schon in den vergangenen Tagen immer weiter. Laut RKI sind im bevölkerungsreichsten Bundesland 1192 neue Corona-Fälle hinzugekommen. Damit sinkt die Wocheninzidenz auf 54,1 (Vortag: 57,1). Außerdem gibt es in NRW 32 neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Corona: Bochum/NRW sammelt Masken für bedürftigen Menschen

Update, Sonntag (14. Februar), 11.18 Uhr: Die Initiative „Bochum Zusammen“ sammelt Masken für bedürftige Menschen. An zehn Orten in der Stadt stehen dafür Spenden-Tonnen bereit, unter anderem am Bochumer Hauptbahnhof. „Maske einwerfen und ein wenig Glück verschenken“ steht an den Tonnen. Sie wurden für die Aktion vom Bochumer Entsorgungsbetrieb bereitgestellt.

In diese „Spenden-Briefkästen“ können die Bochumer FFP2- oder medizinische Masken hineinwerfen. Sie werden an Menschen verteilt, die Hilfe brauchen und sich keine Masken leisten können. Die Spendenaktion läuft noch bis Donnerstag (18. Februar).

Eine Initiative in Bochum sammelt medizinische Masken für Bedürftige.

Neue Studie: Mentale Gesundheit leidet unter Corona

Update, Sonntag (14. Februar), 10.53 Uhr: Die mentale Gesundheit der Menschen in Deutschland leidet laut einer Studie unter den Lockdown-Auswirkungen – und zwar mehr als während der Maßnahmen im Frühjahr. Zu diesem Zwischenergebnis kommen Forscher der Universität des Saarlandes auf Basis von regelmäßige Befragungen von 1.500 Frauen und Männern.

Die Einschätzung der Gesellschaft habe sich „drastisch verändert“, so Forschungsgruppenleiterin Dorota Reis. Anfangs berichteten die Teilnehmer, dass die Gesellschaft zusammenrücke. Mittlerweile schätzen sie das Verhalten als „eher egoistisch und auseinanderdriftend“ ein. „Die Lebenszufriedenheit ist deutlich zurückgegangen, Sorgen, Stress und Depressivität sind gestiegen“, sagte Reis.

Corona: Viele Betrugsverdachtsfälle mit Soforthilfe in NRW

Update, Sonntag (14. Februar), 10.22 Uhr: Die Arbeit von Solo-Selbstständigen, Freiberuflern und kleinen Unternehmen ist wegen der Corona-Pandemie stark eingeschränkt. Mit der NRW-Soforthilfe für diese Berufsgruppen wurden insgesamt 4,5 Milliarden Euro ausgezahlt.

Doch der Betrug mit dem Geld habe laut Welt am Sonntag auch ein großes Maß angenommen. In keinem Bundesland gebe es demnach so viele Verdachtsfälle wie in NRW. Bei den 4.619 Fällen geht es laut Landeskriminalamt um eine Schadenssumme von insgesamt 38,4 Millionen Euro.

Sachsens Ministerpräsident schließt Urlaub an Ostern wegen Corona aus

Update, Sonntag (14. Februar), 9.59 Uhr: Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) schließt Urlaub über Ostern in Deutschland wegen der Corona-Pandemie aus. „Ich bin dafür, Wahrheiten auszusprechen. Osterurlaub in Deutschland kann es dieses Jahr leider nicht geben“, sagte Kretschmer der Bild am Sonntag. „Zu große Mobilität etwa durch Reiseverkehr und Tourismus bereits im April ist Gift. Wir würden alles zerstören, was wir seit Mitte Dezember erreicht haben.“

Corona: Inzidenzwerte in NRW sinken weiter

Update, Sonntag (14. Februar), 9.30 Uhr: In NRW weisen jetzt fünf Kommunen weniger als 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf. Unter diesem kritischen Inzidenzwert sind Lockerungen der aktuellen Corona-Regeln möglich. Neben Münster (11,1), Bielefeld (21,8), dem Landkreis Coesfeld (23,6) und Mönchengladbach (29,1) ist es jetzt auch der Landkreis Paderborn (34,4). In 16 weiteren Kommunen liegt der Wert unter 50. Landesweit sinkt die Inzidenz auf 54,2 – von 75,5 vor einer Woche. Am 9. Januar lag die Inzidenz noch bei 154,2.

Corona in NRW: Welche Regeln beim Friseur ab dem 1. März gelten

Update, Samstag (13. Februar), 21.55 Uhr: Während Einzelhändler, Restaurants und Freizeiteinrichtungen weiterhin geschlossen bleiben, dürfen die Friseure ab dem 1. März wieder öffnen. Doch wie sieht ein Friseur-Besuch nach dem Lockdown aus? Es gelten auf jeden Fall verschärfte Corona-Regeln fürs Haare schneiden.

Corona in NRW: Stadt Dortmund meldet gute Nachrichten

Update, Samstag (13. Februar), 18.25 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am Samstag insgesamt 47 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Damit liegt die 7-Tage-Inzidenz voraussichtlich bei 42. Der tatsächliche Wert wird erst ab 0 Uhr vom Robert-Koch-Institut bekannt gegeben.

Drei weitere Personen sind über Nacht wegen oder mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben: eine 92-jährige Frau, ein 83-jähriger Mann sowie eine 66-jährige Frau. Alle befanden sich seit Januar zur stationären Behandlung im Krankenhaus.

Corona-Impfung trotz Allergie: Bundesministerium stellt eine Sache klar

Update, Samstag (13. Februar), 14.16 Uhr: Da es bei den ersten Corona-Impfungen zu allergischen Reaktionen gekommen ist, haben viele Allergiker Angst vor der Impfung oder ziehen sie für sich erst gar nicht in Erwägung. In einem Tweet stellt das Bundesministerium für Gesundheit klar: „Anaphylaktische Schocks durch die #CoronaSchutzimpfung sind sehr selten.“ Demnach wurden dem Paul-Ehrlich-Institut bisher nur 22 Fälle von starken allergischen Reaktionen gemeldet – von 2.635.673 Impfungen in Deutschland (Stand 13. Februar). Alle betroffenen Personen befinden sich wieder auf dem Weg der Besserung oder sind inzwischen wieder genesen.

Das Bundesministerium für Gesundheit stellt klar, dass sich auch Allergiker gegen das Coronavirus impfen lassen können.

Corona-Update für NRW: Inzidenz sinkt – Todesfälle weiterhin hoch

Update, Samstag (13. Februar), 12.29 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz sinkt weiter in Deutschland und NRW. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) berichtet, wurden in den letzten 24 Stunden 8354 neue Corona-Fälle bundesweit registriert, damit sinkt die Inzidenz auf 60,1 (Vortag: 62,2). Auch in NRW sinkt die Inzidenz weiter. Laut Landeszentrum Gesundheit NRW wurden in den vergangenen 24 Stunden 1693 neue Corona-Fälle im bevölkerungsreichsten Bundesland registriert. Damit sinkt die Wocheninzidenz auf 57,1 (Vortag: 59,3).

Wie auch in den vergangenen Tagen bleibt die Zahl der Menschen die an oder mit dem Coronavirus verstorben sind weiterhin hoch. Im gesamten Bundesgebiet sind laut RKI 551 Todesfälle hinzugekommen, in NRW sind es laut Landeszentrum 103.

Corona-Impfung von Astrazeneca soll an 300 Kindern getestet werden

Update, Samstag (13. Februar), 11.43 Uhr: Forscher der Universität Oxford wollen prüfen, ob der Corona-Impfstoff des Herstellers AstraZeneca auch bei Kindern und Jugendlichen wirkt. Dafür soll das Mittel an 300 Freiwilligen zwischen 6 und 17 Jahren getestet werden. Einige Kinder könnten von einer Impfung profitieren. Die meisten Kinder würden nicht krank durch das Virus.

Corona in NRW: Mehrere Strafanzeigen zu Vorfällen an Impfzentren

Update, Samstag (13. Februar), 11.09 Uhr: Laut einer Auswertung des Innenministeriums gab es im Januar sieben Strafanzeigen zu Vorfällen in und an Impfzentren in NRW - darunter beispielsweise Hausfriedensbrüche oder Bedrohungen. Das teilte das Ministerium der Deutschen Presse-Agentur mit.

„Die Impfzentren sind derzeit die wertvollsten Hallen des Landes. Deshalb werden sie entsprechend beschützt“, so Innenminister Herbert Reul (CDU). „Wir beobachten die Situation aufmerksam und tauschen uns mit allen Behörden regelmäßig aus.“

Corona: Immer mehr Städte in NRW unter Inzidenzwert von 35

Update, Samstag (13. Februar), 10.44 Uhr: Immer mehr Kommunen in NRW unterschreiten den Inzidenzwert von 35. Mittlerweile liegen Münster (15,9), Coesfeld (21,8), Bielefeld (23,9) und Mönchengladbach (31,0) unter dieser Marke. Knapp darüber sind Düsseldorf sowie die Landkreise Steinfurt und Paderborn. Acht weitere Kreise und kreisfreie Städte haben ebenfalls einen Inzidenzwert unter 50 erreicht.

Münster hat die niedrigste Inzidenz in NRW.

NRW: 1200 Fälle der britischen Corona-Variante

Update, Samstag (13. Februar), 10.13 Uhr: In NRW gibt es aktuell rund 1.200 Verdachtsfälle der britischen Corona-Variante B.1.1.7. Das teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums der Westdeutschen Zeitung mit. Demnach gebe es aktuell insgesamt rund 100 bestätigte Fälle der Mutation in dem bevölkerungsstärksten Bundesland. Bekannt seien weitere knapp 1.200 Verdachtsfälle dieser Variante.

Corona-Update für NRW: Virologe begrüßt neue Grenzwerte

Update, Samstag (13. Februar), 9.44 Uhr: Der Virologe Friedemann Weber von der Universität Gießen begrüßt die neu festgelegten Grenzwerte für Lockerungen der Corona-Beschränkungen. „Was mich positiv überrascht hat, ist, dass man auch niedrigere Linien eingezogen hat bei Inzidenz 35 und auch 10“, so Weber gegenüber dem WDR. Wichtig sei aber auch, dass auch kommuniziert werde, dass diese Grenzwerte auch in die andere Richtung funktionierten und bei ihrer Überschreitung zu Verschärfungen führten.

Corona in NRW: Virologe aus Essen mit Äußerungen zu Schulöffnungen

Update, Freitag (12. Februar), 22.30 Uhr: Ulf Dittmer, Virologe aus Essen, äußerte sich gegenüber der WAZ im Videointerview über das Thema Öffnungen von Schulen und Kitas. Schulöffnungen sind eine Sache der Länder und das sei richtig. Die Infektionszahlen seien in den unterschiedlichen Regionen einfach noch zu unterschiedlich.

Bei niedrigeren Inzidenzen sei es der richtige Weg, Schulen und Kitas zu öffnen. Denn das Home-Schooling habe, wie eine Studie zuletzt bewiesen hat, negative Auswirkungen auf Eltern und Kinder.

Corona-Öffnungen: Studie könnte Debatte befeuern

Update, (12. Februar), 22.15 Uhr: Die TU Berlin hat eine Studie veröffentlicht, die das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus untersucht hat und wohl möglich bei den kommenden Diskussionen rund um Öffnungen nach dem Lockdown helfen könnte.

Während ein Besuch beim Friseur oder in einem Einzelhandelsgeschäft weniger gefährlich ist, gelten Schulen (Klassenzimmer ohne Maske) und Großraumbüros (ebenfalls ohne Maske) als potenzielle Superspreader-Orte.

Corona-Impfvordrängler: Spahn erwägt Konsequenzen

Update, Freitag (12. Februar), 22 Uhr: Aktuell gibt es zahlreiche Verstöße gegen die festgelegte Impfreihenfolge. Menschen lassen sich aktuell gegen das Coronavirus impfen, die eigentlich noch gar nicht dran sind. Die Bundesregierung, genau genommen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), will nun Konsequenzen prüfen.

Corona-Mutation: Brasilianische Variante bis zu dreimal ansteckender

Freitag (12. Februar), 21 Uhr: Aktuell kursiert eine neue Mutation des Coronavirus in Brasilien. Diese Mutation ist angeblich dreimal ansteckender und wurde auch, wie die WAZ berichtet, in Deutschland sequenziert. Die gute Nachricht: Die aktuellen Impfstoffe sollen auch gegen diese Mutation helfen.

Alle Ereignisse von letzter Woche im Live-Ticker über Corona in NRW bei RUHR24.

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