Alle News zur Pandemie im Überblick

Corona in NRW: Deutschland übersteigt Millionen-Marke – Merkel will Skigebiete schließen

Das RKI hat heute über 22.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Neue Regeln sollen die Kurve wieder abflachen lassen.

  • NRW befindet sich im November im Corona-Lockdown.
  • Bund und Länder haben sich auf neue Corona-Maßnahmen geeinigt. An Weihnachten soll es jedoch eine Ausnahme geben.
  • Im Live-Ticker haben wir die wichtigsten News zu neuen Regeln, aktuellen Fallzahlen und weiteren Entwicklungen rund um die Covid-19-Pandemie in der Übersicht.

Coronavirus in Deutschland: Über 1 Million Corona-Fälle

Update, Donnerstag (26. November), 21.30 Uhr: Deutschland hat in der Corona-Pandemie eine weitere wichtige Marke überschritten. So soll es inzwischen seit Beginn der Pandemie mehr als eine Million Corona-Fälle geben. Das ging aus den Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins University (JHU) hervor.

Insgesamt seien 1.001.307 positive Corona-Tests registriert worden (Stand: 26. November, 19 Uhr). Mindestens 673.752 Menschen sind wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle liegt laut JHU bei 15.363. Die Zahlen unterscheiden sich an dieser Stelle von denen des Robert Koch-Instituts. So meldete das RKI zum aktuellen Zeitpunkt lediglich 983.588 Corona-Fälle.

Das kann mitunter daran liegen, dass das RKI ausschließlich Fälle zählt, bei denen eine Corona-Infektion von einem Labor bestätigt und von einem Gesundheitsamt erfasst wurde. Die JHU nimmt die Daten zusätzlich noch aus Datendiensten und Online-Medien. Die Zahl gilt daher zwar als aktueller, aber neigt auch zu Überschätzungen, wie Infektiologe Matthias Stoll anmerkte.

Corona-Maßnahmen zeigen erste Wirkung

Update, Donnerstag (23. November), 19.30 Uhr: Bund und Länder haben am Mittwoch eine Verlängerung des Teil-Lockdowns besprochen. An eine Lockerung sei nicht zu denken gewesen, so die Kanzlerin Angela Merkel. Vor dem Entschluss im November sei es „fünf vor zwölf gewesen“. Doch die Maßnahmen würden erste Erfolge zeigen:

So seien die Kontakte durch die im November geltenden Maßnahmen um etwa 40 Prozent zurückgegangen. Das dramatische exponentielle Wachstum der Neuinfektionen konnte dadurch inzwischen gestoppt werden. Doch das dürfte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn es gebe noch keine Trendumkehr.

Coronavirus: Merkel will Skigebiete in Europa schließen

„Wir haben ganz ohne Zweifel noch einmal schwierige Monate vor uns“, so Angela Merkel. Sie gehe deshalb davon aus, dass die Beschränkungen auch Anfang Januar noch gelten würden. Kanzleramtschef Helge Braun hatte am Donnerstagmorgen sogar gesagt, er halte eine Verlängerung der Maßnahmen bis März für nötig.

Angela Merkel will alle Skigebiete in Europa bis auf Weiteres schließen.

Im Zuge dessen wagte die Kanzlerin auch einen Blick auf die anstehende Skisaison und kündigte an, alle Skigebiete in Europa bis zum 10. Januar schließen zu wollen. Dafür bekam sie allerdings bereits Gegenwind aus Österreich. „Wir werden uns in Europa um eine Abstimmung bemühen, ob wir alle Skigebiete schließen könnten. Es sieht leider nicht so aus, wenn man die österreichischen Verlautbarungen hört, dass uns das so einfach gelingen könnte, aber wir werden es noch einmal versuchen.“

Corona-Impfzentrum in Herne: Planungen laufen an

Update, Donnerstag (26. November), 19.00 Uhr: Wie in Dortmund wird auch in Herne ein Impfzentrum geben. Wie die Stadt heute bekannt gab, laufen zum einen die Vorbereitungen auf Hochtouren, zum anderen wurde dem Hilfeersuchen der Stadt Herne an die Bundeswehr stattgegeben. So wird die Bundeswehr die Stadt weiterhin bis zum 8. Januar 2021 bei der Nachverfolgung der Kontakte und bei der Corona-Testung unterstützen.

Außerdem soll inzwischen klar sein, wo das Impfzentrum der Stadt entstehen wird. So soll es voraussichtlich in der Sporthalle des Gysenbergparks eingerichtet werden. Das Gebäude sei sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen, weshalb sich die Stadt dafür entschieden habe.

Fest steht auch, dass der Stadtrat Johannes Chudziak, der unter anderem Dezernent für Gesundheit ist, das Impfzentrum verantworten wird. Unterstützt wird er von einer Taskforce aus verschiedenen Bereichen der Verwaltung.

Coronavirus in NRW: Gericht kippt Eilantrag gegen Maskenpflicht an Grundschulen

Update, Donnerstag (26. November), 18.30 Uhr: Da zu viele Schüler in Quarantäne müssen, plante der Krisenstab der Stadt Krefeld an Grundschulen ebenfalls eine Maskenpflicht einzuführen. Sie sollte dann wie bei weiterführenden Schulen auch am Platz im Klassenzimmer gelten.

Das schien den Eltern einer Zweitklässlerin nicht zu gefallen und sie stellten einen Eilantrag am Düsseldorfer Verwaltungsgericht gegen die Maskenpflicht. Diesen hat das NRW-Gericht jedoch heute abgelehnt. Zwar hege das Gericht Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Krefelder Maßnahme, doch überwiege in diesem Fall „das öffentliche Interesse an dem Schutz von Leben und Gesundheit der Bevölkerung und der Sicherung des Gesundheitssystems“.

Coronavirus in Essen: Ruhrgebietsstadt meldet erneut einige Todesfälle

Update, Donnerstag (26. November), 18.00 Uhr: Zwar sinken sowohl die Zahl der Neuinfektionen als auch der Inzidenz-Wert in Essen, doch erneut muss die Stadt vier weitere Todesfälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion melden. So sind eine 87-Jährige und eine 85-Jährige heute aufgrund von Covid-19 im Krankenhaus verstorben. Außerdem sind bereits am Mittwoch (25. November) eine 98-jährige Essenerin im Seniorenstift Martin Luther in Dellwig und eine 83-Jährige im Alfried Krupp Krankenhaus verstorben.

Dahingegen ist die Zahl der aktuell infizierten Bürger in Essen gesunken. Seit Tagen liegt der Wert erstmals wieder unter 1500. Auf Basis dieser Zahl liegt der Inzidenzwert nach Angaben der Stadt bei 177,1. Am Mittwoch lag er noch bei 189,4 – womit auch dieser Wert zurückgeht.

Coronavirus in Dortmund: Über 200 Neuinfektionen

Update, Donnerstag (26. November), 17.30 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen bleibt in Dortmund weiterhin hoch. So sind heute nach Angaben der Stadt 210 positive Testergebnisse hinzugekommen. Davon sind 28 Fälle 16 Familien zuzuordnen.

Auch muss die Stadt vier weitere Todesfälle verzeichnen, darunter eine 93-jährige Frau, eine 78 Jahre alte und eine 89 Jahre alte Frau sowie eine 84-jährige Dortmunderin. Allerdings sei keiner der Verstorbenen ursächlich an Corona verstorben, sondern in Folge von schweren Vorerkrankungen.

Damit bleibt die Zahl der Menschen, die in Dortmund in Folge des Coronavirus gestorben sind, bei 41. 27 Personen mit Covid-19 verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Coronavirus in Dortmund: Inzidenzwert bei 181

Mit den heutigen Zahlen liegt nach Berechnung der Stadt Dortmund der Inzidenz-Wert bei 181,9. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0:00 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 8893 positive Tests vor. 6493 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 2332 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert. Davon werden 149 Patienten im Krankenhaus behandelt, 35 auf der Intensivstation. Insgesamt 24 Personen müssen derzeit beatmet werden.

Coronavirus in NRW: Übernachtungen im Hotel an Weihnachten möglich

Update, Donnerstag (26. November), 17 Uhr: Für Weihnachten werden quasi alle Corona-Regeln „über Bord“ geworfen. Nun sollen unter bestimmen Umständen sogar Hotelübernachtungen möglich sein. Das hatte zumindest Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) heute zugesichert.

Touristische Reisen seien zwar derzeit untersagt, wenn aber Familien sich besuchten und keine Übernachtungsmöglichkeit bei den Verwandten hätten, ist es über die Weihnachtstage möglich, dass man auch in einem Hotel übernachtet, betonte der NRW-Politiker. Dieser Idee schließt sich Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier an. Auch hier sollen Hotelübernachtungen für den Weihnachtsbesuch möglich sein.

Coronavirus in NRW: Keine Regeln für Hotspots

Update, Donnerstag (26. November), 16.00 Uhr: Vor der Minister-Konferenz am Mittwoch hatten die Grünen sich für klare Regeln in Corona-Hotspots stark gemacht. Sie forderten von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) konkrete Maßnahmen für Städte und Regionen, deren 7-Tage-Inzidenz über 100 liegt. Dazu soll es nun aber nicht kommen.

Stattdessen sollen in Städten und Kreisen mit einem Wert ab 200 weitere Verschärfungen der Corona-Beschränkungen möglich sein, allerdings seien keine konkreten Maßnahmen der Landesregierung geplant. „Die beschlossene Hotspot-Strategie bleibt doch viel zu unverbindlich, um wirkliche Planbarkeit ermöglichen zu können. Um die Nachvollziehbarkeit für die Menschen zu erhöhen“, kritisierte Josefine Paul, Fraktionsvorsitzende der Grünen.

In NRW gelten derzeit die Städte Recklinghausen, Duisburg, Solingen, Düren, Bielefeld, Lippe, Hamm, Herne und Hagen als Hotspots mit einer Inzidenz über 200.

Auch RUHR24-Redakteur Daniele Giustolisi hält die neuen Corona-Regeln für Schall und Rauch – zumindest so lange, bis die Menschen es nicht schaffen, sich an die einfachsten Regeln zu halten. Es ist also nicht länger nur die Politik gefragt, sondern jeder Einzelne.

Coronavirus in NRW: SPD-Politiker fordert Gedenkveranstaltung für Corona-Opfer

Update, Donnerstag (26. November), 15.10 Uhr: Allein in NRW hat der neuartige Erreger bislang 3.210 Todesopfer (Stand: 26. November) gefordert, in ganz Deutschland sind es 15.160. Thomas Kutschaty, Oppositionsführer im NRW-Landtag, hat deshalb nun eine Gedenkveranstaltung für die Opfer der Corona-Pandemie vorgeschlagen.

Bei einer solchen Veranstaltung des NRW-Landtags und der Landesregierung solle einerseits der bisherigen Opfer gedacht werden, andererseits solle sie auch den Menschen Mut machen. Eine Gedenkveranstaltung wäre in NRW außerdem auch ein wichtiges Signal als Zeichen der Versöhnung, so der SPD-Politiker.

Lockerungen an Weihnachten: Karl Lauterbach warnt vor einer dritten Corona-Welle

Update, Donnerstag (26. November), 14.13 Uhr: An Weihnachten und Silvester sollen die strengen Kontakt-Regeln für Dezember gelockert werden. Das sieht der Politiker und Gesundheitsexperte Karl Lauterbach als kritisch an. Er warnt vor einer dritten Infektionswellse.

Lauterbach zufolge hänge alles davon ab, wie vernünftig die Bevölkerung mit den Lockerungen in der Corona-Pandemie umgehe. Sollte es in den kommenden Wochen keine deutliche Absenkung des Infektionsgeschehens geben, „müssen wir darüber diskutieren, ob tatsächlich für die gesamte Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr die Lockerungen gelten können“, so der Politiker gegenüber der WAZ.

Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnt vor einer dritten Corona-Welle.

NRW-Gesundheitsministerium plant Massenimpfung wohl ab Mitte 2021

Update, Donnerstag (26. November), 13 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium geht davon aus, dass Corona-Massenimpfungen erst Mitte 2021 beginnen. Ab Mitte Dezember könnten zunächst vulnerable Personengruppen und Pflegekräfte in Krankenhäusern und Heimen geimpft werden.

Ab März könnten auch ambulantes Personal und ambulante Pflegekräfte geimpft werden. Das geht aus einer „Skizze zur Impforganisation in Nordrhein-Westfalen“ hervor, die der Deutschen Presse-Agentur (dpa) vorliegt.

Corona-Impfungen in NRW: Erste Welle mit rund 900.000 Menschen

Das Ministerium geht demnach davon aus, dass alleine in der ersten Welle rund 900.000 Menschen geimpft würden, darunter rund 150.000 Mitarbeiter in Krankenhäusern. In den Impfzentren, die gerade geplant werden, wird der größte Ansturm ab März erwartet.

„Die Größe der einzurichtenden Impfzentren muss sich an der Bevölkerungszahl eines Kreises bzw. einer kreisfreien Stadt orientieren. In der Startphase - mit nur einem Impfstoff (Biontech) und einer höheren Anzahl der aufsuchenden Impfungen - müssen etwa 10.000 Impfungen/Monat/100.000 Einwohner in der Impfstelle ermöglicht werden“, heißt es vonseiten des NRW-Gesundheitsministeriums.

Corona-Risikogebiete in NRW: Neun Städte und Kreise mit Inzidenzwert über 200

Update, Donnerstag (26. November), 12.25 Uhr: Alle 53 Städte und Kreise in Nordrhein-Westfalen überschreiten derzeit (Stand 26. November) den Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Seit Wochen gelten sie als Corona-Risikogebiete.

Doch in insgesamt neun Städten und Kreisen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz sogar deutlich über 200. Trauriger Spitzenreiter ist hier nach wie vor Hagen mit einem Wert von 249,6. Der Kreis Lippe (247,5) und Duisburg (227,6) liegen knapp dahinter.

  • Kreis Düren (226,7)
  • Solingen (222,9)
  • Hamm (212,9)
  • Bielefeld (209,2)
  • Herne (206,5)
  • Kreis Recklinghausen (203,0)

Gespräche mit Spahn - Laschet macht Hoffnung auf baldige Corona-Impfungen

Update, Donnerstag (26. November), 11.32 Uhr: Zum Thema Corona-Impfstoff will sich das NRW-Landeskabinett am kommenden Dienstag (1. Dezember) mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn austauschen. Am Donnerstag hat Ministerpräsident Armin Laschet Hoffnung auf den baldigen Beginn der Corona-Impfungen in Nordrhein-Westfalen gemacht.

„Wir sind auf der Zielgeraden“, so der Politiker im Landtag. Es sei damit zu rechnen, dass der erste Impfstoff noch in diesem Jahr zugelassen werde. Gesundheitsminister Karl-Josef-Laumann werde unmittelbar die Verteilung im ganzen Land organisieren. Eine Impfpflicht werde es aber nicht geben, betonte Laschet.

Armin Laschet im Landtag: Erweiterte Corona-Regeln im Dezember

Update, Donnerstag (26. November), 10.50 Uhr: Nachdem Kanzlerin Angela Merkel eine Erklärung zu den erweiterten Corona-Regeln im Dezember abgegeben hat, sprach auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet heute vor dem Landtag und informierte zu den Beschlüssen.

Armin Laschet spricht vor NRW-Landtag.

Dabei machte er deutlich: Die Kontakte konnten zwar reduziert werden, das habe aber nicht gereicht. Die weiteren Einschränkungen seien deshalb nur eine logische Folge. Außerdem erklärte der Ministerpräsident, warum die Lockerungen auch an den Tagen nach Weihnachten und an Silvester gelten. Menschen, die an Weihnachten im Schichtdienst arbeiten, würden in den Tagen danach dann oft ihre Familientreffen nachholen. Auch daran müsse gedacht werden.

Armin Laschet im NRW-Landtag: Gastronomie bringt „Sonderopfer“

Die oberste Priorität in NRW habe außerdem das Offenhalten von Kitas und Schulen. Hierbei gebe es nun eine neue Möglichkeit, so Laschet. Bei einem Corona-Fall in einer Schulklasse sollen vermehrt Antigen-Schnelltests zum Einsatz kommen. Die Quarantäne könne so auf fünf Tage verringert werden.

Das Thema Corona-Warn-App sprach Laschet ebenfalls an. Die App brauche weitere Funktionen, damit sie einen echten Mehrwert hat und einen Gesundheitsschutz bietet. Nur dann würden auch mehr Menschen sie öfter nutzen. Daran solle in den kommenden Tagen gearbeitet werden.

Armin Laschet mit Appell an Corona-Querdenker

Die vorab genannte Bedingung für weitere strenge Regeln im Dezember will der Bund laut Laschet außerdem erfüllen. Verdienstausfälle sollen bis zu 75 Prozent erstattet werden. Die Kultur sowie die Gastronomie bringen „Sonderopfer“ - deshalb für sie eine Unterstützung, wie es sie bereits in November gab, sehr wichtig. Außerdem nannte er drei Lichtblicke für 2021 - trotz Corona-Krise.

Mit einem Appell richtete sich der Ministerpräsident außerdem konkret an die Querdenker und Menschen, die aktuell immer wieder auf den Straßen gegen die Corona-Maßnahmen demonstrieren. Das sei das Recht eines jeden. Gleichzeitig machte Laschet deutlich: „Wenn du dich zu Sophie Scholl erklärst, denk mal an die, die im Krankenhaus gerade um ihr Leben kämpfen.“

Kanzlerin Angela Merkel informiert Bundestag über neue Corona-Regeln

Update, Donnerstag (26. November), 9.40 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Morgen vor dem Deutschen Bundestag in Berlin gesprochen. Bei einer Regierungserklärung stellte sie die Beschlüsse von Bund und Ländern zur weiteren Bekämpfung der Corona-Pandemie vor.

In ihrer Ansprache machte die Kanzlerin deutlich, dass es das Ziel sei, die Infektionszahlen so weit zu drücken, dass die Gesundheitsämter wieder in der Lage sind, Infektionsketten nachzuvollziehen und durchbrechen zu können. Merkel rief die Menschen in Deutschland deshalb erneut dazu auf, ihre Kontakte auf ein „absolutes Minimum“ zu reduzieren.

Neue Corona-Regeln im Dezember: Weihnachten soll kein Fest der Einsamkeit werden

Weiterhin ging die Politikerin auf die erweiterte Maskenpflicht ein und betonte: Eine Mund-Nasen-Bedeckung sei zwar ein effektiver Schutz vor einer Corona-Infektion, aber nicht absolut sicher. Menschenmengen, zum Beispiel in Einkaufszentren, müssten vermieden werden.

Kanzlerin Angela Merkel am Donnerstag im Bundestag.

Auch die etwas gelockerten Kontaktregeln an Weihnachten und Silvester kommentierte Angela Merkel in ihrer Rede vor dem Bundestag. „Wir wollen nicht, dass die Infektionszahlen zu Weihnachten explodieren“, so die Kanzlerin. Gleichzeitig wolle man aber auch nicht, dass Weihnachten in diesem Jahr ein Fest der Einsamkeit wird.

Corona-Zahlen in Deutschland und NRW: RKI meldet erneut viele Todesfälle

Update, Donnerstag (26. November), 7.58 Uhr: Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen mit dem Coronavirus liegen am heutigen Donnerstag bei 22.268. Zum Vergleich: Am Mittwoch (25. November) lag dieser Wert bei 18.633. Deutschlandweit gibt es nun 983.588 Infektionen.

Rund 676.100 Menschen sollen laut den Angaben des RKI mittlerweile wieder genesen sein. Die Zahl der Todesfälle erreichte am Mittwoch einen neuen, traurigen Rekord (410). Heute meldete das Institut erneut 389 Tote im Zusammenhang mit Covid-19. Die Zahl der Corona-Toten in ganz Deutschland steigt damit auf 15.160.

In Nordrhein-Westfalen sind dem Robert-Koch-Institut zufolge aktuell 245.871 Menschen mit Corona infiziert - das sind 4.909 mehr als noch am Vortag. Dafür sollen aber auch rund 5.100 Personen mehr die Infektion nun überstanden haben. Die Zahl der Genesenen in NRW steigt damit auf 173.200.

Nach Corona-Konferenz von Bund und Ländern: Die wichtigsten Beschlüsse im Überblick

Update, Donnerstag (26. November), 6.40 Uhr: Die Konferenz zwischen Bund und Ländern am Mittwoch (25. November) zog sich hin. Am Ende haben sich die Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel jedoch auf neue Corona-Beschlüsse im Dezember geeignet. Eine Übersicht mit den wichtigsten Regeln:

  • Erweiterter Teil-Lockdown: Die Schließung von Kneipen, Restaurants, Kultur- und Freizeiteinrichtungen wird mindestens bis zum 20. Dezember verlängert. Der Groß- und Einzelhandel bleibt geöffnet, bei Läden mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern soll sich höchstens eine Person je zehn Quadratmeter Verkaufsfläche aufhalten.
  • Kontaktregeln: Private Treffen sind nur mit fünf Personen aus höchstens zwei Haushalten erlaubt. Kinder bis 14 Jahre sind davon ausgenommen.
  • Weihnachten und Silvester: Vom 23. Dezember bis zum 1. Januar dürfen Treffen im Familien- und Freundeskreis mit höchstens zehn Personen stattfinden.
  • Schulen: Vereinbart wurde eine Maskenpflicht im Unterricht ab der siebten Klasse, abhängig von den regionalen Corona-Zahlen. Wenn der Inzidenzwert in einzelnen Corona-Hotspots auf 200 steigt, soll es Wechselunterricht geben. Der letzte Schultag vor den Weihnachtsferien soll in NRW der 18. Dezember sein.

Update, Mittwoch (25. November), 21.56 Uhr: Der Livestream NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) ist vorbei. Einige der neuen Corona-Regelungen, die im Vorfeld durchgesickert sind, haben wurden bestätigt. Sie sollen ab dem 1. Dezember gelten. Unter anderem soll der Präsenzunterricht aufrechterhalten bleiben.

Corona in NRW: Armin Laschet gibt um 21.30 Uhr aktuelle Einschränkungen bekannt

Update, Mittwoch (25. November), 21.21 Uhr: Wie das Land NRW twittert will NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) planmäßig um 21.30 Uhr vor die Kamera treten. Der Livestream kann via Twitter verfolgt werden.

Update, Mittwoch (25. November), 20.58 Uhr: Wie der WDR berichtet haben Bund und Länder die Forderung nach Entzerrung von Unterricht an Schulen abgelehnt. Ein sogenannter Wechselunterricht soll erst ab der achten Klasse möglich sein, allerdings nicht bundesweit. Einige Länder zweifeln beispielsweise daran, dass Schulen ein entscheidender Hotspot sind.

Update, Mittwoch (25. November), 20.26 Uhr: Die Gespräche zwischen Bund und Länder scheinen für heute beendet. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet will heute noch die genauen Maßnahmen für NRW erläutern, wie die Staatskanzlei NRW twittert.

Update, Mittwoch (25. November), 20.12 Uhr: Die Funktionen der Corona-Warnapp könnten künftig erweitert werden, wie aus der Beratung zwischen Bund und Ländern durchgesickert ist. So sollen Nutzer die Möglichkeit erhalten, freiwillig mehr Daten zur Verfügung zu stellen.

NRW: Züge könnten wegen Corona mehr Kapazität erhalten

„Wir müssen beim Datenschutz etwas verändern“, sagte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU). „Wenn die App mehr Funktionen habe, zum Beispiel, um sich im Restaurant zu registrieren, dann könnten an anderer Stelle Beschränkungen der Grundrechte zurückgenommen werden.“

Update, Mittwoch (25. November), 19.33 Uhr: Spannend könnten die Beratungen zwischen Bund und Ländern noch in puncto Bahnverkehr und Corona-Tests werden. Bei Bahnreisen könnten für die Wintermonate grundsätzlich nur noch Fensterplätze vergeben werden, wie der WDR berichtet. Außerdem soll die Kapazität von Zügen erhöht werden.

Auch die Strategie bei Corona-Tests könnte sich ändern. So könnte zukünftig nicht mehr möglichst viel, sondern vor allem gezielt getestet werden. Allerdings könnten vor Weihnachten großzügige Testmöglichkeiten angeboten werden, um Treffen über die Feiertage möglichst sicher zu machen.

Corona/NRW: Diese möglichen Einschränkungen sind bereits durchgesickert

Update, Mittwoch (25. November), 18.50 Uhr: Ab einer Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen soll es zu weiteren Einschränkungen kommen. Das ist aus den Beratungen zwischen Bund und Ländern durchgesickert, aktuell aber noch nicht bestätigt. Dazu zählen laut Berichten von RP-Online Regelungen für Schulen und den Einzelhandel sowie weitere Kontaktbeschränkungen.

Update, Mittwoch (25. November), 18.37 Uhr: Bund und Länder beraten sich noch immer, offizielle Regeln für eine mögliche Verlängerung des Lockdowns stehen aber noch nicht fest. Allerdings gibt es einige Punkte, über die schon im Vorfeld überwiegend Einigkeit herrschte.

NRW: Neue Corona-Einschränkungen für Weihnachten und Silvester durchgesickert

Unter anderem sollen jetzt Begrenzungen im privaten Raum folgen. Wie der WDR berichtet sollen vorerst statt zehn Personen nur noch fünf Personen aus zwei Haushalten bei privaten Treffen zusammenkommen. Kinder bis 14 Jahre werden dabei nicht gezählt. Vom 23. Dezember bis zum 1. Januar sollen sich dann wieder bis zu zehn Personen aus verschiedenen Haushalten treffen dürfen.

Auch für Silvester drohen Einschränkungen, wie MSL24 berichtet. Feuerwerk auf belebten Plätzen und Straßen wird voraussichtlich verboten. Wer Orte das genau sind, sollen die örtlichen Behörden bestimmen.

Corona/NRW: Bochum bereitet sich auf ein Impfzentrum vor

Update, Mittwoch (25. November), 18.21 Uhr: Die Stadt Bochum bereitet sich auf die Einrichtung eines Impfzentrums vor. Dafür hat heute erstmal eine neugebildete Arbeitsgruppe getagt. Insgesamt 20 Mitarbeiter kümmern sich darum, ein Impfzentrum bis Weihnachnachten betriebsbereit zu amachen. Eine erste Aufgabe besteht darin, einen geeigneten Ort zu finden.

Update, Mittwoch (25. November), 18.01 Uhr: Auch, wie es aller Wahrscheinlichkeit nach mit Gastronomie sowie Freizeit- und Kultureinrichtungen weitergeht, ist durchgesickert. Laut Informationen der Nachrichtenagentur Reuters sollen Bund und Länder sich darauf geeinigt haben, dass diese bis zum 20. Dezember geschlossen bleiben sollen. Ein offizieller Gesamtentwurf für die Verlängerung des Teil-Lockdowns liegt aber noch nicht vor.

Corona in NRW: Aktuelle Zahlen aus Dortmund - zwei neue Todesfälle

Update, Mittwoch (25. November), 17.43 Uhr: Firmen und Selbstständige, die vom Teil-Lockdown betroffen sind, können ab sofort Anträge auf die Novemberhilfen stellen. Erste Finanzhilfen sollen dann ab Ende November gewährt werden, und zwar in Form von Abschlagszahlungen - das ist ein Vorschuss auf spätere Zahlungen ohne eine tiefergehende Prüfung.

Der Antrag muss elektronisch durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwalt gestellt werden - damit soll Missbrauch vorgebeugt werden, wie WDR berichtet.

Update, Mittwoch (25. November), 17.21 Uhr: In Dortmund sind heute 186 positive Corona-Testergebnisse hinzugekommen. Wie die Stadt mitteilt, sind in Dortmund damit insgesamt 8683 Menschen positiv getestet worden, 6326 Personen gelten als genesen. Auch zwei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus sind heute leider dazu gekommen.

Corona: Neue Maßnahmen für Einzelhandel in NRW und anderen Bundesländern

Update, Mittwoch (25. November), 17.01 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten beraten seit heute Mittag über eine mögliche Erweiterung des Lockdowns. Eine Änderung für den Groß- und Einzelhandel ist bereits durchgesickert. Wie Spiegel berichtet, sei hier ein abgestuftes Verfahren geplant.

Das bedeutet: bei einer Fläche von mehr als 800 Quadratmetern darf künftig höchstens eine Person pro 20 Quadratmeter anwesend sein. Bei einer Fläche unter 800 Quadratmetern darf sich eine Person pro zehn Quadratmeter aufhalten.

Corona in NRW: Städte bereiten sich auf Impfstoff vor

Update, Mittwoch (25. November), 16.52 Uhr: Die Zulassung eines Corona-Impfstoffs wird noch in diesem Jahr erwartet. Sämtliche Kreise und Städte bereiten gerade die dafür nötigen Impfzentren vor, wie der WDR berichtet. Mehr als 50 Zentren sollen alleine in NRW entstehen. Im Kreis Euskirchen soll etwa in der ehemaligen Eifel-Höhen-Klinik ein Zentrum entstehen.

Update, Mittwoch (25. November), 16.27 Uhr: Wie der WDR berichtet, haben die Ministerpräsidenten den Bund darum gebeten, wegen des Coronavirus ein Verbot von Skiferien auf EU-Ebene zu überprüfen. Dies geht aus einem Schreiben der insgesamt 16 Ministerpräsidenten hervor. „Die Bundesregierung wird gebeten, auf europäischer Ebene zu abgestimmten Regelungen zu kommen, um bis zum 10. Januar Skitourismus nicht zuzulassen“, heißt es darin.

Corona: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet will sich später noch äußern

Update, Mittwoch (25. November), 15.57 Uhr: Derzeit beraten die Regierungschefs der Bundesländer sich noch über die mögliche Verlängerung des Lockdowns und weitere Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Wie die Staatskanlzei NRW twittert, will NRW-Ministerpräsident Armin Laschet sich anschließend zu den Ergebnissen äußern.

NRW/Essen: Folkwang Museum zeigt wegen Corona Gemälde online

Update, Mittwoch (25. November), 15.28 Uhr: Auch das Folkwang Museum in Essen ist von den aktuellen Corona-Maßnahmen betroffen. Weil Besuche derzeit nicht gestattet sind, zeigt das Museum einen Teil seiner Sammlung online. Auf der Webseite werden aktuell mehr als 80.000 Werke präsentiert, wie das Museum mitteilt. Das Haus besitzt Werke von bedeutenden Malern, darunter allein vier Gemälde von Vincent van Gogh.

Update, Mittwoch (25. November), 14.56 Uhr:  Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfahren haben soll, plant der Bund bei einer Verlängerung des aktuellen Teil-Lockdowns Finanzhilfen für betroffene Unternehmen in einem Umfang von knapp 17 Milliarden Euro.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat eine solche Hilfe als Bedingung für die Zustimmung zu einem längeren Lockdown gestellt. Im Landtag sagte er, dass es nach der sogenannten November-Hilfe nun eine Dezember-Hilfe geben müsse

Essen: Betreiber eines Fitnessstudios geht gegen Coronaschutzverordnung vor

Update, Mittwoch (25. November), 14.09 Uhr: In Essen im Ruhrgebiet ist der Betreiber eines Fitnessstudios gegen die Coronaschutzverordnung vorgegangen. Laut ihr müssen die Studios vorerst bis zum 30. November geschlossen bleiben.

Und nach Einschätzung des Landesverfassungsgerichtshofes sind diese Bestimmungen auch gerechtfertigt. Die Schließung der Fitnessstudios zur Bekämpfung der Corona-Pandemie seien zwar ein gewichtiger Eingriff in die Grundrechte der Betreiber. Betrachte man jedoch die Gefahren für die Gesundheit, sei das Verbot absolut verhältnismäßig, heißt es in einer Pressemitteilung.

Corona-Patienten in NRW: Krankenhäuser im Ruhrgebiet melden Engpässe

Update, Mittwoch (25. November), 13.30 Uhr: Auf den Intensivstationen in NRW werden derzeit (Stand 25. November) rund 1.000 Corona-Patienten behandelt. Zwei Drittel davon müssen laut einem Bericht der WAZ beatmet werden. Eine stationäre Behandlung im Krankenhaus nehmen demnach außerdem mehr als 4.000 Corona-Erkrankte in Anspruch.

Bei den ersten Kliniken im Ruhrgebiet wird es nun offenbar eng. Am Dienstag (24. November) meldete die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) für Nordrhein-Westfalen 980 Corona-Patienten auf Intensivstationen. 1218 Betten seien aktuell noch frei, das sind weniger als ein Fünftel des Bestandes.

Laut DIVI seien zum Beispiel in Dortmund sechs Krankenhäuser bereits ausgelastet. In Duisburg und Essen melden jeweils fünf Kliniken ebenfalls Engpässe auf den Stationen. „Komplett ausgelastet“ sind etwa das Evangelische Krankenhaus Castrop-Rauxel, das Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen und das Ev. Krankenhaus Duisburg-Nord sowie das Marienhospital Altenessen.

Corona-Impfungen in Dortmund: Stadt offenbart erste Pläne

Update, Mittwoch (25. November), 12.57 Uhr: Bald soll es Impfstoffe gegen das Coronavirus geben. Auch in Dortmund wartet man gespannt auf die Mittel. Die Impfstelle der Stadt soll bereits im Dezember arbeitsfähig sein. Wo genau demnächst geimpft werden soll, stehe laut Angaben der Stadt jedoch noch nicht fest.

Und auch sonst wartet noch jede Menge Arbeit auf den Corona-Krisenstab in Dortmund. Sobald ein Corona-Impfstoff vorhanden ist, sollen täglich 2000 bis 3000 Menschen geimpft werden. Als erste sollen den oder die neuen Impfstoffe voraussichtlich sogenannte vulnerable Gruppen erhalten. Dazu zählen laut RKI etwa Senioren sowie Menschen mit Vorerkrankungen.

Vor Corona-Konferenz: Laschet nennt Bedingung für erweiterten Lockdown

Update, Mittwoch (25. November), 11.35 Uhr: Bei seiner Ansprache vor dem NRW-Landtag ist Armin Laschet vor der Konferenz mit Kanzlerin Angela Merkel und den Ländern auch auf die wirtschaftliche Situation im Land eingegangen.

Als Bedingung für die Zustimmung der neuen Corona-Regeln Nordrhein-Westfalens hat der Minister neue Wirtschaftshilfen des Bundes genannt. Laschet machte deutlich, dass es nach der sogenannten November-Hilfe nun eine Dezember-Hilfe geben müsse. Die Verlängerung der aktuellen Beschränkungen gefährde viele Selbstständige in ihrer Existenz. Das müsse man kompensieren.

Coronavirus in NRW: Armin Laschet spricht vor NRW-Landtag

Update, Mittwoch (25. November), 10.30 Uhr: Ministerpräsident Armin Laschet hat vor dem heutigen Bund-Länder-Gipfel vor dem NRW-Landtag über die geplanten Corona-Maßnahmen informiert. Dabei sagte er mit Blick auf die kommenden Feiertage: „Unsere Weihnachtsfeiertage werden andere sein als wir sie kennen. Es wird aber jede Familie selbst entscheiden müssen, wie das Fest stattfindet und wie man die Familienmitglieder am besten schützt.“

Ministerpräsident Armin Laschet spricht im NRW-Landtag über die weiteren Corona-Maßnahmen.

Auch das Thema Schule griff Laschet vor dem Treffen mit Angela Merkel erneut auf. Er verteidigte die Entscheidung, den Unterricht weiter stattfinden zu lassen und die Schulen offenzuhalten. „Der bessere Lernort ist nicht der Küchentisch, sondern die Schule“, so der Politiker. Weiter sprach er sich für den vorgezogenen Weihnachtsferien-Beginn ab dem 18. Dezember aus.


Die heutige Videokonferenz mit den Ministerpräsidenten und der Kanzlerin findet ab 14 Uhr statt. Dort sollen neue Corona-Regeln für Dezember besprochen und verabschiedet werden.

Verlängerung des Corona-Lockdowns: Handelsverband warnt vor Hamsterkäufen

Update, Mittwoch (25. November), 9.50 Uhr: Bund und Länder wollen heute über weitere Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie beraten. Anlässlich neuer möglicher Einschränkungen warnt der Handelsverband Deutschland (HDE) jedoch vor Hamsterkäufen und langen Warteschlagen in den Geschäften.

„Wenn nur noch wenige Menschen gleichzeitig den Supermarkt oder das Modehaus in der Innenstadt betreten dürfen, dann führt das zwangsläufig zu langen Schlangen vor den Geschäften und in den Fußgängerzonen“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth in einer aktuellen Pressemitteilung.

Das aber könnte den Kunden den Eindruck von erhöhter Nachfrage und Warenknappheit vermitteln und damit erneut zu Hamsterkäufen führen. Der HDE fordert daher, bei der aktuellen Regelung zu bleiben. Die jetzige Festlegung von zehn Quadratmetern pro Kunde sei die konsequente rechnerische Umsetzung der Abstandsregel von 1,5 Metern und damit die Anwendung der Empfehlung des Robert-Koch-Instituts.

Maskenpflicht-Kontrolle in NRW: Verkehrsministerium zieht erste Bilanz

Update, Mittwoch (25. November), 8.55 Uhr: In Nordrhein-Westfalen hat am Dienstag (24. November) zum zweiten Mal eine landesweite Großkontrolle der Maskenpflicht an den Bahnhöfen stattgefunden. Nun gibt es eine erste Bilanz:

In den ersten fünf Stunden der Masken-Kontrolle seien 425 Menschen ohne entsprechenden Mund-Nasen-Schutz erwischt worden. Das hat das NRW-Verkehrsministerium in Düsseldorf mitgeteilt. Viele Leute hätten sich dieses Mal jedoch einsichtig gezeigt. Im Vergleich zur vorherigen großen Kontrollaktion habe es weniger Kritikgespräche gegeben. 

Seit dem 27. April schreibt die Coronaschutzverordnung vor, dass in Bussen, Bahnen, Bahnhöfen und Zügen eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden muss. Die ersten landesweiten Kontrollen hatten im August stattgefunden. Damals waren mehr als 1700 Verstöße gegen die Maskenpflicht festgestellt worden.

Forderung der Grünen in NRW: Ein klarer Stufenplan für Corona-Hotspots

Update, Mittwoch (25. November), 8.17 Uhr: Die Grünen in NRW fordern von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) auf, sich in der Konferenz mit den Ministern der anderen Länder für besser nachvollziehbare Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie einzusetzen. Das berichtet die Rheinische Post am Mittwoch.

Laut eines Entschließungsantrags, der der Zeitung vorliegt, sprechen die Grünen sich für klare Corona-Hotspot-Regeln ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100 aus. Für eine Entlastung der Behörden bei der Nachverfolgung schlägt die Partei eine Cluster-Regelung vor. Nach einem Corona-Ausbruch müssten sich demnach zum Beispiel die Teilnehmer einer Feier in Quarantäne begeben, aus der sie sich erst nach fünf Tagen frei testen könnten.

Die Grünen bemängeln aktuell, dass es in NRW auch nach zehn Monaten der Pandemie noch keinen klaren und strukturierten Stufenplan, der nachvollziehbare Schritte für Inzidenzwerte über 50 vorsehe, gebe.

Trauriger Corona-Rekord in Deutschland: Über 400 Tote innerhalb eines Tages

Update, Mittwoch (25. November), 6.45 Uhr: Die neuesten bestätigten Corona-Zahlen des Robert-Koch-Instituts sind ein Schock: Laut RKI haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Institut innerhalb von 24 Stunden 410 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gemeldet. Damit wurde am heutigen Mittwoch ein neuer Höchstwert bei den Corona-Toten erreicht.

Das RKI meldet einen neuen Rekord-Wert an Corona-Toten in Deutschland.

Die meisten gemeldeten Todesfälle binnen eines Tages gab es zuletzt im Frühjahr dieses Jahres. Mitte April waren es 315 Todesfälle. Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen mit dem Coronavirus liegen am Mittwoch bei 18.633. Das sind gut 1.000 Fälle mehr als noch vor einer Woche, wie aus Angaben des RKI hervorgeht. Deutschlandweit gibt es nun 961.320 Infektionen. Rund 656.400 Menschen sollen mittlerweile wieder genesen sein.

Coronavirus: Letzter Schultag doch am 18. Dezember

Update, Dienstag (24. November), 22.23 Uhr: Verwirrung um den Termin der vorgezogenen Weihnachtsferien. Bei der Meldung, dass die Weihnachtsferien nun schon am 16. Dezember bundesweit beginnen sollen, soll es sich um einen Irrtum gehandelt haben. Das Papier, das heute nach einer Beratung der Länder an das Kanzleramt ging, wurde inwischen korrigiert.

Es soll nun weiterhin dabei bleiben, dass der letzte Schultag vor den Weihnachtsferien der 18. Dezember ist. Dafür will man in Schulen ab der Jahrgangsstufe 7 auf Wechselunterricht setzen, wie aus dem Schreiben hervorgeht. Bei dem morgigen Treffen zwischen den Ministerpräsidenten und Angela Merkel wird dann final über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie beraten.

Coronavirus in Dortmund: Spende statt Abiball

Update, Dienstag (24. November), 21.55 Uhr: Eigentlich wollten die Schüler des Dortmunder Leibniz-Gymnasiums mit dem Geld ihren Abiball finanzieren. Da der dieses Jahr aufgrund der Corona-Krise nicht stattfinden kann, stand die Frage im Raum was mit dem Geld passieren sollte – immerhin hatten sie rund 1.000 Euro innerhalb eines Jahres zusammengesammelt.

Anstatt es sich wieder auszuzahlen, beschlossen die Schüler das Geld an die Kinderkrebsstation in Dortmund zu spenden. Das Geld soll nun unter anderem für Kunst- oder Musiktherapien verwendet werden.

Coronavirus in NRW: Ansturm auf Freiwilligenregister

Update, Dienstag (24. November), 21.25 Uhr: Die Frage, wer bei den kommenden Impfzentren die Impfdosen ausgeben soll, wird aktuell noch diskutiert und von den lokalen Behörden geplant. Wie die Ärztekammer Westfalen-Lippe in Münster allerdings berichtete, soll es einen regelrechten Ansturm von Menschen gegeben haben, die offenbar in den landesweit geplanten Impfzentren helfen wollen.

Soll ein Krisenstab nicht genügend Personal haben, kann er sich bei der Ärztekammer in Münster melden und auf die Datenbank mit den freiwilligen Helfern zurückgreifen. Bei den Meldungen seien zum Beispiel Ärzte im Ruhestand, medizinische Fachangestellte oder Pflegekräfte in Teilzeit dabei gewesen. Allein von Montag auf Dienstag kamen in dem NRW-Freiwilligenregister rund 1.000 neue Namen hinzu, berichtet die Kammer.

Coronavirus: Weihnachtsferien sollen auf 16. Dezember vorgezogen werden

Update, Dienstag (24. November), 19.15 Uhr: Nach der Beratung der Länder mit Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) sind erste Informationen durchgedrungen. So sollen der Beginn der Weihnachtsferien bundesweit auf den 16. Dezember statt auf den 19. Dezember vorgezogen werden.

Außerdem geht aus der aktualisierten Fassung des Länderentwurfs für die Beratungen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch hervor, dass großzügigere Testmöglichkeit geboten werden sollen, um die Begegnungen zur Weihnachtszeit so sicher wie möglich zu machen.

Ebenfalls gefordert werden strengere Auflagen für den Einzelhandel. In den Geschäften solle sichergestellt werden, dass sich nicht mehr als ein Kunde pro 25 Quadratmeter Verkaufsfläche aufhält. Bisher darf sich nicht mehr als ein Kunde pro 10 Quadratmetern Verkaufsfläche aufhalten.

Coronavirus in NRW: Vorschläge zum Ausbau der Warn-App

Update, Dienstag (24. November), 19.15 Uhr: Die Corona-Warn-App könnte mehr bewirken – aber vor allem könnte sie benutzerfreundlicher werden. NRW hat nun einen Plan vorgelegt, wie das konkret aussehen könnte. Das sind die Vorschläge:

  • Erweiterung um Informationen zum Infektionsgeschehen vor Ort
  • Angabe von freiwilligen Zusatzdaten
  • Informationen über geltende Beschränkungen
  • Mehrsprachige und rund um die Uhr erreichbare Hotline, die direkt aus der App angerufen werden kann.

Laut NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) soll es vor allem darum gehen, den Nutzen der App für die Bürger zu erhöhen. „Es geht aber noch mehr: Unser Ziel muss ein, Datenschutz und andere hochrangige Grundrechte wieder in die richtige Balance zu bringen“, sagte Laschet am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presseagentur (dpa).

Auch soll geprüft werden, ob Nutzer der Corona-Warn-App verpflichtet werden können, ein positives Test-Ergebnis weiterzugeben. Bei den freiwilligen Zusatzfunktionen sei außerdem denkbar, Nutzer über Ort und Zeit der Risikobegegnungen zu informieren. Bei diesem Punkt bestehen allerdings noch datenschutzrechtliche Bedenken.

Die Weiterentwicklung der Corona-Warn-App ist fester Bestandteil der Strategie der Bundesregierung zur Eindämmung der Corona-Pandemie. In den kommenden Wochen soll es drei Updates geben. Ob die Vorschläge aus NRW ebenfalls umgesetzt werden, bleibt abzuwarten.

Coronavirus: EU-Politiker fordert Impfausweis

Update, Dienstag (24. November), 18.48 Uhr: Laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn soll es keine Impfpflicht geben. Nun werden erste Stimmen laut, die dafür aber einen Impfpass mit entsprechendem Nachweis fordern. Unter anderem EU-Gesundheitspolitiker Peter Liese (CDU) möchte, dass im nächsten Jahr nur geimpfte Menschen auf Veranstaltungen gehen dürfen.

Für Reisende wird es diesbezüglich ebenfalls eine Änderung geben. So hat Qantas als erste Fluglinie bereits angekündigt, dass sie nur noch geimpfte Passagiere befördern will, sobald eine Corona-Impfung zur Verfügung steht. Bei der deutschen Lufthansa sei so was noch nicht geplant, erklärte heute ein Sprecher der Fluggesellschaft.

Coronavirus in Essen: Todesfälle in Seniorenheim

Update, Dienstag (24. November), 18.00 Uhr: Auch in Essen ist die Zahl der Neuinfektionen kontinuierlich hoch. So soll es in den vergangenen sieben Tagen (17.11.–23.11.) 1.099 Neuinfektionen gegeben haben, wie die Stadt auf der Homepage mitteilt. Am heutigen Dienstag kamen außerdem noch drei weitere Todesfälle dazu.

Zwei der verstorbenen Personen kamen aus dem Philippusstift in Essen: Eine 87-Jährige und ein 81-jähriger Mann aus Essen. Am Sonntag ist außerdem noch ein 71-jähriger Essener im Universitätsklinikum Essen in Folge von Corona verstorben. Damit liegt die Zahl der an Covid-19 verstorbenen Personen bei 89.

Coronavirus in NRW: Herne plant Impfzentrum

Update, Dienstag (24. November), 17.30 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hatte am Montag mit den Oberbrügermeistern und Landräten über die Einrichtung der Corona-Impfzentren besprochen. Auch im Ruhrgebiet sollen einige Impfzentren entstehen – unter anderem in Herne, wie der Krisenstab der Stadt heute beschlossen hat und in einer Mitteilung bekannt gab.

In den kommenden Tagen soll nach einem geeigneten Standort gesucht werden, damit das Corona-Impfzentrum so schnell wie möglich aufgebaut werden kann. Außerdem muss die Stadt im Ruhrgebiet noch über personelle Fragen sowie logistische Herausforderungen beraten. So soll beispielsweise geklärt werden, wer die Impfungen vornehmen soll und wie die Kühlung der Impfdosen sichergestellt werden kann.

Coronavirus in Dortmund: Neue Zahlen für Dortmund bekannt

Update, Dienstag (24. November), 16.45 Uhr: Nachdem die Zahl der Neuinfektionen am Montag in Dortmund hoffen ließ, meldet die Stadt heute wieder einen sprunghaften Anstieg der Corona-Fälle. So sind 196 positive Testergebnisse hinzugekommen. Davon sind 15 Fälle 10 Familien zuzuordnen.

Außerdem muss die Stadt Dortmund auch drei weitere Todesfälle vermelden. So ist am Sonntag ein 84-Jähriger in Folge von Corona gestorben. Bei einer 94-Jährigen und einer 89 Jahre alten Frau soll Covid-19 nicht die Todesursache gewesen sein, sondern eine chronische Vorerkrankung. Damit liegt die Zahl der Menschen, die an Covid-19 gestorben sind, bei 41. Weitere 21 mit Corona infizierte Patienten starben vermutlich aufgrund anderer Ursachen.

Coronavirus: Inzidenzwert in Dortmund bei 201,8

Die Zahl der Neuinfektionen führt zu einer Inzidenz von 201,8. Das ergab die eigene Berechnung der Stadt Dortmund. Dieser muss nicht mit dem Wert des RKI übereinstimmen, der erst ab 0.00 Uhr abrufbar sein wird. Dann gilt dieser allerdings als verbindlich.

Das sind die Zahlen für Dortmund im Überblick seit Beginn der Pandemie:

  • 8497 positive Tests
  • 6164 Personen gelten als genesen
  • Aktuell sind 2271 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert
  • Davon werden 157 stationär behandelt, darunter 39 intensivmedizinisch, davon wiederum 25 mit Beatmung.

Coronavirus: NRW-Gesundheitsministerium hält zweite Welle für schlimmer als die erste

Update, Dienstag (24. November), 15.40 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat einen Bericht an den Landtag (PDF) gesendet, aus dem hervorgeht, dass die aktuelle Corona-Welle wesentlich größere Auswirkungen hat, als die erste im Frühjahr. So liege die Zahl der Corona-Patienten in den NRW-Krankenhäusern derzeit bei rund 4000 - doppelt so viele wie zum absoluten Höhepunkt im April.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Deutliche Verengung“ in NRW-Krankenhäusern zu spüren

Es sei eine „deutliche Verengung“ der freien Kapazitäten in den Krankenhäusern festzustellen. Einige Krankenhäuser meldeten nach lokalen Ausbrüchen, dass sie übergangsweise nicht mehr aufnahmebereit seien. Der Bericht des NRW-Ministeriums wurde eine Woche vor dem Ablauf der aktuell geltenden „Pandemischen Lage“ an den Landtag gesandt. Das Plenum muss nun entscheiden, ob der medizinische Ausnahmezustand über den 30. November hinaus verlängert wird.

Coronavirus in NRW: Wende bei verkaufsoffenen Sonntage vor Weihnachten

Update, Dienstag (24. November), 15.00 Uhr: Der aktuelle Streit um verkaufsoffenen Sonntage in NRW vor Weihnachten ist vorerst beendet. Der ursprüngliche Plan war, dass Geschäfte in NRW in der Vorweihnachtszeit an vier verkaufsoffenen Sonntagen zusätzlich öffnen dürfen.

Mit dem weiteren verkaufsoffenen Tag pro Woche sollte nicht nur die Wirtschaft angekurbelt, sondern auch das Infektionsgeschehen eingedämmt werden. Die Richter am Oberverwaltungsgericht Münster erklärten nun aber ihre Zweifel daran, dass sich die Sonntagsöffnung dazu eigneten, das Infektionsrisiko einzudämmen - und gaben damit der klagenden Gewerkschaft Verdi recht.

Die Entscheidung stößt im Einzelhandel auf Unverständnis. „Wir sind maßlos enttäuscht und fassungslos“, sagte der Präsident des Handelsverbandes NRW, Michael Radau, am Dienstag. Er betonte, dass die verkaufsoffenen Sonntage im Dezember den durch die Corona-Krise gebeutelten Einzelhandel in mehrfacher Weise gestützt hätten.

Coronavirus in Deutschland: Bund plant Dezemberhilfen

Update, Dienstag (24. November), 14.45 Uhr: Nachdem inzwischen klar ist, dass es zu einer Verlängerung des Teil-Lockdowns bis zum 20. Dezember kommt, soll es nun auch wieder eine finanzielle Unterstützung geben. Wie die Deutsche Presseagentur (dpa) aus Regierungskreisen erfahren haben will, plant der Bund Finanzhilfen in Höhe von 17 Milliarden Euro.

Die Unterstützung ist insbesondere für Unternehmen gedacht, die besonders stark von der Verlängerung des Teil-Lockdowns betroffen sind. Einzelen Firmen können mit Hilfen in einem Umfang von bis zu 20 Milliarden Euro rechnen.

Corona-Prämien an Pflegekräfte: Viele Kliniken im Ruhrgebiet gehen leer aus

Update, Dienstag (24. November), 14.13 Uhr: Die Krankenkassen zahlen bundesweit 100 Millionen Euro Corona-Prämien aus. Mit dieser Zusatzzahlung wolle man dem Pflegepersonal für die besondere Belastung in der Coronavirus-Krise danken.

Doch im Ruhrgebiet gehen viele Pflegekräfte offenbar leer aus, wie der WDR berichtet. In Bochum soll zum Beispiel kein einziger Pfleger einen Bonus bekommen. Der Grund: Nur Kliniken, die bis Ende Mai 50 Corona-Patienten hatten, erhalten die Gelder.

Auch in Gelsenkirchen, Oberhausen oder Essen wird das Pflegepersonal sich wohl nicht über die Extrazahlung freuen dürfen. Das Evangelische Krankenhaus in Mülheim bekommt derweil etwas mehr als 150.000 Euro ausgezahlt. In der Essener Uniklinik sind es soagr rund 760.000 Euro für die Mitarbeiter.

Corona-Impfstoff mit Europa: Vertrag mit Moderna soll besiegelt werden

Update, Dienstag (24. November), 13.30 Uhr: Neuigkeiten zum Thema Corona-Impfstoff. Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, teilte am Dienstag in Brüssel mit, dass die EU-Kommission einen Rahmenvertrag über bis zu 160 Millionen Dosen des neuen Corona-Impfstoffs dem US-Herstellers Moderna ausgehandelt. Der Vertrag solle am Mittwoch besiegelt werden.

Damit hat die EU-Kommission nun Verträge mit den Herstellern aller drei Impfstoffe, denen die besten Chancen für eine baldige Zulassung gegeben werden. Neben Moderna sind das die Unternehmen Biontech/Pfizer und Astrazeneca. Alle drei hatten in den vergangenen Tagen vielversprechende Testdaten bekannt gegeben.

Köln plant Corona-Impfzentren am Hauptbahnhof und Flughafen

Update, Dienstag (24. November), 12.56 Uhr: In Nordrhein-Westfalen soll es schon bald mehrere Corona-Impfzentren geben. In Köln könnten diese am Hauptbahnhof und am Flughafen entstehen, teilte die Stadt am Dienstag mit. Man befinde sich außerdem in Kontakt mit der Kölner Messe.

In Köln mache man sich bereit, „impfen zu können, sobald es einen Impfstoff gibt.“ Zur notwendigen Logistik machte die Stadt bislang keine Angaben. „Es hängt alles davon ab, welcher Impfstoff verwendet wird“, so die Sprecherin.

Corona-Testzentrum am Flughafen in Köln.

NRW-Gesundheitsminister Laumann: „Die Zahlen sind einfach noch zu hoch“

Update, Dienstag (24. November), 11.39 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) rechnet bei den Beratungen zwischen Bund und Ländern am Mittwoch „im Großen und Ganzen“ mit einer Verlängerung des Teil-Lockdowns. Das sei auch die richtige Antwort, so Laumann am Dienstag bei WDR5.

Eine „Riesendynamik“ bei den Corona-Infektionen sei zwar erstmal nicht mehr da. „Aber die Zahlen sind einfach noch zu hoch. Wir müssen einfach jetzt weiter geduldig sein“, so der Minister weiter. Mit Blick auf die Weihnachten äußerte sich der 63-Jährige optimistisch: Wenn sich Familien dabei auf das Äußerste beschränkten und sich vorsichtig verhielten, werden die Feiertage „nicht zu großen Infektionen führen.“

Corona-Pandemie in NRW: Strenge Kontaktbeschränkungen ab dem 1. Dezember

Update, Dienstag (24. November), 09.58 Uhr: In ihrer Beschlussvorlage plädieren die Ministerpräsidenten der Länder außerdem für strenge Kontaktbeschränkungen ab dem 1. Dezember. Laut dpa-Bericht sollen „private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten“ auf den eigenen und einen weiteren Haushalt auf maximal fünf Personen zu beschränken sein. Weihnachten und Silvester sind von dieser Regelung ausgenommen.

Beschlussentwurf zu Kontaktregeln an Weihnachten: Ministerpräsidenten einigen sich

Update, Dienstag (24. November), 8.16 Uhr: Gibt es eine erste Entscheidung zum Umgang mit der aktuellen Corona-Situation an Weihnachten? Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, sollen sich die Ministerpräsidenten der Länder auf einheitliche Kontaktregeln für die Zeit an Weihnachten und Silvester geeinigt haben.

Laut dem Beschlussentwurf, der am Mittwoch (25. November) der Kanzlerin vorgelegt werden soll, sollen im Zeitraum vom 23. Dezember bis 1. Januar Treffen eines Haushaltes mit „haushaltsfremden Familienmitgliedern oder haushaltsfremden Menschen“ bis maximal zehn Personen ermöglicht werden. Davon ausgenommen seien Kinder bis 14 Jahren.

Hinweis: Alles, was vor dem 24. November geschah, lest ihr in unserem alten Corona-Ticker für NRW.

Rubriklistenbild: © Britta Pedersen/dpa

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