Covid-19-Pandemie im Live-Ticker

Corona in NRW: Impf-Zeitplan wird nicht eingehalten – Laschet will Einzelhandel öffnen

Das Coronavirus beschäftigt Deutschland weiterhin. Die Wocheninzidenzen sinken, doch bereiten die Virus-Mutationen Sorge. Alle News zu Covid-19 aus NRW im Live-Ticker von RUHR24.

Update, Mittwoch (17. Februar), 23 Uhr: Dieser Ticker wird nicht länger aktualisiert. Alle News zum Coronavirus in NRW gibt es im neuen Live-Ticker. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

NRW-StadtInzidenzwert (Stand: 17. Februar)
Dortmund48,4
Bochum55,5
Duisburg54,3
Kreis Recklinghausen66,1
Oberhausen44,6
Kreis Unna65,8

Corona-Impfung in NRW: Hunderte Termine nicht wahrgenommen

Update, Mittwoch (17. Februar), 21 Uhr: In NRW sind 600 Impftermine mit dem AstraZeneca-Impfstoff nicht wahrgenommen worden, berichtet das NRW-Gesundheitsministerium der dpa. “Das zeigt: Es gibt offenbar nur sehr wenige, die nicht zu ihrem Impftermin mit AstraZeneca erscheinen“, erklärte die Sprecherin des Ministeriums zu der Quote von 3,4 Prozent ausgefallener Termine. Das Ministerium mache weiterhin klar, dass der Impfstoff von AstraZeneca „kein Impfstoff zweiter Klasse“ sei.

Corona-Impfstoff: Impfplan der Regierung wird nicht aufgehen

Update, Mittwoch (17. Februar), 20.45 Uhr: Das Zentralinstitut der kassenärztlichen Versorgung (ZI) rechnet damit, dass der Impf-Zeitplan der Bundesregierung nicht hinhauen wird, wenn weiterhin nicht der gesamte AstraZeneca-Impfstoff verwendet werden würde. „Ohne den Impfstoff von AstraZeneca könnte es bis zu zwei Monate länger dauern, bis dieses Ziel erreicht ist“, sagt ZI-Chef Dominik von Stillfried dem Handelsblatt.

Corona-Update: Polizei Dortmund warnt vor Corona-Betrügern

Update, Mittwoch (17. Februar), 19 Uhr: Die Polizei Dortmund warnt derzeit vor Trickbetrügern an der Haustür. Diese würden sich als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ausweisen – wie heute in Dortmund-Bövinghausen passiert. Da haben zwei Männer und eine Frau an der Tür geschellt und stellten der Seniorin anschließend Fragen zum Coronavirus. Während die Dame abgelenkt war, schlich sich ein Komplize in die Wohnung und entwendete Bargeld.

Die Polizei Dortmund macht klar, dass in solchen Fällen dringend die Polizei gerufen werden sollte, da es sich um einen Notfall handeln würde. Das Dortmunder Gesundheitsamt würde in keinem Fall persönlich auftauchen und Fragen über die Pandemie stellen.

Corona-Update in NRW: Ministerpräsident Armin Laschet will Einzelhandel öffnen

Update, Mittwoch (17. Februar), 18 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet drängt auf eine Öffnungsstrategie des Einzelhandels. „Die Bürger erwarten eine Perspektive, wie es danach weitergeht“, erklärt der Politiker auf einem CDU-Gipfeltreffen. Wenn die Infektionszahlen weiter sinken sollten, solle man den Bürgern erklären, wie sie wieder am Leben teilnehmen können.

Corona-Update für Dortmund: Inzidenz steigt über 50

Update, Mittwoch (17. Februar), 17.15 Uhr: In Dortmund sind am heutigen Tag 76 Neuinfektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Von den Neuinfizierten lassen sich 18 acht Familien zuordnen. Insgesamt liegen nun in der Ruhrgebietsstadt 17.771 positive Tests vor.

Der Inzidenz in Dortmund steigt weiter – und überschreitet den Grenzwert von 50. Mit einer Inzidenz von 56,3 ist der Wert um 12,1 höher als noch am Tag zuvor. Der genaue Wert wird allerdings erst um 0 Uhr vom RKI veröffentlicht.

Zurzeit werden in Dortmund 116 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 21 intensivmedizinisch, davon wiederum 17 mit Beatmung. Dem Gesundheitsamt ist heute ein weiterer Todesfall gemeldet worden. Es handelt sich dabei um eine 85-jährige Frau, die nicht ursächlich, sondern mit dem Virus gestorben ist. In Dortmund verstarben bislang 184 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 103 mit Covid-19 infizierte Patienten verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Bis jetzt sind in Dortmund insgesamt 27 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen. In allen Fällen handelt es sich um die britische Variante (B.1.1.7).

Karneval trotz Corona: 746 Verstöße in Köln gemeldet

Update, Mittwoch (17. Februar), 17 Uhr: 746 Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung haben die Beamten der Polizei Köln an den Karnevalstagen feststellen können. Verstöße gegen die Maskenpflicht (323) waren dabei am häufigsten, gefolgt von einem Verstoß gegen die Kontaktbeschränkungen im privaten Raum (205).

Corona-Mutanten in Ballungsräumen in NRW häufiger verbreitet

Update, Mittwoch (17. Februar), 16.15 Uhr: Laut einer Studie der Uniklinik Münster sind die Corona-Mutanten in den NRW-Ballungsräumen weiter verbreitet als auf dem Land. 933 Proben seien ausgewertet worden, die das NRW-Gesundheitsministerium aus 53 Landkreisen gesammelt hat. In 73 Proben sei die britische Mutation entdeckt worden, in fünf die Mutante aus Südafrika.

Corona-Impfung in Borken: 50 Menschen für denselben Termin gebucht

Update, Mittwoch (17. Februar), 16 Uhr: In Borken ist es bei der Terminvergabe für den Corona-Impfstoff zu einem Fehler gekommen. So habe 50 Menschen zeitgleich denselben Termin gebucht – doch darauf war das Impfzentrum natürlich nicht vorbereitet.

Corona-Zahlen in Köln: Bürgermeisterin Reker will Inzidenzwert auf 10 drücken

Update, Mittwoch (17. Februar), 15.20 Uhr: Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker will alles dafür tun, dass die Stadt bald einen Inzidenzwert von 10 habe – und diesen auch halten könne, gab die Politikerin bekannt. Die Lösung sei es für sie nicht, von einem Lockdown in den nächsten zu gehen.

„Wir müssen die Zahl der Neuinfektionen auf ein Niveau senken, das so niedrig ist, dass unsere Gesellschaft damit gut umgehen kann. Aus Sicht von Experten wäre das Virus bei einer Inzidenz um die 10 gut beherrschbar – bezogen auf unser Gesundheitssystem und die Wirtschaft“, erklärt Reker.

Kölner OB Henriette Reker bei einer Pressekonferenz

Trotz Corona: 23 Menschen bei illegalem Glücksspiel in Bottrop angetroffen

Update, Mittwoch (17. Februar), 14.50 Uhr: In Bottrop hat die Polizei 23 Menschen bei einem illegalen Glücksspiel festgenommen. Die Gruppe hatte sich in einem Gewerberaum getroffen. Die Ermittler gehen sogar davon aus, dass sich ursprünglich noch mehr Menschen in dem Lagerraum getroffen haben, diese aber beim Eintreffen der Beamten geflüchtet seien. Die Polizei ermittelt nun wegen der Beteiligung an illegalem Glücksspiel und wegen des Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung.

Corona bringt Oster-Urlaub in Gefahr: Aussagen von Michael Kretschmer sorgen für Wirbel

Update, Mittwoch (17. Februar), 14.23 Uhr: Die Aussagen von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) über den Urlaub an Ostern 2021 schlagen in NRW und Deutschland Wellen. Eine zu intensive Mobilität durch Tourismus und Reiseverkehr sei für die Corona-Pandemie Gift, so der Politiker gegenüber der Bild am Sonntag.

Weiterer Impfstoff-Hersteller gibt EU eine Zusage: Moderna liefert zusätzliche 300 Millionen Dosen

Update, Mittwoch (17. Februar), 14.01 Uhr: Ein weiterer Corona-Impfstoff-Hersteller hat sich mit der EU über eine zusätzliche große Lieferung von Impfstoff geeinigt. Wie EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Mittwoch in Brüssel mitteilte, habe man einen Vertrag über bis zu 300 Millionen weitere Impfstoffdosen des US-Herstellers Moderna ausgehandelt.

Demzufolge sollen 150 Millionen Dosen dieses Jahr geliefert werden. Zudem besteht eine Option auf weitere 150 Millionen Dosen für 2022.

Der US-Hersteller Moderna wird die EU mit weiteren 300 Millionen Impfstoffdosen gegen Corona beliefern.

Nach Kontakt mit infiziertem Reul: NRW-Gesundheitsminister Laumann ist negativ

Update, Mittwoch (17. Februar), 13.47 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann ist nach einem Kontakt mit Herbert Reul negativ auf Corona getestet worden. Das teilte eine Ministeriumssprecherin am Mittwoch mit. Laumann bleibe aber weiterhin in Quarantäne. Innenminister Reul hatte zuvor einen positiven Corona-Test. Der Politiker hatte sich mit der besonders ansteckenden britischen Variante infiziert.

EU schließt Deal mit Pfizer und Biontech ab - weitere 200 Millionen Dosen sollen kommen

Update, Mittwoch (17. Februar), 13.28 Uhr: Gute Nachrichten für die Menschen in der Europäischen Union. Laut den Angaben von Pfizer und Biontech hat das Unternehmen einen Deal mit der EU für die Lieferung weiterer 200 Millionen Dosen ihres Impfstoffs gegen Corona abgeschlossen.

Diese kämen zu den 300 Millionen Dosen hinzu, die anfangs bestellt worden waren. Die 200 Millionen zusätzlichen Präparate würden voraussichtlich in diesem Jahr geliefert werden, teilten die Unternehmen aus den USA und Deutschland am Mittwoch mit. 

Corona-Mutanten machen in NRW laut Studie neun Prozent der Fälle aus

Update, Mittwoch (17. Februar), 12.53 Uhr: Die Corona-Varianten grassieren auch in NRW. Laut einer Studie der Uniklinik Münster sind rund neun Prozent der in Nordrhein-Westfalen positiv auf Corona getesteten Proben auf die als ansteckender geltenden Virusmutanten zurückzuführen. Das teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit.

Für die Studie wurde 933 Proben (Stichtag 27. Januar 2021) ausgewertet, die laut Ministerium weitestgehend als repräsentativ für die 53 Kreise des Landes gelten. In 73 Proben wurde die englische Variante B.1.1.7 entdeckt, in fünf die Mutante aus Südafrika. Die Variante aus Südamerika ist nicht vertreten.

Jens Spahn informiert über B.1.1.7: Mutation breitet sich in Deutschland aus

Update, Mittwoch (17. Februar), 11.48 Uhr: Die britische Corona-Mutation B.1.1.7 breitet sich in Deutschland immer weiter aus. Das bestätigte auch Gesundheitsminister Jens Spahn am Mittwoch in Berlin. Der Anteil der Virus-Variante betrage nach Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) mittlerweile über 22 Prozent.

Anfang Februar hatte das RKI den Anteil noch mit knapp unter sechs Prozent angegeben. Damit verdoppele sich der Anteil jede Woche. Das sei besorgniserregend, so Spahn weiter.

Gratis-Corona-Schnelltests ab März: Scholz bestätigt Finazierung durch den Bund

Update, Mittwoch (17. Februar), 10.51 Uhr: Finanzminister Olaf Scholz (SPD) hat zugesagt, dass der Bund die Finanzierung für die geplanten Gratis-Schnelltests in Apotheken, Testzentren und Praxen übernehmen wird. „Also da gibt es meine volle Unterstützung, und wir werden das auch finanziell wuppen“, so der SPD-Politiker bei einer Veranstaltung der bayerischen SPD.

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz bestätigt, dass der Bund für die kostenlosen Corona-Schnelltests ab März übernehmen wird.

„Das, glaube ich, können wir uns jetzt auch noch leisten.“ Er habe Gesundheitsminister Jens Spahn seine Unterstützung hierzu bereits in der vergangenen Woche zugesichert, so Scholz weiter.

Coronavirus in Bochum: Impfzentrum erweitert sein Angebot

Update, Mittwoch (17. Februar), 10.10 Uhr: Nach einem aktuellen Erlass des Landes NRW hat das Corona-Impfzentrum in Bochum sein Impfangebot für weitere priorisierte Gruppen erweitert. Laut einer Mitteilung der Stadt können sich nun weitere priorisierte Personen der Stufe 1 in Bochum gegen das Coronavirus impfen lasen.

Zu dieser Gruppe gehören unter anderem Mitarbeiter von ambulanten Pflegediensten und Tagespflegeeinrichtungen sowie Beschäftigte und in Hospizen. Auch Rettungsdienst-Mitarbeiter und weiteres medizinisches Fachpersonal gehört dazu. Wer geimpft werden möchte, kann online einen Termin buchen.

Drosten verteidigt Corona-Impfstoff von AtsraZeneca - für einen breiten Einsatz des Vakzins

Update, Mittwoch (17. Februar), 9.42 Uhr: Der Virologe Christian Drosten hat sich entgegen vieler Meinungen positiv zum Corona-Impfstoff von AstraZeneca geäußert. Er hält grundsätzliche Bedenken gegen den AstraZeneca-Impfstoff für unbegründet und ist für einen breiten Einsatz des Vakzins, so Drosten am Dienstag im NDR-Podcast „Coronavirus-Update“.

Drosten sagte hingegen: „Wir müssen alles dransetzen, jetzt so schnell wie möglich in der Breite zu impfen.“ Die verfügbaren Impfstoffe seien extrem gut gegenüber dem, was man erwarten konnte.

Aktuelle Corona-Lage in Nordrhein-Westfalen: RKI meldet 130 neue Todesfälle

Update, Mittwoch (17. Februar), 8.43 Uhr: Das Robert-Koch-Institut hat am Mittwoch 1.648 neue Corona-Infektionen in Nordrhein-Westfalen gemeldet. Am Dienstag (16. Februar) waren es 709. Die Sieben-Tage-Inzidenz hingegen blieb zum Vortag unverändert - sie liegt weiterhin bei 56,0. Innerhalb der letzten 24 Stunden sind leider auch 130 neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 hinzugekommen.

Diskussion um AstraZeneca-Impfstoff in Deutschland: Lauterbach lässt sich mit dem Vakzin impfen

Update, Mittwoch (17. Februar), 7.58 Uhr: Die Skepsis gegenüber den Corona-Impfstoff von AstraZeneca ist bei vielen groß. Über die geringere Wirksamkeit des Vakzins und seine Handhabung wird derzeit in Deutschland diskutiert. Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, fordert unter anderem eine Auswahlmöglichkeit bei Impfstoffen für medizinisches Personal.

Der Politiker Karl Lauterbach (SPD) wagte nun einen Vorstoß und kündigte auf seinen Twitter-Kanal an, sich mit dem Impfstoff impfen zu lassen. „Astra Impfstoff kann bei meisten Mutationen schwere Verläufe und Tod verhindern, vielleicht bei allen. Ich werde ab Ende Februar auch regelmäßig als Impfarzt in Leverkusen mitarbeiten. Das gesamte Team, auch ich, werden uns mit dem Astra Impfstoff impfen. Wir vertrauen ihm“, so Lauterbach.

Corona-Infektionen in NRW-Kitas: knapp 600 Fälle seit Anfang des Jahres

Update, Mittwoch (17. Februar), 7.10 Uhr: Bei Beschäftigten in den Kitas in NRW wurden seit Anfang des Jahres knapp 590 Corona-Infektionen festgestellt. Das sagte NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) am Dienstag in Düsseldorf. Im Januar seien es 402 Infektionen gewesen, und im Februar gebe es bislang 187 Infektionen.

Durch eine falsche Interpretation der Krankenkassenzahlen sei der Eindruck entstanden, das Infektionsrisiko in Kitas sei besonders hoch, schrieb Stamp in einem Brief an Eltern. Das stimme aber so nicht. Bei den Zahlen der Krankenkassen sei es nicht allein um Corona-Fälle gegangen, sondern es seien alle Krankmeldungen etwa wegen Husten, Schnupfen oder Fieber eingeflossen.

Familienminister Joachim Stamp (FDP) kündigt Kita-Öffnungen für alle an.

Corona-Entwicklung weltweit: Zahl der Neuinfektionen sinkt weiter

Update, Mittwoch (17. Februar), 6.35 Uhr: Die Corona-Neuinfektionen gehen nicht nur in Deutschland zurück. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Zahl der weltweit gemeldeten Infektionen mit dem Virus rückläufig. Den Angaben zufolge sind die Neuinfektionen in der vergangenen Woche um 16 Prozent auf 2,7 Millionen gesunken. In den vergangenen sieben Tagen starben weltweit 81.000 Menschen im Zusammenhang mit Corona, das sind zehn Prozent weniger als in der Vorwoche.

Corona-Update für Schulen in NRW: Situation könnte sich durch neue Regeln bessern

Update, Dienstag (16. Februar), 22.55 Uhr: Ab dem 22. Februar ändern sich die Corona-Regeln für Lehrer an den Schulen. Die Situation an den Schulen könnte sich nun verbessern.

Corona-Quarantäne in Hamm: Weitere Menschen müssen Abstriche bekommen

Update, Dienstag (16. Februar), 22.30 Uhr: In Hamm müssen noch mehr Menschen unter Quarantäne als bislang angenommen. Es seien noch nicht alle Bewohner auf das Coronavirus getestet worden, 19 Abstriche habe man noch zusätzlich machen müssen, berichtet wa.de*.

Corona-Erkrankung trotz Impfung? Das bedeutet „Wirksamkeit von 95 Prozent“

Update, Dienstag (16. Februar), 21.15 Uhr: „Eine Wirksamkeit von 95 Prozent“, heißt es bei dem Impfstoff vom BionTech/Pfizer. Doch was bedeutet das überhaupt? Entgegen der verbreiteten Meinung bedeutet es nicht, dass man sich dann nicht mehr mit dem Coronavirus anstecken kann.

Corona: Bürger in NRW scheinen Impfstoff von AstraZeneca kritisch zu sehen

Update, Dienstag (16. Februar), 20.05 Uhr: Der Impfstoff von AstraZeneca scheint auch in NRW auf Kritik zu stoßen. Wie das Gesundheitsministerium bekannt gibt, habe es einige Hinweise geben, dass die Impfbereitschaft auf den Impfstoff des Herstellers tendenziell gering sei. „Der zugelassene Impfstoff von AstraZeneca ist kein Impfstoff zweiter Klasse. Der Impfstoff zeigt eine gute Wirksamkeit und eine gute Verträglichkeit, um schwere Erkrankungen mit SARS-CoV-2 zu verhindern“, erklärt ein Sprecher des Ministeriums.

Corona-Update aus Bochum: Kein Todesopfer nach Impfung – Polizei klärt auf

Update, Dienstag (16. Februar), 19.15 Uhr: Am Samstag (13. Februar) ist ein 32-jähriger Mann aus Bochum gestorben – nur einen Tag, nachdem er eine Corona-Impfung bekommen hat. Wie die Polizei Bochum nun bekannt gibt, steht der Tod des Mannes in keinem Verhältnis zu der Impfung. Es habe eine Obduktion gegeben, die ergibt, dass der Bochumer eines natürlichen Todes gestorben ist.

Kampf gegen Corona-Pandemie: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet fordert deutlichen Kurs

Update, Dienstag (16. Februar), 18.45 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet bekräftigt seine Forderung nach einem deutlichen Kurs in der Corona-Pandemie. „Ab einem Wert von 35 muss es für weite Teile des gesellschaftlichen Lebens Lockerungen geben. Ansonsten verspielen wir Glaubwürdigkeit“, so der CDU-Vorsitzende gegenüber der Aachener Zeitung.

Corona-Infektion bei NRW-Innenminister Herbert Reul wohl britische Mutation

Update, Dienstag (16. Februar), 17.25 Uhr: NRW-Innenminister Herbert Reul hat sich vermutlich mit der britischen Variante des Coronavirus infiziert, berichtet die dpa aus Regierungskreisen. Auch der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet. Wie ein Sprecher des Ministeriums bereits vor der Mitteilung bekannt gab, habe Reul nur leichte Erkältungssymptome. Er befinde sich nun in Quarantäne und arbeite von zu Hause aus.

Herbert Reul wurde positiv auf Corona getestet.

Corona-Pandemie: Johnson & Johnson beantragt Zulassung von Impfstoff in der EU

Update, Dienstag (16. Februar), 17.05 Uhr: Der amerikanische Pharmakonzern Johnson & Johnson hat die Zulassung seines Impfstoffes in der EU beantragt, wie die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) bestätigt. Bis Mitte März könnte eine Entscheidung gefallen sein.

Corona-Update für Dortmund: Inzidenzwert steigt wieder

Update, Dienstag (16. Februar), 17 Uhr: Die Stadt Dortmund gibt ein Update zu den Corona-Zahlen in der Stadt. So seien heute 68 Neuinfektionen mit dem Coronavirus dazu gekommen. 24 Infizierte lassen sich zehn Familien zuordnen. Eine Neuinfektion mit einer Corona-Mutante gibt es nicht. Insgesamt liegen seit dem ersten Auftreten der Krankheit in Dortmund 17.695 positive Tests vor.

Der Inzidenzwert der Stadt wird vermutlich bei 49,1 liegen. Am Tag zuvor lag dieser noch bei 44,2. Den genauen Inzidenzwert veröffentlicht das RKI um 0 Uhr. In Dortmund verstarben bislang 184 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 102 mit Covid-19 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Kritik gegen Politiker Karl Lauterbach: Bayern-Trainer Hansi Flick will eine Aussprache

Update, Dienstag (16. Februar), 16.15 Uhr: SPD-Politiker Karl Lauterbach hat Fans und Kritiker. Einer der größten Kritiker wird wohl Bayern-Trainer Hansi Flick sein. Nach einer Attacke gegen Lauterbach, möchte Flick nun eine Aussprache mit dem Mediziner.

Covid-19-Erkrankung: Infektion mit Coronavirus schädigt die Leber

Update, Dienstag (16. Februar), 16 Uhr: Laut einer neuen Studie zu den Auswirkungen einer Covid-19-Erkrankung, hat ein interdisziplinäres Forscherteam aus Bielefeld, Hamburg, Hannover und Boston herausgefunden, dass auch die Leber Schaden nach einer Erkrankung nimmt. Anhand von Lebergewebeproben verstorbener Patienten konnte nachgewiesen werden, dass das Organ bis in die Mikrogefäße geschädigt wird.

Das teilte das evangelische Klinikum Bethel in Bielefeld mit. Eine Behandlung mit blutverdünnenden Medikamente bei Covid-19-Patienten könnte dafür sorgen, dass die Leber weniger angegriffen wird.

Nordrhein-Westfalen: Familienminister Joachim Stamp kündigt Kita-Öffnungen für alle an

Update, Dienstag (16. Februar), 14.20 Uhr: Alle Kinder in NRW können ab dem 22. Februar (Montag) wieder in die Kitas und die Tagespflege kommen. Das kündigte NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) am Dienstag in Düsseldorf an. Allerdings soll es vorerst in ganz NRW bei einem pauschal um zehn Wochenstunden gekürzten Betreuungsangebot sowie bei festen Gruppen bleiben.

Wenn die Zahlen der Neuinfektionen mit dem Virus weiter sinken, dürften Kita-Leitungen und Träger voraussichtlich ab dem 8. März selbst entscheiden, ob sie die Kinder wieder im vollen Umfang betreuen. Normalen Regelbetrieb könne es erst wieder geben, wenn ausreichend Corona-Selbsttests für jedermann zur Verfügung stünden, die Beschäftigten geimpft und die Neuinfektionszahlen ganz niedrig seien, so der FDP-Politiker weiter.

Corona-Mutationen in NRW: Ist der Grenzwert von 35 realistisch?

Update, Dienstag (16. Februar), 13.57 Uhr: Zwar sinken die Inzidenzwerte in Nordrhein-Westfalen derzeit deutlich, doch inwiefern der Grenzwert von 35 flächendeckend wirklich realisierbar ist, ist unklar. Denn die mutierten Corona-Varianten breiten sich in NRW weiter aus. Droht dem Land jetzt eine Abkehr vom Abwärtstrend?

Gericht kippt Ausgangssperre in Holland: keine akute Notsituation

Update, Dienstag (16. Februar), 13.21 Uhr: In den Niederlanden gab es seit Januar eine Ausgangssperre wegen der Corona-Pandemie. Ein Verwaltungsgericht hat diese staatliche Maßnahme nun allerdings gekippt, wie das RND berichtet. Das Gericht in Den Haag gab damit einer Klage der corona-skeptischen Protestgruppe „Viruswahrheit“ recht.

In den Niederlanden gab es wegen Corona eine Ausgangssperre. Die wurde nun gekippt.

Nach Auffassung des Gerichts handelte es sich aber bei der aktuellen Corona-Lage nicht um eine akute Notsituation. Die Ausgangssperre von 21 Uhr bis 5.30 Uhr sei deshalb eine schwere Einschränkung der Bewegungsfreiheit und ein Eingriff in die persönlichen Lebensumstände der Bürger.

Inzidenzwerte in Nordrhein-Westfalen sinken: Fünf Städte und Kreise rutschen unter die 35er Marke

Update, Dienstag (16. Februar), 12.33 Uhr: In NRW lagen am Dienstag fünf Kreise und Städte unter einem Inzidenzwert von 35. Das waren Düsseldorf (33,8), Bielefeld (28,1), Mönchengladbach (27,2) sowie der Kreis Coesfeld (25,4). Münster hat sogar den landesweit niedrigsten Inzidenzwert von 16,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche erreicht.

Insgesamt nimmt die Sieben-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen seit einiger Zeit ab. Bund und Länder hatten sich auf einen Inzidenzwert von 35 als Orientierung für mögliche Corona-Lockerungen verständigt.

Corona in NRW: Inzidenzwert fast unverändert, aber über 90 Tote

Update, Dienstag (16. Februar), 11.25 Uhr: Die Corona-Neuinfektionen halten sich in Nordrhein-Westfalen auf einem nahezu unveränderten Niveau: Laut dem RKI lag der Inzidenzwert am Dienstag bei 56,0 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche.

Am Montag war ein Wert von 56,6 ausgewiesen worden. Allerdings meldeten die Gesundheitsämter dem RKI binnen der letzten 48 Stunden auch 709 Neuinfektionen und weitere 94 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona.

Corona in Deutschland: Jens Spahn fordert kostenlose Schnelltests ab März

Update, Dienstag (16. Februar), 10.51 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) plant laut den Informationen des Redaktions Netzwerks Deutschland (RND) eine Erweiterung der Nationalen Teststrategie und will diese dem Corona-Kabinett vorlegen. Sein Plan sieht vor, dass jeder Bürger ab dem 1. März ein Anrecht auf kostenlose Corona-Schnelltests haben soll.

Die Antigen-Schnelltests seien mittlerweile in genügend verfügbar. Nach dem Vorschlag des Politikers sollen die Kommunen vor Ort ihre Testzentren oder Apotheken mit den kostenlosen Angeboten beauftragen. Die Kosten dafür übernehme der Bund.

Corona-Krise trifft Tourismusbranche in NRW hart - Dortmund auf Niveau von 2003

Update, Dienstag (16. Februar), 10 Uhr: Die Corona-Pandemie hat der Tourismusbranche in NRW 2020 einen heftigen Einbrauch beschert. Laut dem Statistischen Landesamt gab es im vergangenen Jahr nur 11 Millionen Gäste in den Unterkünften in Nordrhein-Westfalen - das sind fast 55 Prozent weniger als 2019 und der niedrigste Stand seit Jahrzehnten.

Für Dortmund zählten die Statistiker fast eine halbe Million Hotelgäste weniger als im Vorjahr. Daraus resultiert ein Rückgang von 53,3 Prozent bei den Übernachtungszahlen (767.802). Damit brachte Corona die Branche in Dortmund auf das Niveau von 2003.

Die Tourismusbranche in NRW leidet unter der Corona-Krise. Auch die Hotels in Dortmund sind betroffen.

Coronavirus in NRW: Weitere Todesfälle in Essen nach Corona-Infektion gemeldet

Update, Dienstag (16. Februar), 9.20 Uhr: In Essen hat es in den vergangenen Tagen leider weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gegeben. Wie die Stadt mitteilt, sind mittlerweile 431 Menschen an oder in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

Seit Freitag (12. Februar) sind laut den Angaben der Stadt ein 67-jähriger- und ein 77-jähriger Mann gestorben. Auch eine 82-jährige Essenerin starb am Freitag. Am Samstag (13. Februar) starb außerdem ein 82-Jähriger und am Montag ein Mann im Alter von 84 Jahren. Die Verstorbenen befanden sich zuletzt zur Behandlung in Krankenhäusern.

Britische Corona-Variante in Nordrhein-Westfalen: Erster Fall in Hamm bestätigt

Update, Dienstag (16. Februar), 8.51 Uhr: Die britische Corona-Mutation B.1.1.7 breitet sich in NRW immer weiter aus. Am Montagabend gab es im Ruhrgebiet deshalb einen Großeinsatz. Denn in Hamm wurde der erste Fall der Corona-Variante bei einem Mann nachgewiesen. Die Folge: Vier Wohnhäuser stehen unter Quarantäne.

Aktuelle Corona-Zahlen aus Deutschland: RKI meldet mehr Neuinfektionen als in der Vorwoche

Update, Dienstag (16. Februar), 7.55 Uhr: Das Robert-Koch-Institut hat die aktuellen Corona-Zahlen für Deutschland am Dienstag etwas verspätet gemeldet. Laut den Angaben des RKI hat es innerhalb von 24 Stunden 3.856 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gegeben. Damit steigen die Neuinfektionen im Vergleich zur Vorwoche - vergangenen Dienstag (9. Februar) bei 3.379 (+477).

Die Sieben-Tage-Inzidenz gleibt mit einem Wert von 59 hingegen unverändert zu Montag (15. Februar).

Kein Corona-Ende in Sicht: WHO warnt vor Optimismus

Update, Montag (15. Februar), 20.20 Uhr: Die Corona-Zahlen sinken nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit. Doch die WHO warnt vor zu großem Optimismus. Wie Mike Ryan, WHO-Experte, erklärt, sei ein Sieg über das Coronavirus nicht in Sicht: „Dieses Virus hat immer noch eine hohe Infektionskraft.“

Grenzschließungen wegen Corona-Pandemie: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet warnt

Update, Montag (15. Februar), 19.30 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet warnt vor den negativen Auswirkungen für die Wirtschaft aufgrund von Grenzschließungen. Damit vertritt er die gleiche Meinung wie Bundesinnenminister Horst Seehofer. Vor allem Lieferketten für die deutsche Automobilindustrie seien stark gefährdet, erklärt Laschet beim virtuellen Neujahrsempfang des Wirtschaftsrates Baden-Württemberg. „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht mit ‚Ersatzmaßnahmen‘ die gesamten Lieferkettenprozesse im Binnenmarkt zerstören.“

Armin Laschet ist gegen Grenzschließungen aufgrund der Corona-Pandemie.

Corona-Zahlen: Stadt Essen gibt nach technischer Panne Neuinfektionen bekannt

Update, Montag (15. Februar), 18.50 Uhr: Auch bei der Stadt Essen scheint es heute einen technischen Fehler gegeben zu haben. Nachträglich hat die Stadt die Neuinfektionszahlen für Essen bekannt gegeben. So seien derzeit 804 Menschen akut infiziert, insgesamt 17.277 Personen. 425 Menschen aus Essen sind an oder mit dem Coronavirus verstorben. Derzeit werden 172 Menschen stationär behandelt. Der Inzidenz-Wert liegt, laut der Stadt Essen, bei 61,2.

Alle Ereignisse vor dem Abend des 15. Februar, seht ihr in unserem alten Corona-NRW-Ticker auf RUHR24.de. *wa.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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