Live-Ticker zur Wahl

Bundestagswahl 2021: Vorläufiges Ergebnis ist veröffentlicht +++ SPD räumt ab

Am 26. September ist Bundestagswahl. Welche Partei gewinnt die meisten Plätze im Bundestag und wer tritt die Nachfolge von Kanzlerin Angel Merkel an? Alle aktuellen Entwicklungen in unserem Live-Ticker.

Update, Sonntag (26. September), 6.30 Uhr: Das vorläufige Ergebnis der Bundestagswahl ist veröffentlicht. Alle Wahlkreise sind ausgezählt. Das sind die Ergebnisse:

  • SPD: 25,7 Prozent (+5,2)
  • CDU: 24,1 Prozent (-8,8)
  • Die Grünen: 14.8 Prozent (+5,9)
  • FDP: 11,5 Prozent (+0,8)
  • AfD: 10,3 (-2,3)
  • Die Linke 4,9 (-4,5)

Damit hat die SPD die Bundestagswahl knapp gewonnen. Die Sozialdemokraten sind die stärkste Partei. Die Union aus CDU und CSU hat das historisch schlechteste Ergebnis eingefahren.

Update, Sonntag (26. September), 21.24 Uhr: Die Hochrechnungen werden kontinuierlich aktualisiert. In NRW vergrößert sich inzwischen der Abstand zwischen SPD und CDU etwas. So hat NRW gewählt:

  • SPD: 28,8 Prozent (+2,8)
  • CDU: 26,1 Prozent (-6,5)
  • Grüne: 15,4 Prozent (+7,8)
  • AfD: 7,8 Prozent (-1,6)
  • FDP: 11,5 Prozent (-1,6)
  • Linke: 3,6 Prozent (-3,9)
  • Andere: 6,8 (+3,0)

Ergebnisse Bundestagswahl: Erste Wahlpanne in NRW bekannt

Update, Sonntag (26. September), 20.47 Uhr: In Wuppertal ist es bei der Bundestagswahl zu einer Panne gekommen. Im Stimmbezirk 187 seien laut der Deutschen Presseagentur (dpa) Stimmzettel des benachbarten Wahlkreises mit den falschen Direktkandidaten ausgegeben worden, sagte Kreiswahlleiter Johannes Slawig am Sonntagabend.

Es handele sich um 203 von 433 Stimmzetteln, bei denen die Erststimmen bereits für ungültig erklärt worden seien. Wie es zu der Verwechslung kommen konnte, ist unklar. Sollte das Ergebnis der Direktwahlen nun sehr knapp ausfallen, müsste es in dem Wahlbezirk zu Neuwahlen kommen.

Update, Sonntag (26. September), 19.51 Uhr: Auch für NRW sind nun erste Hochrechnungen da. Auch hier liegt die SPD vor der CDU. Für Noch-NRW-Ministerpräsident Armin Laschet wäre das eine echte Schlappe, wenn er in seinem eigenen Bundesland hinter der SPD landen würde.

Laut WDR sieht die NRW-SPD ihren Kanzlerkandidaten bereits als eindeutigen Gewinner. „Es ist ein Regierungsauftrag für Olaf Scholz“, erklärte Thomas Kutschaty, SPD-Chef in NRW. Und weiter: „Fest steht schon jetzt: Kanzlerkandidat Olaf Scholz ist klarer Gewinner dieser Wahl.“

Update, Sonntag (26. September), 19.15 Uhr: Die ersten Hochrechnungen zeigen, dass es bei der Bundestagswahl 2021 zu einem engen Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der Union und der SPD kommen wird. Die Spitzenkandidaten der Parteien möchten beide ins Kanzleramt einziehen.

So erklärt Olaf Scholz (SPD), die Hochrechnungen zeigten, dass viele Bürger einen Wechsel in der Regierung wünschten und der nächste Kanzler Olaf Scholz heiße. Armin Laschet (CDU) meint hingegen, dass die Stimmen für die Union ein klares Votum gegen eine linke Bundesregierung seien. „Und deshalb werden wir alles daran setzen, eine Bundesregierung unter Führung der Union zu bilden“, so Armin Laschet (CDU).

Olaf Scholz und Armin Laschet (re.) am Abend nach der Bundestagswahl.

Update, Sonntag (26. September), 18.50 Uhr: Die ersten Hochrechnungen (Forschungsgruppe Wahlen) sind da. Demnach liegt die SPD knapp vor der Union:

  • Union: 24,2 Prozent
  • SPD: 25,8 Prozent
  • Die Grünen: 14,7 Prozent
  • FDP: 11,8 Prozent
  • AfD: 10,1 Prozent
  • Die Linke: 5 Prozent
  • Andere: 8,4 Prozent

Armin Laschet, Kanzlerkandidat der Union, erklärte bereits, man könne mit dem Ergebnis „nicht zufrieden“ sein. Er betont aber auch, der Wahlausgang sei noch völlig unklar.

Nach der Hochrechnung des Meinungsforschungsinstituts infratest dimap (Stand 18.45 Uhr) erhält die SPD hingegen 24,9 Prozent der Stimmen. Die CDU hat nach dieser Hochrechnung 24,7 Prozent der Stimmen erhalten, die Grünen 14,8 Prozent, die FDP 11,2 Prozent, die AfD 11,3 Prozent und die Linkspartei 5 Prozent.

Update, Sonntag (26. September), 18.30 Uhr: Nach den ersten Prognosen um 18.00 Uhr haben sich die ersten Parteimitglieder zu den Wahlergebnissen geäußert. CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak zeigt sich einerseits erfreut: „Es gab eine unglaubliche Mobilisierung in letzter Zeit, wir haben gesehen, dass wir eine Aufholjagd hingelegt haben.“ Und weiter: „Es gibt nach den Zahlen die Möglichkeit einer Zukunftskoalition aus Union, Grüne und FDP.“

Zugleich äußerte er sich aber enttäuscht über die hohen Stimmverluste: „Es sind bittere Verluste, daran darf man nichts schönreden, das muss man aufarbeiten“, so Ziemiak (CDU).

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil sieht Olaf Scholz (SPD) trotz knappem Rennen schon als Kanzler: „Wir wussten immer, dass es ein enges Rennen wird. Wir wussten, das wird ein knapper Wahlkampf. Aber ganz klar: Die SPD hat den Regierungsauftrag. Wir wollen, dass Olaf Scholz Kanzler wird.“

Wolfgang Kubicki (FDP) ist ebenfalls sichtlich erfreut: „Wir sind in Feierlaune“, sagte er. Zum zweiten Mal in Folge sei die FDP laut Prognose zweistellig. 

Weniger euphorisch zeigt sich Katrin Göring-Eckardt von den Grünen: „Wir sind sehr froh darüber, das war eine Generationenwahl, auch wenn wir uns noch mehr erhofft hatten“, bemerkt die Grünen-Fraktionschefin.

Update, Sonntag (26. September), 18.10 Uhr: Die Wahlbeteiligung in Dortmund lag um 17:00 Uhr bei 57,6 Prozent. 2017 lag sie um diese Uhrzeit bereits bei 63,1 Prozent. Bei beiden Zahlen ist die Briefwahl noch nicht mit einberechnet.

Update, Sonntag (26. September), 18.00 Uhr: Ab sofort sind die Wahllokale geschlossen und die ersten Prognosen treffen so langsam ein. Das ist der erste Stand der 18 Uhr-Prognose der Bundestagswahl 2021:

  • CDU: 20 Prozent, CSU: 5 Prozent – schlechtestes Ergebnis der Parteiengeschichte
  • SPD: 25 Prozent
  • Die Grünen: 15 Prozent
  • FDP: 11 Prozent
  • AfD: 11 Prozent
  • Die Linke: 5 Prozent
  • Andere: 8 Prozent

Update, Sonntag (26. September), 17.30 Uhr: Auch NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hat gewählt und dabei ernste Worte gefunden: „Das ist heute ein Kampf bis zur letzten Sekunde“, sagte der 69-Jährige am Sonntagnachmittag in Leichlingen. Insbesondere mit Blick auf die Gespräche über eine Regierungskoalition würde auf seine Partei noch viel Arbeit zukommen. Nach dem Wechsel von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) nach Berlin will Reul weiterhin eine wichtige Rolle in der CDU spielen. Wie unlängst bekannt wurde, strebt er bei der Landtagswahl ein Mandat in Nordrhein-Westfalens Landtag an.

Schlange vor Wahllokal: Darf ich auch nach 18 Uhr noch wählen

Update, Sonntag (26. September), 17.15 Uhr: Vor vielen Wahllokalen – auch in Dortmund und NRW – haben sich lange Schlangen vor den Wahllokalen gebildet. In Dortmund haben sie sich, wie einige Bürger auf Twitter berichten, in der Regel relativ schnell wieder aufgelöst. Doch was passiert eigentlich, wenn man noch in der Schlange steht und es nach 18 Uhr ist?

Mehrere Landeswahlleiter haben laut Redaktionsnetzwerk Deutschland immer wieder deutlich gemacht, dass jeder auch nach 18 Uhr seine Stimme noch abgeben kann – wenn er in einer Schlange vor dem Wahllokal steht. Wichtig ist jedoch, dass sich Wählerinnen und Wähler nicht zwischenzeitlich von der Schlange am Wahllokal entfernen.

Update, Sonntag (26. September), 16.50 Uhr: Inzwischen haben auch die beiden anderen Spitzenkandidaten – Olaf Scholz (SPD) und Annalena Baerbock (Grüne) – jeweils in ihrem Wahllokal ihre Stimme abgegeben. Im Gegensatz zu Armin Laschet ist bei den beiden jedoch nicht bekannt, welcher Partei sie ihre Stimme gegeben haben.

Nach Armin Laschet haben nun auch Olaf Scholz und Annalena Baerbock ihre Stimmen abgegeben.

Update, Sonntag (26. September), 16.38 Uhr: In Dortmund hat die Vorbereitung der Auszählung der Briefwahl begonnen. Dafür kommen die Wahlhelfer im Messezentrum der Westfalenhalle zusammen. Da in Dortmund ein regelrechter Briefwahlrekord aufgestellt wurde – das heißt, es wurden so viele Briefwahlunterlagen beantragt wie noch nie – wird die Auszählung einige Stunden dauern. In den späten Abendstunden ist mit ersten Ergebnissen zu rechnen.

Update, Sonntag (26. September), 15.27 Uhr: Während in gesamt NRW die Wahlbeteiligung hoch ist, hinkt Dortmund etwas hinterher. So teilte die Stadt Dortmund via Twitter mit, dass um 15 Uhr die Wahlbeteiligung bei 44,4 Prozent lag. Zum Vergleich: Zur selben Uhrzeit lag sie 201 schon bei 52,3 Prozent. Nach aktuellem Stand und unter Berücksichtigung der Briefwahlbeteiligung würde Dortmund damit 2021 bei einer Wahlbeteiligung von 64,7 Prozent liegen. Die Wahllokale haben ja aber noch bis 18 Uhr geöffnet.

Bundestagswahl 2021: Interaktive Ergebnis-Karte

Im Vergleich: So ist die Wahlbeteiligung aktuell in den anderen Städten im Ruhrgebiet

  • Bochum: 24,75 Prozent haben an der Urne ihre Stimme abgegeben. Inklusive Briefwahl liegt der Anteil bei 65,0 Prozent (Stand 15 Uhr)
  • Essen: Die Wahlbeteiligung liegt aktuell bei 47,4 Prozent. Keine Angaben zur Briefwahl (Stand 14 Uhr)
  • Duisburg: 43,6 Prozent inkl. eine Briefwahlbeteiligung von 28 Prozent. (Stand. 12 Uhr)
  • Gelsenkirchen: Die Prognose der Wahlbeteiligung in Gelsenkirchen um 14:30 Uhr liegt bei 56,52 Prozent.

Nach Wahl-Fauxpass: Stimme von Kanzlerkandidat Armin Laschet bleibt gültig

Update, Sonntag (26. September), 14.52 Uhr: Die Stimme von Kanzlerkandiat Armin Laschet bleibt gültig. Der Bundeswahlleiter hatte den Fall geprüft und gegenüber dem WDR bestätigt, dass Laschets Stimme gültig sei, obwohl man beim Einwurf in die Wahlurne deutlich gesehen habe, wen er gewählt habe.

„Ein bundesweit bekannter Politiker hat wie erwartet seine eigene Partei gewählt. Eine Wählerbeeinflussung kann darin nicht gesehen werden. Die Wahlvorschriften sind eindeutig. Der Wahlvorstand hat Wählerinnen und Wähler zurückzuweisen, die den Stimmzettel so gefaltet haben, dass die Stimmabgabe erkennbar ist. Dies dient dazu, dass andere Wählende nicht beeinflusst werden. Kommt es zu einer Fehlfaltung, teilt der Wahlvorstand einen neuen Stimmzettel aus. Gelangt der Stimmzettel dennoch in die Wahlurne, kann er nicht mehr aussortiert werden und ist gültig“, so der Bundeswahlleiter.  

Bundestagswahl 2021: Wahlbeteiligung in NRW deutlich höher als 2017

Update, Sonntag (26. September), 13.51 Uhr: Schon jetzt ist die Wahlbeteiligung in NRW offenbar schon deutlich höher als bei der Wahl 2017, berichtet der WDR: In Köln gaben bis zwölf Uhr 27,92 Prozent der Wahlbeteiligten ihre Stimme ab - 2017 waren um diese Zeit erst 26,2 Prozent. In Essen waren bis zum Mittag sogar ganze zwei Prozent mehr Stimmen abegegeben und auch in Düsseldorf ist die Wahlbeteiligung bislang höher als 2017.

Bundestagswahl 2021: Wahlbeteiligung in Dortmund um 13 Uhr geringer als 2017

Lediglich Dortmund hängt derzeit etwas hinter 2017 hinterher. Wie die Stadt auf Twitter bekannt gegeben hat, liegt die Wahlbeteiligung um 13 Uhr bei 28,5 Prozent. 2017 waren es um diese Uhrzeit bereits 33,7 Prozent. Im landesweiten Durchschnitt lag die Wahlbeteiligung in NRW um zwölf Uhr bei 45 Prozent. Das gab Landeswahlleiter Wolfgang Schellen am Mittag bekannt. 2017 waren es um die Uhrzeit etwa 40 Prozent.

Update, Sonntag (26. September), 13.06 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat sich bei seiner Stimmabgabe in Aachen einen Faux-Pas geleistet: Er patzte in puncto Wahlgeheimnis, da er seinen Stimmzettel nicht korrekt gefaltet hatte und für jeden deutlich zu sehen war, welche Partei er gewählt hat. Der Patzer wurde zudem auch auf Kameras festgehalten.

Bundestagswahl 2021: Laschet leistet sich Faux-Pas bei Wahl in Aachen

WahlBundestagswahl 2021
DatumSonntag, 26. September 2021
Was wird gewählt?20. Deutscher Bundestag
Uhrzeit8 bis 18 Uhr

Eigentlich hätte der Wahlleiter den Faux-Pas des Kanzlerkandidaten bemerken und den Wahlzettel für ungültig erklären müssen. Dann hätte Laschet einen neuen Stimmzettel ausfüllen müssen. Der bereits eingeworfene Stimmzettel Laschets behalte nun aber trotzdem seine Gültigkeit, da die Zurückweisung direkt hätte erfolgen müssen. Auch die Bundestagswahl werde nun nicht wegen dieses Faux-Pas für ungültig erklärt, erklärte ein Rechtsexperte in Bild.

Bei der Abgabe seines Wahlzettels war die Stimmabgabe des Kanzlerkandidaten deutlich sichtbar.

Update, Sonntag (26. September), 11.50 Uhr: In Wuppertal können Menschen in einem Teil der Stadt vorerst nicht in ihre Wahllokale gelangen. Zwischen Langerfeld-Mitte und Bockmühle wurde am Samstagabend (25. September) eine Weltkriegsbombe gefunden, weshalb in der Nacht etwa 1500 Menschen evakuiert werden mussten. Sie haben das Pech, in einem 250-Meter-Radius vom Bombenfundplatz zu leben.

Allerdings werden auch die Anwohner im 500-Meter-Radius aufgerufen, ihre Häuser nicht zu verlassen - sie können also auch vorerst nicht zur Wahl zu gehen, sagte eine Sprecherin der Stadt. Nach der Entschärfung der Bombe am späten Vormittag sei der Gang zum Wahllokal dann aber wieder frei.

Update, Sonntag (26. September), 11.28 Uhr: In Herne hat die Stadt bekannt gegeben, dass in den ersten beiden Wahlstunden inklusive Briefwahl 34,98 Prozent der Stimmberechtigten von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben. In Bochum haben bis 11 Uhr bereits 47,8 Prozent Wahlberechtigten gewählt - allerdings nur 7,5 Prozent vor Ort und der Rest per Briefwahl. Dass der Anteil der Briefwähler in diesem Jahr besonders hoch ist, hat auch die Stadt Dortmund bereits bekannt gegeben.

WahlBundestagswahl 2021
DatumSonntag, 26. September 2021
Was wird gewählt?20. Deutscher Bundestag
Uhrzeit8 bis 18 Uhr

Bundestagswahl 2021 in Dortmund: Anteil der Briefwähler könnte über 50 Prozent sein

In Dortmund lag die Wahlbeteiligung um 10.45 Uhr bei 13,7 Prozent und damit leicht höher als zur gleichen Uhrzeit in den Jahren 2017 (13,4 Prozent) und 2013 (11,4 Prozent). Nach Angaben der Stadt haben bis zum Stand 23. September insgesamt 156.183 Menschen die Briefwahl beantragt. Damit haben etwa 38,5 Prozent der in Dortmund wahlberechtigten Bürger die Briefwahl beantragt. Der Anteil der Briefwähler an der Gesamtwählerzahl könnte sich je nach Wahlbeteiligung sogar noch auf über 50 Prozent steigern.

Die 18-Uhr-Prognosen am Sonntagabend könnten deshalb erstmals größere Abweichungen vom eigentlichen Wahlergebnis aufweisen als bei den vergangenen Bundestagswahlen. Bei den ersten Hochrechnungen um 18 Uhr werden die Briefwahlergebnisse aber nur als Erfahrungswert aus vorherigen Wahlen in die Befragung einbezogen.

Update, Sonntag (26. September), 11.05 Uhr: Aachen – Der Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) gibt in einer Aachener Grundschule seine Stimmen ab – gemeinsam mit Ehefrau Susanne Laschet. Auch der SPD Kanzlerkandidat Olaf Scholz war bereits an der Wahlurne. Zusammen mit seiner Frau Britta Ernst (SPD) wählte er in einer Schule in Potsdam. 

WahlBundestagswahl 2021
DatumSonntag, 26. September 2021
Was wird gewählt?20. Deutscher Bundestag
Uhrzeit8 bis 18 Uhr

In den letzten Umfragen lag die Union nur noch knapp hinter der SPD. Die SPD kam dort laut dpa-Bericht auf 25 bis 26 Prozent, die Union auf 22 bis 25. Auf Platz drei lagen die Grünen mit 16 bis 17 Prozent. Es folgen FDP (10,5 bis 12 Prozent), AfD (10) und Linke (5 bis 6). Entsprechend optimistisch gibt sich Armin Laschet. Im Fernsehinterview nach der Stimmabgabe betont er, es sei ein spannender Tag und ruft zugleich zum Wählen auf.

Armin Laschet, Spitzenkandidat der Union, und seine Frau Susanne bei der Stimmabgabe

Update, Sonntag (26. September), 8.22 Uhr: Aachen – Noch-Bundeskanzlerin Angela Merkel und Kanzlerkandidat Armin Laschet (beide CDU) waren am Samstag (25. September) zum Abschluss des Wahlkampfes in Aachen unterwegs. Aachen ist die Heimatstadt des CDU-Politikers und scheidenden NRW-Ministerpräsidenten.

Bundestagswahl 2021: Angela Merkel wirbt für CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet in Aachen

„Es geht morgen darum, dass Deutschland stabil bleibt“, sagte Merkel. Es sei nicht egal, wer Deutschland reagiert. Aus diesem Grund: „Beide Stimmen für die CDU!“, so Merkel.

Armin Laschet warnte vor einer Beteiligung der Linken im Bund: Rot-Rot-Grün würde eine andere Republik und Instabilität bedeuten. Zugleich sprach sich der Unions-Kandidat gegen eine Kooperation mit der rechtsextremen AfD aus.

Angela Merkel und Armin Laschet (beide CDU) am Samstag (25. September) in Aachen.

Erstmeldung, Sonntag (26. September), 8.10 Uhr: Deutschland - Nach vier Jahren ist es wieder soweit: Am Sonntag (26. September) wählen Wahlberechtigte in Deutschland den 20. Bundestag, das deutsche Parlament.. Die Wahllokale sind seit 8 Uhr geöffnet, die letzte Stimme kann um 18 Uhr abgegeben werden.

Bundestagswahl 2021: Alle Infos zur Wahl, Prognosen, Parteien und Kanzlerkandidaten im Live-Ticker

Für die Bundestagwahl haben Bürgerinnen und Bürger zwei Stimmen - die Erst- und Zweitstimme. Mit der Erststimme wird ein Kandidat aus dem jeweiligen Wahlkreis in den Bundestag gewählt. Mit der Zweitstimme wählt man die Verteilung der Sitze im Bundestag. Der Bundeskanzler oder die Bundeskanzlerin wird nicht direkt vom Volk, sondern durch die neuen Abgeordneten im Bundestag, gewählt.

Bislang war wohl kaum eine Bundestagswahl so spannend wie diese: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) steht nach 16 Jahren im Amt nicht mehr zur Wahl. Die Kandidaten, die derzeit die größte Chance auf das wohl wichtigste Amt in Deutschland haben, sind Armin Laschet (CDU), Annalena Baerbock (Die Grünen) und Olaf Scholz (SPD).

Die drei Kanzlerkandidaten (v.li.n.re.): Olaf Scholz (SPD), Annalena Baerbock (Die Grünen), Armin Laschet (CDU).

Doch um die drei Kandidaten gab es im Laufe des Wahlkampfs immer wieder Kontroversen. In Umfragen wechselten sie sich an der Spitze ab. Der Ausgang der Bundestagswahl 2021 am Sonntag (26. September) ist also noch vollkommen offen. Wie die Wahl genau abläuft, welche Partei in den Hochrechnungen vorne liegt und was in den Wahlkreisen Dortmund I und II los ist, erfahrt ihr in unserem Live-Ticker.

Rubriklistenbild: © Arne Dedert/dpa

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