Feuerwehreinsatz

NRW: Feuerwehr kämpft bei Brand wegen Explosionsgefahr gegen die Zeit

Großbrand in einer Fabrik im Ruhrgebiet
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In Lagerhallen einer Kerzenfabrik ist ein Großbrand ausgebrochen.

Ein Feuer in mehreren Lagerhallen hat die Feuerwehr im Ruhrgebiet in Atem gehalten.

Gelsenkirchen – Feuer in einer Fabrik in Gelsenkirchen. Der Feuerwehr ist am Samstagabend (19. Februar) eine Rauchentwicklung an einem Lagergebäude im Gelsenkirchener Stadtteil Ückendorf gemeldet worden. Anschließend sind erste Einsatzkräfte aus der Altstadt der Meldung nachgegangen. Als sie eintrafen, stand bereits der Dachbereich des Gebäudes in Flammen. Die Löscharbeiten wurden zu einem Kraftakt für die Feuerwehr aus NRW.

NRW: Brand in Lagerhallen einer Kerzenfabrik - gelagerte Ware brachte Gefahren mit sich

Bei dem brennenden Gebäude handelte es sich um Lagerhallen einer Kerzenfabrik und eines Malermarkts. In den Hallen wurden neben Kerzen auch Farben und Lacke untergebracht, heißt es in einem Bericht. Ein Öltank war ebenfalls dort gelagert.

Die Feuerwehr hat aufgrund der Brandgefahr der gelagerten Ware die Alarmbereitschaft erhöht. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften hat dann versucht, gegen die Flammen anzukämpfen (mehr News aus NRW bei RUHR24).

Die Bewohner Gelsenkirchens sind durch die Warnapp Nina vor dem Rauch gewarnt worden, berichtet die WAZ. Die gefährlichen Rauchgase als auch das verschachtelte Gebäude haben die Löscharbeiten deutlich erschwert.

NRW: Großbrand in Gelsenkirchen – stark erhitzter Öltank drohte zu explodieren

Die Feuerwehrleute haben sich von drei Seiten Zugang zum brennenden Gebäudekomplex verschafft. Auch Drehleitern sind zum Einsatz gekommen. Die gelagerte Ware war zu dem Zeitpunkt bereits so stark erhitzt gewesen, dass zunächst die Rauchgase der entzündeten Ware gekühlt werden mussten, heißt es weiter. Dies habe das weitere Vordringen ins Gebäude stark beeinträchtigt. Der explosionsgefährdete Öltank musste dabei besonders herunter gekühlt werden.

In den Gebäuden wurde die Hitzeentwicklung durch eine spezielle Kamera festgestellt.

Das Feuer im Keller hat nach Angaben der Feuerwehr bereits so stark gewütet, dass der Bereich mit Löschschaum geflutet wurde. Noch in der Nacht konnte die Feuerwehr den Brand nach mehreren Stunden unter Kontrolle bringen. Insgesamt 102 Einsatzkräfte waren bei den Löscharbeiten beteiligt. Am Sonntag (20. Februar) wurden Nachlöscharbeiten vorgenommen.

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