Frau gestorben

Feuer-Drama auf NRW-Campingplatz: Dramatischer Brand fordert ein Todesopfer

In Dortmund gab es einen brutalen Angriff.
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In NRW wurde eine Leiche gefunden.

Auf einem Campingplatz in Mülheim an der Ruhr hat es am Donnerstagnachmittag (19. August) einen Brand gegeben. Dabei ist eine Frau gestorben.

Mülheim an der Ruhr - Bei einem Brand in einem Mobilheim am Entenfang in Mülheim an der Ruhr ist am heutigen Nachmittag (19. August) eine 74-jährige Frau ums Leben gekommen. Eine weitere Person, vermutlich ein Mann, habe zudem schwerste Verbrennungen erlitten. Zehn weitere Personen seien ebenfalls verletzt worden, berichtet die Feuerwehr Mülheim in einer Mitteilung.

StadtMülheim an der Ruhr
Fläche91,26 km²
Bevölkerung172.776 (2020)
Vorwahl0208

Mülheim an der Ruhr: Eine Tote nach Brand in Mobilheim auf Campingplatz am Entenfang

Um 13.02 Uhr sei der Feuerwehr Mülheim an der Ruhr heute (19. August) der Brand eines Mobilheims gemeldet worden. Auch bei der Feuerwehr Duisburg seien gleichzeitig mehrere Notrufe eingegangen. Laut WAZ hätten mehrere Zeugen von einem „dumpfen Knall“ und einer Explosion berichtet. Verzweifelte Versuche, das Feuer vor Eintreffen der Feuerwehr zu löschen, seien jedoch gescheitert.

Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte habe man dann im Brandzimmer eine laut WAZ 74 Jahre alte Frau nur noch tot bergen können. Eine weitere Person habe sich noch aus dem Zimmer retten können und sei schwerstverletzt gewesen und umgehend vom Rettungsdienst versorgt und in ein Duisburger Krankenhaus gebracht worden.

Auch zehn weitere Personen, die versucht haben sollen, die Flammen selbst zu löschen, seien verletzt worden. Von ihnen seien ebenfalls vier in umliegende Krankenhäuser gebracht worden. Auch in Dortmund am Borsigplatz hat es zuletzt einen Brand gegeben.

Die Feuerwehr konnte am Donnerstag am Mülheimer Entenfang nur noch den Tod einer 74-Jährigen feststellen.

Ruhrgebiet: Brand auf Mülheimer Campingplatz - eine Frau gestorben

Der Brand sei dann schnell unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen auf weitere Gebäude sei verhindert worden. Der Einsatz sei nach circa zwei Stunden beendet gewesen.

Warum es überhaupt erst zu dem Brand gekommen ist, ist noch nicht klar. „Nach ersten Erkenntnissen ist ein Katalytofen, also ein Gasbrennofen, in Brand geraten“, zitiert die WAZ Stadtsprecher Thomas Nienhaus. Laut Feuerwehr ermittelt die Kriminalpolizei derzeit die Brandursache.

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