Köln Rathaus: Bombendrohung +++ Polizei gibt erste Entwarnung: keine Bombe gefunden

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Rathaus Köln. Foto: dpa

Im Rathaus Köln soll am Dienstagmorgen (15. Oktober) eine Bombendrohung eingegangen sein. Die Polizei konnte jedoch keine Bombe finden.

Im Rathaus Köln ist am Dienstagmorgen (15. Oktober) eine Bombendrohung eingegangen. Die Polizei hat jedoch keine Bombe gefunden und gibt Entwarnung.

  • Das Rathaus Köln hat eine Bombendrohung bekommen.
  • In der Drohung ist von einem Rucksack mit Sprengstoff die Rede, der im Rathaus platziert werden soll.
  • Die Polizei konnte jedoch keine Bombe finden.

Bombendrohung im Rathaus Köln - Polizei gibt Entwarnung

Update, Dienstag (15. Oktober), 11 Uhr: Inzwischen hat sich der Stadtsprecher von Köln mit einem humorvollen Tweet zu Wort gemeldet: "Köln hat das älteste Rathaus Deutschlands. So schnell bringt uns nichts aus der Ruhe..."

Update, Dienstag (15. Oktober), 10.04 Uhr: Die Bombendrohung sei per E-Mail im Rathaus der Stadt Köln eingegangen, berichtet das ZDF. Der Betrieb im Rathaus laufe derzeit weiter, es werde aber weiterhin die Bedrohungslage geprüfte, sagte ein Stadtsprecher gegenüber Medienvertretern.

Update, Dienstag (15. Oktober), 9.46 Uhr: Wie ntv berichtet, habe die Polizei keine Bombe gefunden und gibt Entwarnung. Die Polizeikräfte sollen sich zurückziehen, ganz abgeschlossen sei der Einsatz noch nicht. Es werde aber keine Evakuierung geben.

Update, Dienstag (15. Oktober), 9.26 Uhr: Gegenüber der Bild soll ein Stadtsprecher geäußert haben, dass der Betrieb im Rathaus vorerst weiterlaufe.

Erstmeldung, Dienstag (15. Oktober), 9.15 Uhr:

„Am 15.10.2019 (Dienstag) werden Sie im historischen Rathaus um 9 Uhr einen dunklen Sportrucksack in der Nähe des Haupteingangs auffinden.“ So stehe es in einem Drohschreiben an das Kölner Rathaus, das auch dem Express vorliege.

Weiter stehe in dem Schreiben, dass man den Rucksack weder anfassen noch bewegen solle. Er sei mit einem Plastiksprengstoff gefüllt, der sich gegen 9.45 Uhr durch einen chemischen Zeitzünder selbst entzünde.

Bombendrohung in Köln mit "Cyber Reichswehr" unterzeichnet

Die Drohung solle ernst genommen werden, wie es in dem Schreiben heißt, ansonsten "werden Sie sehr viel unschuldiges Blut an den Fingern haben“. Unterzeichnet sei die Drohung von der "Cyber Reichswehr".

Forderungen und ein sogenanntes "Statement" werde es noch in dieser Woche geben.

Wie ernst man diese Drohung nehmen sollte, kann noch nicht eingeschätzt werden. Ein Sprecher der Polizei Köln erklärte, dass sie die Lage als Gefahrensituation einschätzen. Alles weitere werde gerade geprüft.

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