Noch im November 2021

NRW: Kunden sauer über Neueröffnung im Ruhr Park Bochum - „sehr makaber“

Im Ruhr Park Bochum eröffnet eine neue Filiale von „Traumkuh“. Doch vorab gibt es Wirbel um den Neuzugang. Kommentatoren üben Kritik.

Bochum – Der Ruhr Park in Bochum feiert seine nächste Neueröffnung. Ab Donnerstag (18. November) erweitert sich das gastronomische Angebot. Eine Filiale von „Traumkuh“ eröffnet im Einkaufszentrum an der A40. Einige Kommentatoren zeigen sich vorab allerdings irritiert.

EinkaufszentrumRuhr Park Bochum
Neueröffnung von Traumkuh
ArtImbiss

Ruhr Park Bochum: Neueröffnung – Mall bekommt Filiale von „Traumkuh“

Denn bei „Traumkuh“ handelt es sich um einen Imbiss, bei dem Fleisch verkauft wird – genauer gesagt: Hamburger. Und deswegen findet es so manch ein Kommentator bei Facebook „makaber“, dass die Kette ausgerechnet „Traumkuh“ heißt.

Eine Userin schreibt dazu: „Selbst als Fleischesser finde ich diesen Namen krass gewählt und für mich absolut unpassend!“ Eine andere meint: „Ich habe Bilder im Kopf, die ich nicht sehen will.“ Und dann heißt es zynisch: „Tote Kuh oder Albtraum der Kühe wäre passender.“

Ruhr Park: Kritik vor Neueröffnung von „Traumkuh“

Doch es gibt auch Gegenwind für die Kritiker der neuen Burger-Bude. „Fleisch essen, aber nicht damit konfrontiert werden wollen, wo es herkommt. Die Doppelmoral einiger Menschen ist irrsinnig komisch. Lieber einen wertschätzenden Namen, als irgendwelche Fantasiegebilde. Über Chicken McNugget regt sich doch auch keiner auf.“

Nur noch „Fressbuden“? Nicht jedem gefällt die Neueröffnung von „Traumkuh“ im Ruhr Park.

Was auch immer man von dem Namen „Traumkuh“ halten mag, in Essen, Hamburg und Frankfurt scheint das Konzept der kleinen Kette bereits zu funktionieren. Das Unternehmen wirbt damit, sein Fleisch nach der Schlachtung 16 Tage im Kühlhaus zu lagern und erst am Tag des Verzehrs zu wolfen.

„Traumkuh“ eröffnet im Ruhr Park Bochum – Speisekarte mit Poutine

Zudem backt „Traumkuh“ seine Burgerbrötchen selbst, schnitzt die Kartoffeln in Eigenregie und kauft diese bei lokalen Bauern. Aus den Erdäpfeln macht die Imbiss-Kette dann nicht nur handelsübliche Fritten, sondern auch „Poutine“, die kanadische Variante unserer Pommes.

Aber selbst eine weitere Imbiss-Möglichkeit im Ruhr Park bringt so manch einen Kommentator auf die Palme. „Und wieder eine Fressbude! Kann der Ruhr Park auch noch was anderes? Bald ist es kein Shoppingcenter mehr, sondern Europas größte Fressmeile! Unfassbar“, meckert ein User bei Facebook.

Dass der Ruhr Park nicht zur Mega-Fressmeile wird, zeigten die jüngsten Neueröffnungen. So gab das Einkaufszentrum zuletzt tatsächlich News bekannt, die nichts mit Burger, Fritten und Co. zu tun haben. Ein Pop-up-Store für Spirituosen sowie ein Dessous-Geschäft, das zur Otto-Gruppe gehört sind die jüngsten Neuzugänge im Ruhr Park.

Rubriklistenbild: © Anika Hinz/RUHR24

Mehr zum Thema