Hightech im Krankenhaus

Wie aus „Star-Trek“: Millionenschweres OP-Zentrum in NRW-Klinik entsteht

Das Katholische Klinikum in Bochum hat viele Millionen Euro in ein neues OP-Zentrum investiert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen – und erinnert an „Star Trek.

Bochum – Blaues Licht, Metall und in die Wände eingelassene Flatscreens: Die neuen OP-Säle des Katholischen Klinikums in Bochum (NRW*) verströmen technisch-kühle Sci-Fi-Atmosphäre. Nach zwei Jahren Bauzeit wurden sie am Mittwoch (29. September) im neuen OP-Zentrum eröffnet und sind mit bekannten Motiven aus Bochum verziert, berichtet RUHR24*.

StadtBochum, NRW
KrankenhausKatholisches Klinikum
StadtteilBochum-Grumme

Bochum: Uni-Klinikum bekommt Hightech-OP-Säle, die an „Star-Trek“ erinnern

Rein optisch erinnern die insgesamt acht Operationssäle im Universitätsklinikum St. Josef-Hospital* an Serien wie „Star-Trek“. In der berühmten TV-Serie werden Patienten etwa an einen Biomonitor angeschlossen und mit einem Laser-Skalpell operiert.

Ganz so weit ist man in Bochum zwar noch nicht. Mit dem neuen Zentral-OP sei man jedoch durchaus „bereit für die Zukunft“, schreibt das Katholische Klinikum in einer Pressemitteilung. Bei der Ausstattung sei neben dem Komfort für Patienten und Mitarbeiter daher auch auf „ausgefeilte Digitalisierung“ geachtet worden.

Die neuen OP-Säle im St. Josef-Hospital Bochum erinnern an „Star Trek“.

Bochum: Motive in neuem OP-Zentrum zeigen VfL-Stadion und Schauspielhaus

Wer in den OP kommt, wird spätestens an der Eingangstür daran erinnert, dass er sich nicht auf einem Raumschiff befindet. Denn alle Glastüren der Operationsräume sind mit bekannten Motiven aus Bochum verziert. Zu sehen sind unter anderem das Stadion des VfL Bochum, die Jahrhunderthalle und das Schauspielhaus (weitere News aus dem Ruhrgebiet* auf RUHR24).

Nach dem Eingriff im Hightech-OP kommen die Patienten der Klinik künftig in einem neuen Aufwachraum zu sich. Wenn nötig, werden sie anschließend eine Etage höher auf der operativen Intensivstation versorgt und überwacht. Auf zwei parallelen Fluren gibt es 18 Zimmer mit 22 Betten.

Würden als OP-Pfleger gut ins Bild passen: Spock (links) und Captain James Kirk von „Star Trek“.

Uni-Klinik in Bochum investiert 33 Millionen Euro in Hightech-OP-Zentrum

Günstig zu haben ist ein solches OP-Zentrum nicht. Rund 33 Millionen Euro hat das Katholische Klinikum Bochum in den Neubau gesteckt – die bislang größte Einzelinvestition des Unternehmens.

Geschäftsführer Prof. Christoph Hanefeld spricht von nicht weniger als „einem weiteren Meilenstein“ für das Uni-Klinikum der Ruhr-Uni Bochum. „Es ist unser Anspruch, moderne Technik und Menschlichkeit zu verbinden. Auch wenn die Medizin immer komplexer wird, muss die Patientenversorgung stets von Zuwendung, Empathie und Herzlichkeit geprägt sein“, wird er in der Mitteilung zitiert.

Bereits Anfang Oktober sollen im neuen OP-Zentrum die ersten Patienten operiert werden. Bleibt zu hoffen, dass sich dort nicht nur „Star Trek“ und Sci-Fi-Fans wie Zuhause fühlen werden. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Uniklinik St. Josef-Hospital

Das St. Josef-Hospital Bochum wurde 1906 eröffnet und ist seit den 70er-Jahren Uniklinikum. Heute arbeiten dort rund 2.600 Mitarbeiter.

Das St. Josef-Hospital in Bochum-Grumme ist eine von 6 Kliniken der Katholisches Klinikum Bochum Holding, die mit rund 1.600 Betten eine der größten Krankenhausgesellschaften im Ruhrgebiet ist.

Rubriklistenbild: © Katholisches Klinikum Bochum

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