Es war nicht seine erste Tat

Kind (11) offenbar sexuell missbraucht: Mann am Bochumer Hauptbahnhof geschnappt

Die Unistraße / Universitätsstraße in Bochum mit Blick auf Hauptbahnhof und Hotel-Turm.
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Ein vorbestrafter Mann soll am Freitag (6. August) mit einem Kind am Bochumer Hauptbahnhof unterwegs gewesen sein. Ihm wird Missbrauch vorgeworfen.

Ein vorbestrafter Mann war mit einem 11-jährigen Kind am Hauptbahnhof Bochum unterwegs. Nun erhärtet sich der Verdacht, er habe das Kind missbraucht. Das wäre nicht seine erste Tat.

Bochum – In der Ruhrgebietsstadt Bochum soll sich ein 59-jähriger Mann sexuell an einem 11-jährigen Kind vergangen haben. Die Polizei hat den bereits vorbestraften Verdächtigen festgenommen.

Bochum: Mann soll 11-jähriges Kind sexuell missbraucht haben – es war nicht seine erste Tat

Vor der Festnahme wurde der vorbestrafte Mann am Freitag (6. August) in Begleitung eines 11-jährigen Kindes am Bochumer Hauptbahnhof gesehen. Der Verdächtige wurde in der Vergangenheit aufgrund eines Sexualdelikts zum Nachteil eines Kindes verurteilt und dürfte laut Polizei und Staatsanwaltschaft eigentlich gar keinen Kontakt zu Kindern haben.

Die Polizei Bochum hat unmittelbar die Fahndung eingeleitet und konnte den 59-Jährigen und später auch das Kind ausfindig machen. Wie die Polizei mitteilt, erhärtete sich im Verlauf der Ermittlungen der Tatverdacht gegen den Mann, das Kind sexuell missbraucht zu haben. Der Verdächtige wurde am Samstag (7. August) dem Haftrichter vorgeführt. Es wurde ein Haftbefehl erlassen.

Missbrauchsfall in Bochum: Mutmaßlicher Täter nahm an Programm zur Resozialisierung teil

Ebenfalls am Samstag wurde im Fall eines Missbrauchs auf einem Campingplatz in NRW ein Haftbefehl erlassen. Auch in diesem Fall soll ein Mann ein 11-jähriges Kind sexuell missbraucht haben.

Bei dem mutmaßlichen Täter in Bochum handelt es sich um einen unter Führungsaufsicht stehenden Probanden aus dem sogenannten „KURS-Konzept“. „KURS“ steht für: Konzept zum Umgang mit rückfallgefährdeten Sexualstraftätern. Ziele des Programms sind Resozialisierung, gesellschaftliche Integration, therapeutische Nachsorge und Kontrolle.

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