Rund 100 Kräfte im Einsatz

Großes Feuer nach Wassermassen im Ruhrgebiet – Siedlung an Stadtgrenze droht in Brand zu geraten

An der Stadtgrenze zwischen Bochum und Hattingen ist ein Feld in Brand geraten – eine Siedlung war durch das Feuer bedroht.
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An der Stadtgrenze zwischen Bochum und Hattingen ist ein Feld in Brand geraten – eine Siedlung war durch das Feuer bedroht.

Ein großer Brand hat eine Siedlung an der Stadtgrenze zwischen Bochum und Hattingen am Dienstag bedroht. Die Feuerwehr rettete in letzter Minute.

Bochum / Hattingen – Nach den sintflutartigen Regenfellen und dem Hochwasser an der Ruhr zwischen Bochum und Hattingen sorgte nun am Dienstagabend (20. Juli) das Gegenteil für akute Gefahr: Wärme, Sonne und in der Folge ein in Brand geratenes Feld.

Bochum und Hattingen von großem Brand auf Feld betroffen – Siedlung bedroht

Laut Feuerwehr Hattingen hatte sich der Brand auf dem Stoppelfeld sehr schnell auf einer Fläche von etwa 3,5 Fußballfeldern ausgebreitet. „Angefacht durch den Wind drohte das Feuer auf eine Wohnsiedlung sowie ein bewaldetes Gebiet überzugreifen.“

Nach dem Hochwasser folgte zwischen Bochum und Hattingen Gefahr durch Feuer.
Rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Bochum und Hattingen waren nahe der Ruhr im Einsatz.

In der Folge mussten die Feuerwehren der Städte Hattingen und Bochum gemeinsam gegen die Flammen im Bereich Bachstraße/Bochumer Straße (Hattingen) und Hattinger Straße (Bochum) vorgehen. Das Gebiet liegt oberhalb der Ruhr.

Hattingen und Bochum: Feuerwehren bekämpfen großen Brand auf Feld nahe der Ruhr

Auf dem Feld lagen verteilt mehrere Rundballen sowie noch nicht gepresstes Stroh. Beides war ebenfalls in Brand geraten. „In letzter Minute“ so die Feuerwehr Hattingen, konnte das Übergreifen auf die Siedlung in Hattingen verhindert werden.

Aufgrund der schweren Wasserversorgung am Feld musste die Feuerwehr hunderte Meter Wasserschläuche verlegen.

Aufgrund der schwierigen Wasserversorgung im Bereich des Feldes mussten die Einsatzkräfte aus Bochum und Hattingen hundert Meter Schlauchleitungen verlegen. 100 Einsatzkräfte beider Städte waren am Ende insgesamt drei Stunden im Einsatz. Verletzt wurde niemand.