1.800 Menschen betroffen

Blindgänger-Fund in Bochum: Bombe ist entschärft

In Bochum hat sich der Blindgänger-Verdacht bestätigt. Die Bombe im Stadtteil Werne soll noch am Mittwoch entschärft werden.

Update, Mittwoch (18. Mai), 19.34 Uhr: Bochum – Es war wohl eine entspannte Angelegenheit für den Kampfmittelräumdienst. 35 Minuten nachdem die Entschärfung des Blindgängers begonnen hat, war die Bombe auch schon entschärft, wie die Stadt Bochum auf Facebook mitgeteilt hat. Die Anwohnerinnen und Anwohner dürfen deshalb in ihre Wohnungen zurückkehren.

Stadt:Bochum
Vorfall:Blindgängerfund
Ort:Kreyenfeldstraße, Werne

NRW: Bombenfund in Bochum – Evakuierung läuft seit 16 Uhr

Update, Mittwoch (18. Mai), 19.04 Uhr: Bochum – Die Entschärfung des Blindgängers, der im Bochumer Stadtteil Werne gefunden wurde, hat begonnen. Das gab die Stadt Bochum in einem Post auf Facebook bekannt. Zuvor mussten zahlreiche Personen evakuiert werden. Um 18.40 Uhr waren die Maßnahmen abgeschlossen.

Update, Mittwoch (18. Mai), 18.05 Uhr: Bochum – Die Stadt Bochum hat via Facebook bekannt gegeben, dass kurz nach 17 Uhr noch immer evakuiert wird. Zwei Gruppen haben ihre Arbeit demnach abgeschlossen – sechs weitere sind noch mittendrin. Die Willy-Brandt-Gesamtschule, die als Aufenthaltsort zur Verfügung gestellt wurde, wird von bislang 39 Personen genutzt.

Update, Mittwoch (18. Mai), 16.20 Uhr: Bochum – Seit etwa 16 Uhr läuft nach dem Fund eines Blindgängers in Bochum-Werne die Evakuierung. Im Wohngebiet an der Kreyenfeldstraße müssen 1.800 Menschen ihre Häuser verlassen. Das wird etwas dauern. Wann mit der Entschärfung begonnen werden kann, ist noch nicht klar.

NRW: Bombenfund in Bochum – 1.800 Anwohner in Werne betroffen

Update, Mittwoch (18. Mai), 13.30 Uhr: Schlechte Nachrichten für 1.800 Bochumer: Weil ein Blindgänger im Stadtteil Werne gefunden wurde, müssen sie heute Nachmittag ihre Häuser verlassen. Die nahe gelegene A40 ist von der Evakuierung nicht betroffen.

Gefunden wurde der Blindgänger am Mittwoch an der Kreyenfeldstraße in Höhe Teimannstraße in Bochum. Zuvor hatte die Stadt bereits den Verdacht gehabt, dass es sich um eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg handeln könnte. Das hat sich nun bestätigt.

Die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe wird im Laufe des Tages entschärft. Dazu müssen im Umkreis von 250 Metern um den Fundort rund 1.800 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Nach Angaben der Stadt Bochum soll die Evakuierung gegen 16 Uhr starten.

Fundort des Blindgängers in Bochum-Werne:

Fundort des Blindgängers am 18. Mai 2022 in Bochum.

Blindgänger in Bochum

Für die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner ist eine Betreuungsstelle an der Willy-Brandt-Gesamtschule, Wittekindstraße 33, ab 16 Uhr eingerichtet.

Die Stadt Bochum hat für die Bürgerinnen und Bürger eine Hotline unter der 0234/910 3333 geschaltet.

NRW: Bombenverdacht in Bochum wird am Mittwoch kontrolliert

Erstmeldung, Dienstag (17. Mai), 13 Uhr: Blindgänger sorgen im Ruhrgebiet immer wieder für Sperrungen und Chaos im Verkehr. Im Bochumer Stadtteil Werne wird jetzt der nächste Blindgänger vermutet. Wenn sich der Verdacht bestätigt, kann davon auch die A40 betroffen sein.

Die Bombe wird im Bereich der Kreyenfeldstraße in Bochum-Werne vermutet. In Höhe der Teimannstraße soll der Verdacht am Mittwochvormittag (18. Mai) kontrolliert werden. Bestätigt sich der Verdacht, wird der Blindgänger in Bochum am Mittwochnachmittag entschärft.

Für eine Entschärfung müssten die Straßen rund um den Fundort der Bombe gesperrt werden. Von der Sperrung könnte auch die nur wenige hundert Meter entfernte A40 betroffen sein. Je nach Größe des Blindgängers könnte auch die Autobahn in Bochum in der Sperrzone liegen.

NRW: Sperrung der A40 könnte für Chaos im Ruhrgebiet sorgen

Die A40 führt von der niederländischen Grenze bis in die Stadtmitte von Dortmund. Sie ist eine der wichtigsten Straßen im Berufsverkehr, daher könnte eine Sperrung in Bochum für ein Verkehrschaos in NRW sorgen (mehr News aus dem Ruhrgebiet bei RUHR24).

Anwohner des Bereiches rund um die Kreyenfeldstraße in Bochum-Werne werden von der Stadt gebeten, sich am Mittwoch über die Situation zu informieren. Dazu können die Warn-App Nina sowie Social-Media- und Internetseiten der Stadt Bochum genutzt werden. Außerdem ist ab 10 Uhr die Hotline unter der Nummer 0234/910 3333 für Fragen erreichbar.

Rubriklistenbild: © Rene Traut/Imago

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