Regionalmanagement in NRW

Zwei Regionen in NRW sollen jetzt wahre Bio-Paradiese werden

Das Land NRW fördert bereits drei verschiedene Regionen im Bereich der ökologischen Landwirtschaft. Zwei neue Bio-Hot-Spots kommen nun dazu.

NRW - Der Anteil an Flächen, die ökologisch bewirtschaftet werden, soll von 6,4 Prozent auf 20 Prozent steigen. Das steht in der Nachhaltigkeitsstrateigie des Landes Nordrhein-Westfalen und soll bis 2030 erfolgen. Die Ministerin stellt zwei neue Öko-Modellregionen vor, um diesem Ziel näherzukommen.

MinisterinSilke Gorißen (CDU)
MinisteriumLandwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW
im Amt seitdem 29. Juni 2022

Zwei neue Bio-Hot-Spots werden vom Land NRW gefördert

Bei den beiden Öko-Modellregionen handelt es sich um das Münsterland und der Mühlenkreis Minden-Lübbecke. Hier sollen künftig Biowertschöpfungsketten durch ein Öko-Regionalmanagement vom Land NRW gefördert werden.

Landwirtschaftsministerin Gorißen (CDU) verrät: „Durch die Förderung der Öko-Modellregionen stärken und vernetzen wir die Akteure auf regionaler Ebene, etwa im Lebensmittelhandwerk, im Handel, in der Gastronomie oder in öffentlichen Kantinen.“

Die Förderung des Landes übernimmt bis zu 80 Prozent der finanziellen Mittel für die eingereichten Öko-Konzepte im Bereich Regionalmanagement. Mit den Projekten rund um die Bio-Hot-Spots soll auch die Nachfrage nach ökologisch-erzeugten Produkten aus der Region steigen. Das Land NRW trifft viele Entscheidungen, um die Nachhaltigkeitsstrategie umzusetzen. Zum Beispiel will NRW die 1500 Meter-Regelung für Windräder abschaffen.

Das Münsterland wird zur Öko-Modellregion in NRW und setzt auf Bio-Vermarktung

Zum Bio-Hot-Spot Münsterland gehören neben der Stadt Münster die Kreise Borken, Steinfurt, Coesfeld und Warendorf. Gemeinsam haben sie das Ziel, ökologische Ernährungs- und Landwirtschaft zu betreiben und Bio-Diversität zu fördern. Die Region setzt dabei auf drei verschiedene Handlungsfelder:

  • Die Erhöhung von Bio-Lebensmitteln in Kantinen
  • Die Stärkung des Vertriebs von Bio-Lebensmitteln
  • Die Schließung von Lücken in der regionalen Bio-Wertschöpfungskette

Bio-Hot-Spot Mühlenkreis Minden-Lübbecke setzt auf Zusammenarbeit in der Wertschöpfungskette

In der Öko-Modellregion Mühlenkreis Minden-Lübbecke geht es besonders um die Verbindungen zu verschiedenen Akteuren und Partnern. Erzeugerbetriebe, Verarbeitungsbetriebe, Logistik-Partner oder Vermarktungspartner sind Beispiele.

Die Landwirtschaftsministerin von NRW, Silke Gorißen, zeichnet zwei Öko-Modellregionen in NRW aus.

Es sollen Orgisations-Strukturen gebildet werden, die auch nach der Förderung des Landes NRW standhaft bleiben. Auch neue Arbeitsplätze und effizientere Wertschöpfungsketten sollen geschaffen werden.

Mit den beiden neuen Bio-Hot-Spots gibt es nun fünf davon in ganz NRW verteilt. In den drei anderen Modellregionen wurde sogar eine Öko-Regionalmanagerin eingestellt, die in Hinblick auf Handlungsfelder und Vernetzungsprozesse arbeitet (mehr News aus NRW bei RUHR24).

Rubriklistenbild: © Sven Simon / Imago

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