Schlimmes Verbrechen

Blutiger Angriff: Jugendlicher in Bielefeld mit Messer erstochen - Mordkommission ermittelt

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Nach einer Messer-Attacke in NRW ermittelt nun die Mordkommission der Polizei Bielefeld.

In einem schockierenden Fall ermittelt aktuell eine Mordkommission in Bielefeld. Ein 17-Jähriger wurde am Donnerstag an einer Haltestelle erstochen.

  • In Bielefeld wurde ein 17-Jähriger an der Haltestelle einer S-Bahn mit einem Messer attackiert.
  • Der Jugendliche starb nach der Messer-Attacke aufgrund der schweren Verletzung.
  • Die Mordkommission Bielefeld führt aktuell noch Zeugenvernehmungen und Ermittlungen durch.

Bielefeld/NRW - In Bielefeld ist am Donnerstagabend (30. April) ein mutmaßlicher Streit zwischen einem Jugendlichen und einem jungen Erwachsenen anscheinend völlig eskaliert. Nun ist die Mordkommission im Einsatz.

Messer-Attacke in NRW: Zeugen beobachten Streit zweier junger Männer an Haltestelle in Bielefeld

Der 17-Jährige soll sich gegen 23 Uhr im Bereich der Stadtbahnhaltestelle Schelpmilser Weg in Bielefeld-Baumheide aufgehalten haben, als er plötzlich niedergestochen wurde. 

Zuvor sollen mehrere Zeugen beobachtet haben, wie der Jugendliche von einer männlichen Person erst angesprochen und anschließend mit einem Messer bedroht worden sein. 

Doch bei der Drohung des Angreifers blieb es nicht. Denn kurz nach der Tat kam der durch ein Messer verletze junge Bielefelder auf die Zeugen zugelaufen. Währenddessen entfernte sich der mutmaßliche Täter zunächst zu Fuß. 

Bielefeld: Jugendlicher verstirbt nach Messer-Attacke im Krankenhaus

Obwohl Rettungswagen und Polizei alarmiert wurden, konnten sie dem 17-Jährigen nicht mehr helfen, denn er verstarb später im Krankenhaus. Daher richtete die Polizei Bielefeld noch in der Nacht eine 12 Personen große Mordkommission ein und startete eine Fahndung. Weitere Hinweise von Zeugen führten schließlich zu dem vermutlichen Täter.

Die befragten Personen gaben an, den Verdächtigen beim Vorbeigehen während eines vermutlichen Streits beobachtet zu haben. Da der Tatverdächtige bereits bei der Polizei durch mehrere Gewaltdelikte bekannt ist, konnten die Zeugen den 18-Jährigen identifizieren.

Dadurch konnte der Angeklagte am Freitagnachmittag (1. Mai) in seiner Wohnung festgenommen werden, nachdem die Polizei seinen Aufenthaltsort ermittelt hatte. Dort wurde zudem auch die mutmaßliche Tatkleidung entdeckt, allerdings fehlt von dem Messer als Tatwaffe bislang jede Spur.

Nach Messer-Attacke in Bielefeld: Täter sitzt in JVA - Mordkommission ermittelt weiterhin

Nach ersten Ermittlungen soll der 18-Jährige in der Tatnacht zunächst versucht haben, den Jugendlichen aus Bielefeld auszurauben. Anschließend soll er mehrmals mit einem Messer auf den 17-Jährigen eingestochen haben. Eine der zahlreichen Stich- und Schnittverletzungen habe innere Blutungen ausgelöst, an denen der junge Bielefelder letztendlich verstarb.

Der Verdächtige wurde bereits in eine Justizvollzugsanstalt (JVA) eingeliefert und am Samstag (2. Mai) dem Haftrichter beim Amtsgericht Bielefeld vorgeführt. 

Nach einer Messer-Attacke in Bielefeld, bei der ein Jugendlicher starb, wurde ein Verdächtiger bereits festgenommen (Symbolbild)

Der 18-Jährige ist nun "wegen Totschlags in Tateinheit mit versuchtem Raub mit Todesfolge" angeklagt, wie es in einer Pressemitteilung der Polizei Bielefeld heißt. Zeugenvernehmungen und weitere Maßnahmen zur Spurensicherung laufen aktuell noch.

Bielefeld: Kurz vor Messer-Attacke erschüttert Attacke eines 14-Jährigen

Erst wenige Tage zuvor kam es in Bielefeld zu einem großen Einsatz der Polizei. Die Beamten wurden wegen eines versuchten Tötungsdeliktes gerufen. 

Der Tatverdächtige in diesem Fall ist ein 14-jähriger Jugendlicher. Die Polizei konnte ihn bereits festnehmen, wie sie auf Twitter schreibt.

Messer-Attacke im Ruhrgebiet: Familienvater aus Castrop-Rauxel niedergestochen

Neulich musste sich die Polizei in NRW außerdem mit einem ähnlich schlimmen Fall beschäftigen. Denn in Castrop-Rauxel im Ruhrgebiet musste ein Familienvater eine Messer-Attacke über sich ergehen lassen. 

Auch in diesem Fall konnten die Polizeibeamten den Täter ermitteln und festnehmen. Er befindet sich aktuell in einem psychiatrischen Krankenhaus, da er vermutlich an paranoider Schizophrenie leidet. Der Prozess ist am 30. März gestartet.