Badeunfälle in NRW: Feuerwehr und Polizei suchen vermisste Schwimmer - DLRG warnt die Bevölkerung und gibt Tipps

In Düsseldorf und Dormagen kam es am Donnerstag (25. Juli) zu zwei Badeunfällen im Rhein. Foto: dpa
+
In Düsseldorf und Dormagen kam es am Donnerstag (25. Juli) zu zwei Badeunfällen im Rhein. Foto: dpa

In der vergangenen Woche gab es zahlreiche Badeunfälle in NRW am Rhein oder in Seen. DLRG, Polizei und Feuerwehr warnen die Bevölkerung. Hier alle Infos.

Die Hitzewelle grassierte in der vergangenen Woche in NRW und zog tausende Menschen in Freibäder und Badeseen. Dabei kam es zu Badeunfällen. Vier Menschen sind in NRW vermisst. DLRG, Feuerwehr und Polizei warnen die Bevölkerung und geben Badetipps.

  • Vier Menschen sind am Rhein, Glörtalsperre und Biggesee vermisst.
  • Die Feuerwehr und Wasserschutzpolizei warnen vor dem Schwimmen in Flüssen
  • DLRG gibt Tipps für das ungefährliche Baden an offenen Gewässern.

Insgesamt vier Menschen sind nach Badeunfällen während der Hitzewelle in NRW vermisst. Sie schwammen im Rhein bei Düsseldorf, im Biggesee bei Olpe und in der Glörtalsperre bei Schalksmühle.

Badeunfälle - das sind die größten Gefahren

Badeunfälle passieren im Sommer immer wieder. Die Probleme sind aus Sicht von Experten vielfältig. Das Schwimmen in Flüssen ist aufgrund von Strömungen und Unterströmungen sehr gefährlich.

Die Badeunfälle in Düsseldorf und Dormhagen am Rhein könnten sich durch solche Unterströmungen ereignet haben.

Abkühlung ist auch eine Belastung für das Herz-Kreislaufsystem

Doch auch das Schwimmen im Zusammenhang mit der Hitze ist für das Herz-Kreislaufsystem nicht immer ungefährlich. Der Körper kann beim Springen in das Wasser einen Schock bekommen.

Dabei verengen sich die Adern schlagartig. Die Folge: Atemfrequenz, Blutdruck und Puls steigen. Wenn man es nicht mehr an Land schafft, kann das gefährliche Folgen haben.

Seen kippen - wildes Baden an der Ruhr ist verboten

Aktuell gibt es aber noch weitere Probleme mit den Seen in NRW. In Mühlheim an der Ruhr droht ein Badesee zu kippen. Das Naturbad musste geschlossen werden. Leider gibt es mehrere Beispiele im Ruhrgebiet von "gekippten Seen".

Das wilde Baden an der Ruhr im Ruhrgebiet ist übrigens auch nicht erlaubt. Allerdings gibt es einige Alternativen für Schwimmer.

Die DLRG gibt Tipps für das richtige Verhalten beim Baden

Laut DLRG sind zahlreiche Badeunfälle vermeidbar. Es gibt viele Tipps, die Menschen beim Baden in offenen Gewässern befolgen sollten. RUHR24-Redakteurin Bianca Hoffmann hat die Tipps beim Baden zusammengefasst.

Vier Menschen bei Badeunfällen in NRW vermisst

In der vergangenen Woche gab es in NRW zahlreiche Badeunfälle. Vier Menschen sind noch immer vermisst. Drei Personen schwammen am Donnerstag im Rhein bei Düsseldorf. Eine Person tauchte nicht wieder auf. Die Feuerwehr suchte sowohl mit Booten als auch einem Helikopter. Auch in Dormhagen tauchte ein Schwimmer aus dem Rhein nicht wieder auf.

Am Biggesee bei Olpe und an der Glörtalsperre bei Schalksmühle kam es ebenfalls zu Badeunfällen, bei denen zwei Personen nicht wieder auftauchten. Im gleichen See in Olpe hat die Polizei ein Auto geborgen. Die Beamten machten einen schrecklichen Fund.