Versorgung mit Impfstoff

Lieferengpass bei Astrazeneca gefährdet Erreichen der Herdenimmunität in Köln

Ein Aufkleber mit der Aufschrift „Cov19VacAstraZ“ klebt nach einer Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca in einem Impfausweis im Impfzentrum in der Koelnmesse.
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Die Stadt Köln erhält im April keinen weiteren Astrazeneca-Impfstoff.

Die Stadt Köln wird im April keinen Astrazeneca-Impfstoff bekommen. Sollte der Engpass anhalten, ist das Erreichen der Herdenimmunität in Köln gefährdet.

Köln – Mit dem Fortschritt der Impfungen gegen das Coronavirus* hat sich der Krisenstab der Stadt Köln* am Freitag beschäftigt. Und die Aussichten auf die kommenden Wochen sehen nicht gut aus. „Das Impfen ist und bleibt ein Sorgenkind“, sagte Andrea Blome, die die Leitung des Kristenstabs von Oberbürgermeisterin Henriette Reker* übernommen hat. „Im April werden wir keinen Astrazeneca-Impfstoff bekommen“, sagte sie am Freitag in einer Pressekonferenz. Und das werde Auswirkungen auf Köln haben.

Der Astrazeneca-Engpass wirft die Stadt „sehr stark zurück“, sagte Dr. Christian Miller, Leiter der Kölner Berufsfeuerwehr, auf Nachfrage von 24RHEIN*. „Wir können im Moment die Herdenimmunität im September nicht sicherstellen“. Welche Auswirkungen die ausgesetzten Lieferungen des Astrazeneca-Impfstoffs auf die Erreichung einer Herdenimmunität in Köln* haben, berichtet 24RHEIN*. *24RHEIN ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.