A46 bei Arnsberg (NRW): Ein Toter und mehrere Schwerverletzte - Opfer waren nicht angeschnallt

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Zwei Schwerverletzte auf der A46 bei Arnsberg (NRW): Die Opfer waren offenbar nicht angeschnallt. Foto: VN24

Ein schwerer Unfall ereignete sich Freitag Nacht auf der A46 bei Arnsberg (NRW). Ein Fuchs sorgte für einen Toten und Schwerverletzte. Hier die Infos.

Freitag Nacht (25. Oktober) kam es zu einem schweren Unfall auf der A46 bei Arnsberg (NRW). Ein Fuchs sorgte letztendlich für zwei Schwerverletzte, einer schwebt in Lebensgefahr.

  • Auf der A46 bei Arnsberg kam es zu einem schweren Unfall.
  • Ein Fuchs kollidierte mit einem PKW.
  • Es zwei Schwerverletzte, davon einer lebensgefährlich

Insassen waren bei Unfall auf der A46 bei Arnsberg offenbar nicht angeschnallt

Update, 27. Oktober, 12:20 Uhr: Wie Der Westen berichtet, verstarb der 23-Jährige Fahrer des PKWs aufgrund seiner schweren Kopfverletzungen im Krankenhaus.

Update, 27.Oktober, 11.40 Uhr: Laut Informationen der Polizei Dortmund wurde der Fahrer des Audis, der mit dem Fuchs kollidierte, und eine weitere Insassin aus dem Auto auf die Fahrbahn geschleudert. Die beiden Personen erlitten schwere Kopfverletzungen und schweben derzeit in Lebensgefahr.

Die Polizei geht derzeit davon aus, dass die drei Insassen in dem Fahrzeug nicht angeschnallt waren.

A46 bei Arnsberg: Schwerer Unfall zwischen Fuchs und PKW

Erstmeldung, 26. Oktober, 10 Uhr: Auf der A46 bei Arnsberg (NRW) kam es zwischen den Anschlussstellen Arnsberg-Altstadt und Hüsten zu einem folgenschweren Unfall.

Gegen 23 Uhr kollidierte der 23-Jährige Fahrer eines Audi mit dem Fuchs, der in Höhe einer Raststätte die Fahrbahn überqueren wollte. Der Wagen geriet daraufhin außer Kontrolle.

Der Motor wurde bei dem Unfall auf der A46 bei Arnsberg in NRW aus dem Auto gerissen und verbrannte auf der Fahrbahn

Der Wagen geriet ins Schleudern und brach so heftig in die linke Leitplanke ein, dass das Fahrzeug erst 200 Meter weiter zum Stehen kam. Bei dem Aufprall in die Leitplanke löste sich der Motor und das Getriebe des PKWs und flog insgesamt 350 Meter quer über die Fahrbahn. Der Motor fing noch auf der Fahrbahn Feuer und brannte vollständig aus.

"Der 23-Jährige Fahrer erlitt lebensgefährliche Kopfverletzungen. Die beiden weiteren Insassen des Fahrzeugs wurden ebenfalls verletzt, einer davon mit Kopfverletzungen", teilt die Polizei Dortmund auf Nachfrage der Redaktion mit.

Ein weiteres Auto geriet auf der A46 bei Arnsberg ins Schleudern

Ein weiteres Auto näherte sich der Unfallstelle und geriet auf der Ölschicht, welches quer auf die Fahrbahn ausgelaufen war, ebenfalls ins Schleudern. Auch dieses Auto, ein VW Polo, krachte in die Leitplanke. Der Fahrer war augenscheinlich unverletzt, wurde aber vorsichtshalber in ein Krankenhaus gebracht.

Das ist aber nicht der erste schwere Unfall auf der A46 in diesem Jahr gewesen. Im Mai diesen Jahres geriet eine Person in Iserlohn bei Hagen mit seinem Auto ins Schleudern und krachte in die Leitplanke.

Vier Schwerverletzte bei Unfall auf der A46 bei Arnsberg

"Zwei weitere Fahrzeuge fuhren anschließend über die gefährlichen Trümmerteile, die auf der Fahrbahn verteilt waren. Die Fahrer der Wagen wurden nicht verletzt, dafür das Auto beschädigt", so die Polizei Dortmund.

Insgesamt verletzten sich bei dem Unfall mit dem Fuchs zwei Menschen schwer. Die Personen wurden in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Fahrbahn der A46 bei Arnsberg (NRW), von wo aus ein Schwerverletzter nach einem Unfall nach Dortmund geflogen werden musste, in Fahrtrichtung Werl konnte erst gegen drei Uhr Morgens wieder freigegeben werden.

Grund dafür waren die Rettungsarbeiten der Sanitäter, die Bergungsarbeiten der kollidierten Fahrzeuge und das Beseitigen der Ölspur auf der Fahrbahn. Der Verkehr auf der Autobahn wurde zur Anschlussstelle Altstadt zurückgeführt.

Am Samstag (27. Oktober) kam es zu einem schweren Unfall in Lünen bei Dortmund. Eine Familie krachte mit einem Auto gegen einen Baum - Mutter und Sohn starben. Vater und Tochter kamen mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.