Was hat er jetzt gesagt?

Armin Laschet: Zitat aus CDU-Rede sorgt bei SPD zu Unrecht für Empörung

Abschluss Parteitag der CSU
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Armin Laschet auf dem CSU-Parteitag in Nürnberg

Die SPD schäumt vor Wut und schießt gegen NRW-Ministerpräsident Armin Laschet. Es geht um einen Satz. Und einen vergessenen Zusatz.

Düsseldorf – CDU-Kanzlerkandidat und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hielt am Samstag (11. September) eine Rede auf dem CSU-Parteitag in Nürnberg. Darin, wen wundert es, griff er auch die politischen Gegner der Linken, Grünen und der SPD an.

Ein Satz sorgt im Nachgang der Rede des NRW-Politikers für entrüstete Empörung in den Reihen der Sozialdemokraten. Es ist die Rede von einem Schmutzwahlkampf der untersten Schublade.

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„In all den Entscheidungen der Nachkriegsgeschichte standen Sozialdemokraten immer auf der falschen Seite“, sagte Armin Laschet (mehr News zu Armin Laschet bei RUHR24).

Die Reaktionen sind – verständlicherweise - noch am Samstagabend (11. September) und Sonntag (12. September) explodiert. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil brachte es bei Twitter auf den Punkt: „Nein zum Irak-Krieg, die Ostpolitik, zu der auch der berühmte Kniefall von Warschau von Willy Brandt gehört, Einführung von Mindestlohn und Grundrente, Ehe für alle, usw!“

Armin Laschet im Schmutzwahlkampf? Fieser Satz gegen SPD ist gar nicht so gefallen!

Kein Wunder, alles politische Entscheidung, die durchaus einen Mehrwert für die Bundesrepublik Deutschland hatten oder noch immer haben. Lars Klingbeil war nicht der einzige, der mit Empörung auf den Satz von Armin Laschet reagiert hat.

Das Problem: Eigentlich hat der CDU-Kanzlerkandidat nach einer kurzen Pause noch etwas gesagt. Nämlich den Zusatz: „in der Wirtschafts- und Finanzpolitik!“ Doch in den Sozialen Medien war häufig nur der Ausschnitt ohne den Zusatz zu sehen.

Ruprecht Polenz, CDU-Politiker aus Münster und stets bei Twitter sehr aktiv, schrieb am Sonntag: „Über das verkürzte Zitat würde ich mich auch sehr ärgern. Aber so lautet der ganze Satz von Armin Laschet – In allen Entscheidungen der Nachkriegsgeschichte standen Sozialdemokraten immer auf der falschen Seite – in der Wirtschafts- und Finanzpolitik!“