„Klartext“

Irres Gerücht über Armin Laschet kursiert nach TV-Sendung – ZDF greift ein

Nach der TV-Sendung „Klartext“ kursiert plötzlich ein Gerücht um Armin Laschets Ohr. Das ZDF hat sich nun dazu geäußert.

Düsseldorf – Ein kleines Kabel ragte an der Seite heraus. Hatte Armin Laschet etwa ein Knopf im Ohr? Gar einen Souffleur, der ihm passgenaue Antworten auf die Fragen in der TV-Sendung „Klartext“ im ZDF vorsagte? Genau dieses verrückte Gerücht kam nach dem Format in den Sozialen Netzwerken auf.

NameArmin Laschet
Geboren18. Februar 1961 (Alter 60 Jahre), Aachen (NRW)
Größe1,72 Meter

Armin Laschet: Was hatte der Kanzlerkandidat im ZDF da in seinem Ohr?

Laschet hatte sich in der ZDF-Sendung am Donnerstagabend (9. September) den Fragen von Bürgern gestellt. Doch nicht nur dessen Antworten waren in den Sozialen Netzwerken Thema, sondern eben auch das kleine, aber feine Detail in seinem Ohr.

„Alter, #Laschet hat gecheated? dann ist ja #KlartextHerrLaschet irreführend, sondern müsste #klartext Team Laschet heißen. Wen hatte er da auf dem Ohr @zdf?“, schrieb ein User etwa via Twitter. Das ZDF sah sich in der Folge genötigt, die völlig banale Antwort auf dieses „Mysterium“ zu geben.

Armin Laschet hatte im ZDF Knopf im Ohr – aber keinen Souffleur

„Der Knopf im Ohr ist ein Gerät zur Verstärkung des Tons (absoluter Standard), damit er z.B. die Einspiel-Videos deutlich verstehen kann. Er kann über diesen Verstärker nicht angefunkt werden“, schrieb das Social-Media-Team des Senders. Damit war die Diskussion schnell beendet.

Durch das Knopf-im-Ohr-Gerücht ging in der Folge unter, dass Laschet sich für seinen Lacher während Frank-Walter Steinmeier Rede in der Flutkatastrophe entschuldigte. Laschet habe nicht gehört, was Steinmeier sprach. „Irgendeiner hat neben mir eine blöde Bemerkung gemacht. Und ich hab‘ darüber gelacht. Das ärgert mich. Das war dämlich, aber ich kann es ja nicht ungeschehen machen“, so Laschet weiter. Laschet räumte ein: „Blöde. Bild sieht blöde aus. Aber es war ein Fehler, ist ja klar.“

Rubriklistenbild: © Claudius Pflug/ZDF/dpa