Im Alter von 87 Jahren

Trauer um Alfred Biolek: TV-Koch ist verstorben – erst im April trauerte er noch selbst

Deutschland trauert um den beliebten Fernsehkoch Alfred Biolek. Nach langer Krankheit soll dieser friedlich eingeschlafen sein.

Köln – Trauer um Alfred Biolek (†87). Der beliebte TV-Koch ist am Freitagmorgen (23. Juli) friedlich in seiner Wohnung in Köln eingeschlafen, so Adoptivsohn Scott Biolek-Ritchie gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Die TV-Legende soll bereits seit längerer Zeit gesundheitlich angeschlagen gewesen sein.

TV-KochAlfred Franz Maria Biolek
Geboren10. Juli 1934 (Alter 87 Jahre), Fryštát, Karviná, Tschechien
Gestorben23. Juli 2021 in Köln
FernsehsendungenBoulevard Bio, Bio’s Bahnhof, Bei Bio u.a.

Alfred Biolek verstorben: TV-Koch hatte keine Angst vor seinem Tod

Im Jahr 2010 sorgte ein Unfall für schwere Folgen. Biolek stürzte von einer Wendeltreppe und zog sich schwere Verletzungen am Schädel zu und fiel sogar ins Koma. Ein einschneidendes Erlebnis. Seit seiner Genesung hatte er sich aus dem Fernsehgeschäft zurückgezogen und in seiner Kölner Wohnung gelebt.

Früher nur gute Freude, irgendwann Familie: TV-Koch Alfred Biolek (r.) adoptierte Scott Ritchie-Biolek (l.).

Eines seiner letzten Interviews gab der TV-Koch im Jahr 2017 im SZ-Magazin. Alfred Biolek über sein Alter: „Ich bin dem lieben Gott dankbar, dass ich noch so fit bin. Ich habe keine Beschwerden, der Rücken, die inneren Organe, alles gut. Mal zwickt das Knie, aber ich nehme keine Medikamente. [...] Den Tod finde ich nicht unangenehm. Ich bin doch schon alt.“

Alfred Biolek: TV-Koch trauerte erst im April um seinen Adoptivsohn

Erst vor wenigen Monaten musste Biolek selbst noch einen heftigen Trauerfall verarbeiten. Sein Adoptivsohn Keith Biolek-Austin verstarb erst im April dieses Jahres, wie der TV-Koch selbst gegenüber der Bild bestätigte. So sei Keith Biolek-Austin im Alter von 58 Jahren bei seinem letzten Wohnort im US-Bundesstaat New Jersey verstorben.

Zuletzt gesehen hatte sich das Duo im Dezember 2020. „Wir hatten eine sehr enge Verbindung, bis Keith zurück nach Amerika gezogen ist. Trotz allem Abstand sind wir tief gerührt“, so Alfred Biolek gegenüber der Zeitung.

Rubriklistenbild: © Oliver Berg/dpa

Mehr zum Thema