Ruhrgebiet

Affenpocken in NRW: Stadt im Ruhrgebiet meldet nächsten Fall

In Essen im Ruhrgebiet hat sich ein weiterer Mann mit Affenpocken infiziert. Grund zur Beunruhigung gibt es derzeit aber nicht.

Update, Freitag (17. Juni), 16.32 Uhr: Essen – Kurz nach dem ersten Affenpocken-Fall in Essen wurde nun bereits der zweite bekannt. Wie die Stadt mitteilt, handelt es sich in diesem Fall um einen 38-jährigen Infizierten, der bereits in der vergangenen Woche auf das Virus getestet wurde.

Affenpocken in NRW: Essen meldet weiteren Fall

Die Bestätigung der Infektion erfolgte am vergangenen Mittwoch (15. Juni). Der Betroffene befindet sich in häuslicher Quarantäne und muss nicht stationär behandelt werden. Die beiden Affenpocken-Fälle in Essen stehen laut Angaben der Stadt in keinem Zusammenhang.

Affenpocken in NRW: Erster Fall in Essen bestätigt

Erstmeldung, Mittwoch (15. Juni), 18.47 Uhr: Die Affenpocken breiten sich weiter aus, auch in NRW. Jetzt hat das Gesundheitsamt Essen den ersten Fall in der Ruhrgebietsstadt bestätigt. Demnach habe sich ein 36-Jähriger mit der tückischen Krankheit, die in den meisten Fällen jedoch mild verläuft, infiziert.

Der Mann sei nach einer ärztlichen Verdachtsmeldung am Samstag (11. Juni) auf Affenpocken im Universitätsklinikum Essen auf das Virus untersucht worden. Die molekularbiologische Untersuchung habe das Affenpockenvirus dann unverkennbar nachgewiesen.

Affenpocken werden laut Robert Koch-Institut (RKI) durch engen Körperkontakt von Mensch zu Mensch übertragen.

Die gute Nachricht: Nach Angaben des Patienten habe er keine engen Kontaktpersonen gehabt. Er lebe allein und befinde sich in häuslicher Quarantäne. Von einer Weiterverbreitung des Virus sei aus Sicht des Gesundheitsamtes Essen deshalb nicht auszugehen.

Der 36-Jährige weise zudem einen milden Verlauf auf und müsse nicht stationär aufgenommen werden. Affenpocken-Infektionen sind in Deutschland nach derzeitigem Stand meistens mild verlaufen und machen sich durch Symptome wie Fieber, Hautausschlag und Kopfschmerzen bemerkbar. Nur in seltenen Fällen endet die Krankheit tödlich.

Rubriklistenbild: © Andrea Männel/Andrea Schnartendorff/RKI/dpa

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