Feuerwehr im Einsatz

Ammoniak-Unfall im Ruhrgebiet: Gefährliches Gas aus Schlachtbetrieb ausgetreten

In Hamm im Ruhrgebiet war am Sonntagnachmittag eine Spezial-Einheit der Feuerwehr wegen eines Amoniak-Austritts im Einsatz.
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In Hamm im Ruhrgebiet war am Sonntagnachmittag eine Spezial-Einheit der Feuerwehr wegen eines Ammoniak-Austritts im Einsatz.

Im nördlichen Ruhrgebiet kämpft die Feuerwehr derzeit gegen den Austritt von Ammoniak aus einem Schlachthaus.

Update, Sonntag (2. Oktober), 21.08 Uhr: Hamm – Aufatmen in Hamm: Laut der Feuerwehr seien nur geringe Mengen des Ammoniaks ausgetreten, berichtet der Westfälische Anzeiger. Das gefährliche Gas sei zudem nicht nach draußen gedrungen, sodass keine Gefahr für die Bevölkerung bestand.en habe. Der Einsatz sei gegen 18.15 Uhr beendet gewesen.

Erstmeldung, Sonntag (2. Oktober), 17.47 Uhr: Auf dem Gelände eines großen Schlachtbetriebs in Hamm (NRW) ist am Sonntag (2. Oktober) Ammoniak ausgetreten. Das berichten die Deutsche Presse Agentur (DPA) und der Westfälische Anzeiger unter Berufung auf die Feuerwehr Hamm. Verletzte gebe es nicht.

ABC-Notfall im Ruhrgebiet: Ammoniak aus Schlachtbetrieb ausgetreten

Derzeit sei die ABC-Einheit der Feuerwehr in Chemikalienschutzanzügen vor Ort und versuche, „das Gebäude vom Gas zu befreien“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr gegenüber der DPA. Außerdem würden Messungen ausgeführt. Weitere Einzelheiten seien noch nicht bekannt.

Ammoniak wird unter anderem als Kältemittel in Eishallen und Kühlhäusern verwendet. Schon beim Einatmen geringer Konzentrationen kann es reizend wirken, bei hohen Konzentrationen wirkt es ätzend und es kann sogar Lebensgefahr bestehen. Es greift die Atemwege und Schleimhäute an. Wir berichten weiter.

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