Nach Sprengung

NRW: Neubau der A45-Brücke Rahmede – neue Herausforderung

Die marode A45-Brücke in NRW soll gesprengt und neu gebaut werden. Ein Experte äußert sich nun zu den Hürden.

Dortmund – Für den Neubau der A45-Brücke bei Lüdenscheid (NRW*) brauchen die Experten ein Windgutachten, wie RUHR24* erfahren hat. Doch was bedeutet das genau und sorgt das für Verzögerungen beim Bau?

AutobahnA45
BrückeTalbrücke Rahmede
BundeslandNRW

NRW: Neubau der A45-Brücke Rahmede – Windverhältnisse sind bei Planungen wichtig

Die Autobahn GmbH Westfalen muss aktuell die Planungen für den Brückenneubau am Rahmedetal überarbeiten. Der Grund: die Sprengung. Die ist in erster Linie erst einmal eine Arbeitserleichterung. Denn durch die Sprengung der Brücke muss der Neubau nicht neben dem Bestandsbau gebaut und später verschoben werden (mehr News zu Verkehr in NRW bei RUHR24).

Daher spielt jetzt der Einfluss des Windes eine Rolle, wie Michael Neumann, Projektleiter für die Neubauplanung der Talbrücke Rahmede an der A45*, erklärt. Das muss jetzt erst einmal alles neu berechnet werden.

Gegenüber RUHR24 sagte Susanne Schlenga, eine Sprecherin der Autobahn GmbH Westfalen: Das habe keine Auswirkungen. Weder auf den Zeitplan, noch auf die Kosten. Im Endeffekt sei das sogar einfacher.

NRW: Neubau der A45-Brücke Rahmede – keine Auswirkungen auf Zeitplan

Das hat vor allen Dingen einen Grund: Die Brücke wird genau dort gebaut, wo sie auch hin soll. Bei einem Neubau neben dem Bestandsbau müsste es ja noch zu einer komplizierten Verschiebung kommen.

Der Neubau der A45-Brücke Rahmede in NRW bringt eine Herausforderung für die Experten – ein Modell im Windkanal.

Was passiert jetzt? Experten rund um Projektleiter Michael Neumann berechnen die Auswirkungen. Ein Modell wird nachgebildet und in einen Windkanal gestellt. So könne man sehen, wie genau der Wind angreift – und das bereits jetzt berücksichtigen, sagt der Experte.

Die Brücke an der A45 soll bis Ende des Jahres 2022* gesprengt werden. Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) sagte im Februar 2022, dass man alles dafür tun werde, um den Neubau zu beschleunigen. Immerhin: Durch die Sprengung und den Neubau auf dem geplante Verlauf geht das wohl durchaus schneller. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Rüdiger Wölk

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