Zeugen gesucht

A3: Schlimmer Unfall in NRW – vier Schwerverletzte, Polizei rätselt um dunklen Mercedes

Auf der A3 in NRW ist es am Wochenende zu einem schlimmen Unfall mit vier Schwerverletzten gekommen.

Dortmund – Zwischen Düsseldorf und Leverkusen hat sich in der Nacht zu Sonntag (31. Oktober) ein schwerer Unfall auf der A3 ereignet. Bei der Kollision zweier Autos wurden vier Menschen schwer und ein Mensch leicht verletzt. 

AutobahnA3
LandNRW
Stadt Langenfeld (Kreis Mettmann)

A3 in NRW: Unfall im Rheinland bei Düsseldorf sorgt für vier Schwerverletzte

Die Polizei Düsseldorf rätselt, ob dem Unfall am Dreieck Langenfeld, an dem die A3 und die A542 aufeinandertreffen, ein illegales Autorennen vorangegangen ist. Noch seien die Umstände aber unklar – obwohl es Anhaltspunkte für ein Rennen gibt.

So war der Fahrer (29) eines VW-Golfs gegen 2 Uhr auf der A3 Richtung Düsseldorf unterwegs, als er am Kreuz Langenfeld beim Wechsel von der mittleren auf die rechte Spur mit einem weiteren VW Golf kollidierte. Drei Insassen des 29-Jährigen (27, 38, 53) sowie der Fahrer selbst wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Bei dem 38-Jährigen schließt die Polizei sogar Lebensgefahr nicht aus.

A3: Nach Unfall rätselt die Polizei – war es ein illegales Rennen?

Alle Insassen des VWs kamen in Krankenhäuser. Der Fahrer des anderen Pkws, ein 41-Jähriger Mann, wurde nur leicht verletzt. Er soll mit hoher Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein und bereits vor dem Unfall durch verkehrswidriges und rücksichtsloses Fahrverhalten aufgefallen sein, berichtet die Polizei Düsseldorf. Der Golf des 41-Jährigen sowie sein Führerschein wurden sichergestellt.

Die Ermittler schließen nicht aus, dass nach dem Unfall auf der A3 ein weiteres beteiligtes Fahrzeug, ein dunkler Mercedes, geflüchtet sein könnte. Der Fahrer des Fahrzeugs soll riskante Fahrmanöver durchgeführt haben. Das Verkehrskommissariat der Düsseldorfer Polizei ermittelt daher wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens. Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 0211-8700 zu melden.

Rubriklistenbild: © Julian Buchner/dpa

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