Autobahn bei Rheda-Wiedenbrück

Gefährliches Manöver auf der A2 in NRW: Geisterfahrer löst Panik aus - ein Lkw-Fahrer reagiert mutig

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Ein Geisterfahrer auf der A2 wurde durch einen mutigen Lkw-Fahrer gestoppt.

Auf der A2 in Richtung Hannover war am Donnerstagabend (13. Februar) ein Geisterfahrer unterwegs. Bei Rheda-Wiedenbrück wurde er durch einen mutigen Lkw-Fahrer gestoppt. 

  • Auf der A2 in Richtung Hannover fuhr am Donnerstag (13. Februar) ein Geisterfahrer. 
  • Der Mann aus Belgien war mit einem Lieferwagen auf der Autobahn unterwegs. 
  • Ein mutiger Lkw-Fahrer aus Dortmund verhinderte Schlimmeres. 

Rheda-Wiedenbrück - Auf der A2 in Richtung Hannover kam es gestern (13. Februar) zu einem Einsatz der Polizei und dem eines mutigen Lkw-Fahrers. Durch sein beherztes Eingreifen konnte Schlimmeres verhindert werden. Der Grund: Ein Geisterfahrer

A2: Geisterfahrer auf dem Standstreifen unterwegs

Am Donnerstagabend (13. Februar) gingen gegen kurz vor zehn Uhr gleich mehrere Anrufe bei der Polizeistelle Gütersloh ein. Etliche Anrufer berichteten besorgt von einem Falschfahrer, der auf der A2 unterwegs wäre. Dabei handele es sich um einen belgischen Peugeot-Lieferwagen.

Er sei auf der der A2 in Richtung Hannover unterwegs, allerdings fahre er auf dem Standstreifen in Richtung Dortmund. Schnell berichtete auch der WDR Verkehrsfunk über den Geisterfahrer auf der viel befahrenen Autobahn. Eigentlich damit Autofahrer gewarnt sind und dem Geisterfahrer eben nicht entgegenfahren. 

Mutiger Lkw-Fahrer auf der A2 stoppt Geisterfahrer

Doch ein Lkw-Fahrer aus Dortmund tat genau das Gegenteil. Auch er war auf der Autobahn in Richtung Hannover unterwegs und hörte die Verkehrsnachrichten. Dabei hörte er auch von dem Geisterfahrer. Anstatt den Standstreifen jedoch zu meiden, um einen Zusammenstoß mit dem Lieferwagen zu verhindern, fuhr der 61-Jährige extra darauf. 

Als ihm dann die Scheinwerfer des Lieferwagens entgegenkamen, stoppte er seinen Sattelzug, blieb auf dem Standstreifen stehen und blockierte ihn. Glücklicherweise hielt der Geisterfahrer tatsächlich an und fuhr nicht weiter. So konnte er durch die kurze Zeit später eintreffende Polizei an der Anschlussstelle Rheda-Wiedenbrück kontrolliert werden.

Geisterfahrer auf der A2: Nacht auf der Polizeiwache verbracht

Falschfahrer sind leider keine Seltenheit. Immer wieder kommt es dazu, dass Autofahrer auf der falschen Fahrbahn fahren und so nicht nur sich selbst, sondern auch andere Personen gefährden. Nicht immer werden sie dabei so schnell gestoppt wie in diesem Fall. Ein anderer Geisterfahrer auf der A2 fuhr rund 60 Kilometer auf der falschen Spur, bevor die Polizei ihn stoppen konnte. 

Der Fahrer des Lieferwagens, der kurze Zeit Geisterfahrer spielte, war ein 64-jähriger Pole, der in Belgien wohnt. Er wurde von der Polizei zur Wache Stukenbrock gebracht, wo die Beamten ihm eine Blutprobe entnahmen und seinen Führerschein sicherstellten

Video: Albtraum Geisterfahrer! So verhaltet ihr euch im Ernstfall richtig

Sein Lieferwagen wurde währenddessen abgeschleppt. Glücklicherweise - auch durch das beherzte Eingreifen des 61-jährigen Lkw-Fahrers wurde keine Person durch diese Geisterfahrt verletzt und alles ging glimpflich aus.

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