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Unfall auf der A1 in NRW: Baby schleudert gegen die Windschutzscheibe

Im Baby-Notarztwagen wird die Notfallversorgung von Kindern geährleiste
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Bei dem Unfall auf der A1 wurde auch ein Baby schwer verletzt (Symbolbild).

Bei einem heftigen Unfall auf der A1 in NRW wurden die Insassen des Unfallwagens schwer verletzt. Darunter auch ein Baby im Alter von acht Monaten.

Münster/NRW - Fünf Schwerverletzte, darunter ein Baby: Die Folgen eines Unfalls am Mittwochmorgen (28. Oktober) auf der A1 bei Münster sind verheerend. Doch die Erkenntnisse, die die Polizei bislang zu dem Unfall hat sammeln können, machen auch ratlos: Alle Insassen sollen bei ihrer Fahrt über die Autobahn nicht angeschnallt, der wenige Monate alte Säugling nicht im Kindersitz gesichert gewesen sein.

AutobahnA1
VerlaufHeiligenhafen, Lübeck, Hamburg, Bremen, Dortmund, Köln, Trier, Saarbrücken
UnfallstelleAS Münster-Nord

A1: Unfall bei Münster ereignete sich am frühen Morgen

Am frühen Morgen gegen 6 Uhr war ein 43-jähriger Autofahrer mit seinem Audi auf der A1 in Fahrtrichtung Bremen unterwegs. Mit im Auto saßen nach Angaben der Polizei vier weitere Personen, darunter ein Baby. Aus ungeklärter Ursache fuhr der Wagen zwischen der Anschlussstelle Münster-Nord und Greven auf das Heck eines Lkw auf, der die rechte Spur befuhr. Durch den Aufprall wurden alle fünf Insassen des Audi schwer verletzt.

Video: Kinder im Auto richtig sichern

Besonders soll es den acht Monate alten Säugling getroffen haben. Das Baby fuhr offenbar auf der Rückbank mit, ohne in einem Kindersitz gesichert gewesen zu sein. Bei dem Aufprall soll das Baby dann gegen die Windschutzscheibe des Autos geschleudert worden sein. Dabei erlitt es schwerste Verletzungen.

A1 bei Münster gesperrt: Polizei leitet Verkehr an Unfall vorbei

Auch die anderen beiden Mitfahrer auf der Rückbank sollen nicht angeschnallt gewesen sein - sie verletzten sich ebenfalls schwer und wurden von Rettungskräfte in Krankenhäuser gebracht. Nach dem Unfall auf der A1 musste die Polizei die Autobahn für mehrere Stunden sperren, der Verkehr wurde über den Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt. Dennoch kam es zu einem mehrere Kilometer langen Stau.

Ein vorbeifahrender Ford wurde durch Trümmerteile, die bei dem Unfall auf die Fahrbahn geschleudert wurden, beschädigt. Der Sachschaden summiert sich dadurch auf mehrere zehntausend Euro.

Wie es zu dem Unfall kam ist bislang unklar. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen.

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