Wie geht es weiter?

A1: Sperrung nach Unwetter in NRW dauert noch Monate

Nachdem die A1 in NRW durch das Hochwasser im Sommer 2021 teils zerstört wurde, steht jetzt ein Datum für das Ende der Sperrungen.
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Nachdem die A1 in NRW durch das Hochwasser im Sommer 2021 teils zerstört wurde, steht jetzt ein Datum für das Ende der Sperrungen.

Wie steht es um die A1 und die dortigen Sperrungen nach der Unwetterkatastrophe im Sommer 2021? Die Autobahn GmbH hat jetzt einen Zeitplan genannt.

NRW – Eine der wichtigsten Autobahnen in NRW ist seit diesem Sommer auf einem Teilstück gesperrt. Die Sperrung der A1 zwischen dem Kreuz Bliesheim und Hürth ist die Folge der Hochwasserkatastrophe 2021. Jetzt gibt es einen Zeitplan, wann auf der Autobahn wieder freie Fahrt herrschen könnte.

A1 in NRW: Wann wird die Sperrung nach dem Hochwasser wieder aufgehoben?

Bereits jetzt rollt der Verkehr auf der A1 zwischen den Anschlussstellen Köln-Lövenich und -Bocklemünd. Dort war nach dem vielen Regen die Böschung abgerutscht. Auch die Leitplanken wurde in Mitleidenschaft gezogen. Seit Anfang September führen dort drei eingeengte Spuren an der Schadstelle vorbei. Bis Anfang 2022 soll die Böschung wiederhergestellt sein, heißt es jetzt von der Autobahn GmbH.

Schlimm hat es den A1-Abschnitt ein Stück weiter südlich getroffen. Bei Erftstadt wurden die Fundamente einer Brücke am „Liblarer Mühlengraben“ unterspült. Die Brücke sackte ab und zerbrach. Die A1 ist dort, zwischen dem Kreuz Bliesheim und Hürth, in beide Richtungen voll gesperrt.

Inzwischen wurden die Trümmer abgerissen und abtransportiert. Anfang 2022 soll die erste Brücke Richtung Süden (Koblenz) wieder befahrbar sein, im Frühjahr bis Sommer 2022 dann auch die Fahrtrichtung Norden (Köln).

A1 in NRW: Fahrbahn bei Erfttal muss nach Hochwasser komplett erneuert werden

Weil es im Bereich Erftstadt derzeit intensiven Baustellenverkehr gibt, muss die Fahrbahn der A1 zwischen dem Autobahndreieck Erfttal (A1/A61) und der Anschlussstelle Hürth komplett erneuert werden. Auch die Leitplanken werden ersetzt.

Am Autobahndreieck Erfttal (A1/A61) stürzte bei Hochwasser 2021 auf circa 100 Metern Länge die Lärmschutzwand ein. Die Standspur sowie der rechte Fahrstreifen brachen in der Folge weg. Grund dafür war die Erft, die die Autobahn dort massiv unterspült hatte.

A1 und A61: Sperrung wird im ersten Quartal 2022 aufgehoben

„Voraussichtlich im ersten Quartal 2022 können die Arbeiten mit dem Aufbau der Verbindungsfahrbahn zur A61 in Richtung Venlo abgeschlossen werden“, teilt die Autobahn GmbH mit. Im Zuge dieser Maßnahme wird eine provisorische Rampe im Dreieck Erfttal zur A61 nach Venlo geplant, um die A61 in diese Richtung schon Ende 2021 komplett öffnen zu können.

Zwischen dem Autobahnkreuz Bliesheim und dem Autobahndreieck Erfttal (A1/A61) ist die Asphaltdecke zudem durch Überspülung und Durchnässung so geschädigt worden, dass sie erneuert werden muss. Die Arbeiten sollen Ende 2021 abgeschlossen sein.

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