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In den Medien wird er als „Der Held von der A1“ betitelt. Ein 43-jähriger Rentner hatte am Mittwochabend in einer waghalsigen Aktion einen führerlosen Lkw gestoppt. Während der Fahrt war er in das Führerhaus des Lkws geklettert.

Update, Freitag (10. Mai), 18.16 Uhr: „Ich würde es auf jeden Fall wieder machen“, erklärte der Retter in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Nach dem Zeitungsinterview mit der Rheinischen Post habe er 160 Anrufe auf seinem Handy gehabt: „Da habe ich mir auch erst mal gedacht, was hast du denn da wieder gemacht?“

Ursprungsmeldung, Donnerstag (9. Mai), 11.31 Uhr: Auf der A1 kam es am Donnerstagmorgen (9. Mai) zu einer kuriosen Rettungsaktion. Ein Mann sprang dabei in einen führerlosen LKW und stoppte ihn.

Der Fahrer des Fahrzeuges war zuvor kollabiert und starb.

Zeugen hatten den führerlosen Lastwagen zwischen Leverkusen und Remscheid der Polizei gemeldet.

Retter schlägt Fenster mit Notfallhammer ein

Nach Angaben der Kölner Polizei, war es ein 43-jähriger Mann, der die Geisterfahrt auf der A1 mit seiner riskanten Rettungsaktion beenden konnte.

Andere Lastwagenfahrer fuhren hinter das Fahrzeug, um den restlichen Verkehr aufzuhalten. Währenddessen schlug der 43-jährige mit einem Nothammer das Fenster der Beifahrerseite des Fahrzeuges ein. Dann sprang er in den mit einer Geschwindigkeit von nur 15 Kilometern pro Stunde rollenden Lastwagen und brachte das Fahrzeug zum Stehen.

Wie genau der Mann in den Lastwagen sprang, war am Morgen noch unklar. Reanimationsversuche bei dem 54 Jahre alten Fahrer blieben erfolglos. Der WDR hatte zuerst über den Vorfall berichtet.