Bild: Polizei

Das ging schnell: Nach nur drei Wochen mit Führerschein hat ein 18-jähriger Schüler sein Auto in Erkrath in einen Vorgarten manövriert.

  • Der Schüler war mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs.
  • Er hätte fast einen Mann überfahren.
  • Das Auto landete in einem Vorgarten.

Am Montagabend (10. Juni) war der Fahranfänger mit seinem Smart laut Zeugen in Erkrath (Kreis Mettmann) mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs.

Er soll demnach sogar fast einen Fußgänger überfahren haben, der gerade dabei war, seinen Kofferraum auszuräumen. Nur durch einen Sprung zur Seite konnte der Mann einen Zusammenstoß verhindern.

Schüler verliert Kontrolle über Auto

Danach verlor der 18-jährige Schüler die Kontrolle über sein Auto und prallte gegen einen Bordstein. Der Wagen fiel dann auf die Seite, ehe er in einem Vorgarten zum Stillstand kam.

Die Folgen für den Fahranfänger: Sein Auto war nicht mehr fahrfähig und musste abgeschleppt werden. Zudem stellten die Beamten den Führerschein – den in NRW immer mehr Fahranfänger nur mühselig erlangen – des Erkrathers sicher. Diesen hatte der junge Mann erst vor gut drei Wochen erhalten.

Fahranfänger häufig zu schnell unterwegs

Damit besaß der junge Mann seinen Führerschein deutlich länger als ein ebenfalls 18-Jähriger aus Herne, der Ende 2018 seinen Lappen nach nur 49 Minuten wieder abgeben musste. Der Grund – überhöhte Geschwindigkeit. Diese war auch Grund für einen Unfall eines Fahranfängers in Dortmund, der mit seinem Auto gegen einen Ampelmast fuhr und dann mehrere Meter durch die Luft flog.