Gewinner im bayerischen Naturschutz

Weißstörche auf dem Vormarsch: Darum können Sie sie bald besser beobachten

Zu sehen ist ein Weißtstorch, der seine Flügel ausbreitet.
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Die Population des Weißstorchs geht wieder bergauf (Symbolbild).

Das vergangene Jahr ist für den Weißstorch in Bayern ein gutes gewesen. Denn seine Population steigt stetig an. Das liegt auch am intensiven Schutzprogramm für die Vögel.

Hilpoltstein – Der Weißstorch steht schon lange Zeit unter kritischer Beobachtung des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern (LBV). Denn seine Population bereitet bereits seit den 1980er-Jahren Sorge. Nun ist es mit Einsatz von rund 300 Horstbetreuern gelungen, einen Anstieg in der Zahl der Weißstorch-Population zu verzeichnen*, wie auch 24garten.de* berichtet.

Um die Tiere zu schützen, gibt es bereits seit 1984 ein sogenanntes Weißstorch-Schutzprogramm vom Bayerischen Umweltministeriums in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Umwelt (LfU). Diese Aufgaben übernehmen 300 Horstbetreuer, die ihre Daten dann an den LBV übermitteln. So lässt sich die Entwicklung des Bestandes kontinuierlich kontrollieren.

Die Ergebnisse des vergangenen Jahres fallen mit einem Blick auf diese Daten besonders auf. Denn die Horstbetreuer meldeten laut LBV für das Jahr 2020 etwa 750 Brutpaare, was einen Anstieg um 20 Prozent zum Jahr davor bedeutet. Grund für den kontinuierlichen Populationsanstieg ist laut dem LBV unter anderem mit besseren Überwinterungsmöglichkeiten zu erklären. So bleibt es in nahe gelegenen Ländern wie Spanien immer milder, sodass die Vögel im Herbst nicht mehr so weit wegfliegen müssen. *24garten.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks