Zu viele Frühlingsgefühle

Spiegelfechter: Darum greift der Vogel sein eigenes Spiegelbild an

Ein Schwarzkehlchen hämmert mit seinem Schnabel gegen eine Fensterscheibe (Symbolbild).
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Im Frühjahr kämpfen männliche Vögel oft gegen ihr eigenes Spiegelbild (Symbolbild).

Das Phänomen des „Spiegelfechters“ kann jeden männlichen Vogel in Ihrem Garten treffen. Vögel, die über Wochen ihr eigenes Spiegelbild im Fenster attackieren, sind jedoch nichts ungewöhnliches.

Hilpoltstein – Im Frühjahr lassen sich viele Vögel sehr gut beim Nestbau beobachten. Sobald die Temperaturen nach oben wandern, sammeln Elstern, Amseln und Meisen fleißig kleine Äste und Moos und fliegen diese zu ihrem auserkorenen Brutplatz. Ab und an zeigt sich dann in dieser Jahreszeit das sogenannte Spiegelfechter-Phänomen. Männliche Vögel setzen sich auf eine Fensterbank und hacken mit dem Schnabel gegen die Scheibe. Und das über Wochen. Das hat einen einfachen Grund*, wie 24garten.de* berichtet.

Beim sogenannten Spiegelfechter-Phänomen landen männliche Vögel auf der Fensterbank und erkennen in ihrem Spiegelbild einen Feind und Ruhestörer. Da sie ihren Brutplatz und ihre potenziellen Küken schützen wollen, greifen sie das Spiegelbild an. Sie fühlen sich von dem Rivalen bedroht und wollen ihn möglichst schnell los werden. Dass das Spiegelbild leider nicht verschwindet, verstehen die Vögel nicht. Und so suchen sie den Platz immer wieder auf und versuchen, den Feind los zu werden. Im Juni ist der Spuk meistens vorüber. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.