Pretty in pink

Rosa Grashüpfer: Diese Mutationen verursachen Tiere in ungewöhnlichen Farben

Zu sehen ist eine Sumpfheuschrecke auf Gräsern, die eine auffällig pinke Färbung hat (Symbolbild).
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Derart auffällig gefärbte Tiere kommen immer wieder vor (Symbolbild).

Grashüpfer sind normalerweise grün oder bräunlich. Hüpft einem dann ein rosa Exemplar über den Weg, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Dadurch kommt die Farbe zustande.

München – Grashüpfer sind nun nicht gerade auffällige Tiere, sie springen weg, sobald man sich nähert und tarnen sich recht gut. Gerade beim Nachtigall-Grashüpfer finden Naturfreunde aber gelegentlich rosa oder pinke Tiere*, berichtet 24garten.de*. Die Farbe ist ungewöhnlich, hat aber einen Grund. Rosa Tiere sind aber längst nicht alles.

Grashüpfer (Gomphocerinae) gehören zu den Feldheuschrecken und leben meist im Grasland. Der Gesang dient dabei entweder der Revierverteidigung oder dem Anlocken von Weibchen. Meist haben die Tiere einen braunen oder grünen Körper, es gibt aber auch außergewöhnlichere Exemplare mit lila oder rötlichen Bereichen. Immer wieder tauchen dann intensiver gefärbte Grashüpfer auf, Funde aus Amerika und auch aus Deutschland landen in den Medien und sorgen für Verwunderung. Die rosa Tiere auf den Bildern sehen aus wie nach einer Bildbearbeitung. Rosa Grashüpfer oder Heuschrecken, kann das wirklich echt sein? Ja, durchaus. Die ungewöhnliche Färbung mit großem Anteil an Pink oder Rosa verdanken die Tiere wahrscheinlich einer Genmutation namens Erythrismus. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.