Kurios oder genial?

Frau will Zimmerpflanzen mit Tampons retten - was steckt dahinter?

Zimmerpflanzen stehen vor Jalousien
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Zimmerpflanzen brauchen viel Pflege.

Gehen Ihre Zimmerpflanzen auch ständig ein und Sie wissen nicht, warum? Dann hilft Ihnen vielleicht dieser kuriose Trick, um Ihre zarten Pflänzchen länger am Leben zu halten.

  • Zimmerpflanzen* geben jedem Zuhause den Feinschliff.
  • Leider herrscht bei der Pflege oft Unsicherheit.
  • Mit einem Hack bekommen Sie zumindest ein Problem in den Griff.

Viele Zimmerpflanzen brauchen einiges an Zuwendung, um nicht schon nach wenigen Tage die Blätter hängen zu lassen. Dabei hat jede Pflanze andere Ansprüche - was für den Hobbygärtner schnell unübersichtlich werden kann. Obendrein scheint manchmal die größte Fürsorge nichts zu bringen: Aus den Pflanzen will einfach nichts werden. Liegt es an zu viel Sonne? Zu wenig Sonne? Zu viel Wasser? Oder zu wenig Wasser? Zumindest eines dieser Probleme bekommen Sie mit einem kuriosen Trick in den Griff.

Frau steckt Tampons in Zimmerpflanzen, um sie zu retten

Das Problem mit dem Überwässern wird oft unterschätzt, dabei kann einer Pflanze zu viel Wasser genauso schaden wie zu wenig. Falls Sie selbst dazu neigen, Ihre Pflanzen ein bisschen zu viel mit Liebe bzw. Wasser zu überschütten, hat die Facebook-Nutzerin „Empress Eyrie" nun einen Trick für Sie: Stecken Sie einfach Tampons in die Erde.

In einem Beitrag schrieb die Australierin aus Canberra: „Braucht ihr was zum Lachen und einen Trick? Ich habe in letzter Zeit einige meiner Hoyas überwässert und hatte deshalb die Befürchtung, dass es bei meinen Neuen dasselbe Problem geben könnte. Ich habe diesen Tipp in den Kommentaren einer anderen Gruppe gesehen und mich entschieden, das selbst auszuprobieren." Und dieser Tipp lautete also, einen Tampon in die Pflanzenerde zu stecken, das das überflüssige Wasser aufsaugen sollte.

„So viel Feuchtigkeit wurde in nur wenigen Stunden aus der Erde gezogen“, berichtete die Australierin. „Deshalb solltet ihr einfach einen Tampon hineinstecken, wenn ihr eure empfindlichen Pflanzen zu stark gießt. Sie haben sich in der Größe verdoppelt.“

Mit dem Tampon-Trick löste „Empress Eyrie“ schnell Begeisterung bei den anderen Nutzern aus: „Das ist einfach genial“, schreibt zum Beispiel eine Person. Eine andere Userin meint: „Ich brauche diesen Trick! Ich habe bestimmt irgendwo alte Tampons herumliegen...“

Intelligentes Bewässerungssystem

Der nächste Urlaub steht an? Damit Ihre Topfpflanzen nicht verdursten, gibt es intelligente Bewässerungssysteme (werblicher Link), die für optimale Wasserzufuhr sorgen.

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Darum schadet Zimmerpflanzen zu viel Wasser

Dass Pflanzen übergossen wurden, macht sich meist an welkenden oder gelben Blättern bemerkbar. Um diese „Symptome“ nicht fälschlicherweise als Wassermangel zu deuten, sollten Sie zunächst die Bodenfeuchte der Pflanzenerde überprüfen. Mit noch mehr Wasserzufuhr würden die Pflanzen nämlich nur „totgegossen" werden. Staunässe im Wurzelbereich lässt die Pflanze ersticken, da kein Sauerstoff mehr aufgenommen werden kann. *(Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.)

Lesen Sie auch: Mann gießt monatelang Pflanze der Freundin - erst dann erkennt er den Fehler.

Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern. © pixabay/annawaldl
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze. © pixabay/annawaldl
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit, den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage. © pixabay/Counselling
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung. © pixabay/KIMDAEJEUNG
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen, kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist.
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. © pixabay/annawaldl
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem.
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem. © pixabay/MIH83
Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen.
Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen. © pixabay/Hans
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können.
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können - und dementsprechend mehr Platz einberechnen. © pixabay/Gellinger
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen.
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen. © pixabay/Jing
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können.
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können. © pixabay/mjordano

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