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Corona-Lockdown erneut verlängert: Haben Paketshops weiter geöffnet?

Lange Schlange vor einem Paketshop.
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Paketshops haben weiterhin geöffnet, allerdings muss aufgrund der Abstandsregeln mit längeren Wartezeiten gerechnet werden.

Seit dem 16. Dezember mussten viele Geschäfte wegen des harten Corona-Lockdowns schließen. Dieser wurde mehrfach verlängert.

Corona-Lockdown erneut verlängert: Haben Paketshops weiter geöffnet?

Update vom 23. März 2021: Bis 18. April wurde der aktuelle Corona-Lockdown verlängert. In dem aktuellen Beschluss heißt es zudem, dass die bereits im März beschlossene Notbremse konsequent zum Tragen kommen wird. Gemeint ist damit, dass ab einer 7-Tage-Inzidenz an drei folgenden Tagen auf über 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner wieder die Regeln von vor dem 07. März gelten. Damit müssten die Geschäfte des Einzelhandels wieder schließen. Eigenständige Paketshops blieben während des Lockdown geöffnet und werden es wohl auch weiterhin bleiben. Jene Paketshops, die Teil eines Einzelhandelsgeschäftes sind, müssten dann aber wieder schließen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Lage weiter entwickelt. Der nächste Corona-Gipfel ist für den 12. April 2021 geplant.

Corona-Lockdown: Was gilt für Paketshops?

Update vom 04. März 2021: Am gestrigen Mittwoch wurde die erneute Verlängerung des Corona-Lockdowns bis zum 28. März beschlossen. Lockerungen sollen aber mithilfe einer schrittweisen Öffnung möglich sein – mit Blick auch auf die Inzidenzen. Für den Einzelhandel bedeutet dies, dass bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 50 Neuinfektionen/100.000 Einwohner mit Öffnungen zurechnen ist. Damit könnten auch Paketshops in den Einzelhandel-Geschäften wieder starten. Paketshops, die Teil eines Blumengeschäftes, Gartenmarktes oder einer Buchhandlung sind, können ab kommenden Montag, dem 08. März, wieder Pakte annehmen. Für eigenständige Paketshops ändert sich nichts, sie haben weiterhin wie gewohnt geöffnet.

Corona-Maßnahmen erneut verlängert: Bleiben Paketshops geöffnet?

Update vom 11. Februar 2021: Am Mittwoch, dem 10. Februar 2021 wurde beim Bund-Länder-Gipfel, die Verlängerung der Lockdown-Maßnahmen bis 07. März beschlossen. Aktuell sind Lockerungen für den Einzelhandel erst ab einer Inzidenz von unter 35 geplant. Sprich, wenn sich in einer Woche von 100.000 Menschen weniger als 35 neu mit dem Coronavirus anstecken. Sofern dieser Wert erreicht wird, dürften dann auch Paketshops, die Teil eines Einzelhandelsgeschäftes sind, wieder öffnen. Eigenständige Paketshops bleiben weiterhin geöffnet, unter Einhaltung der Hygienevorschriften (siehe Update vom 20. Januar). Ein erneutes Treffen zwischen der Kanzlerin und den Ministerpräsidenten ist für den 03. März angesetzt.

Corona-Maßnahmen verlängert: Was bedeutet das für die Paketshops?

Update vom 20. Januar 2021: Mit Beschluss des Corona-Gipfels vom 19. Januar 2021 wurden die aktuellen Maßnahmen bis zum 14. Februar 2021 verlängert und verschärft. Nun müssen Kunden eine medizinische Maske tragen, wenn sie ein Geschäft betreten. Dies gilt also auch für Paketshops. Diese haben weiterhin geöffnet und versenden die Pakete wie gewohnt.

Corona-Maßnahmen: Deutschland weiter im harten Lockdown. Bleiben Paketshops geöffnet? 

Update vom 13. Januar 2021: Der harte Lockdown wurde bis zum 31. Januar verlängert, wodurch auch weiter viele Geschäfte geschlossen bleiben. Für die Paketshops ändert sich mit den neuen Regeln aber nichts, sie bleiben weiter geöffnet. Allerdings muss aufgrund der Abstandsregeln mit längeren Wartezeiten und Schlangen vor den Paketshops gerechnet werden. Obwohl viele der Paketshops ihre Leistungen weiterhin anbieten können, gibt es Ausnahmen. Jene Shops, die in öffentliche Geschäfte integriert sind, bleiben auch weiterhin geschlossen.

Dürfen Paketshops von DHL, Hermes und Co. trotz Corona-Lockdown geöffnet bleiben?

Update vom 15. Dezember 2020: Aufgrund des harten Corona-Lockdowns, der vom 16. Dezember bis vorerst 10. Januar dauert, müssen zahlreiche Geschäfte schließen. Aber was, wenn ich vor Weihnachten noch ein Päckchen abgeben will – sind die Paketshops dann auch geschlossen? Die Lieferdienste geben hier überwiegend Entwarnung. Die DHL gibt auf ihrer Webseite an, dass es für das Leistungsangebot in Filialen und Paketshops aktuell keine Einschränkungen geben wird. Gleichzeitig weist das Unternehmen aber darauf hin, dass es „aus personellen oder organisatorischen Gründen in Einzelfällen zu kurzfristigen Änderungen der Öffnungszeiten einzelner Filialen und DHL Paketshops kommen“ kann.

Hermes hingegen erklärt, dass aufgrund der beschlossenen Corona-Maßnahmen derzeit nicht alle Hermes PaketShops geöffnet haben. „Da ein Großteil der bundesweit über 16.000 PaketShops in Einrichtungen für den täglichen Bedarf integriert ist, werden aber auch während des Lockdowns über 75 Prozent der PaketShops zur Verfügung stehen“, heißt es. DPD erklärt: „Viele unserer 7.000 Pickup Paketshops in Deutschland sind in öffentliche Geschäfte integriert und werden aufgrund des bundesweiten Lockdowns von einer temporären Schließung betroffen sein.“ Vermutlich werden auch hier die Shops, die in Geschäften des täglichen Bedarfs integriert sind, normal geöffnet haben.

Aufgrund des harten Lockdowns fragen sich auch viele, ob ihre Pakete noch rechtzeitig ankommen werden – besonders die Geschenke, die an die Lieben gehen sollen. Tobias Meyer, Vorstand der Deutschen Post DHL für die Sparte Briefe und Pakete, hat sich hier schon kurz vor der offiziellen Bekanntgabe des Lockdowns Gedanken gemacht: „Diese Frage beschäftigt uns in der Tat sehr“, bestätigte er der Berliner Morgenpost. Schon jetzt sei das Volumen höher als je zuvor: „Allein in der letzten Woche haben wir mit 56 Mio. Paketen sortiert und ausgeliefert – deutlich mehr als jemals zuvor in unserer Unternehmensgeschichte“, so Meyer. Darum rät er Kunden dazu, ihre Geschenke rechtzeitig zu verschicken.

Generell ist der 19. Dezember, 12 Uhr, der Termin, bis zu dem Pakete abgegeben werden müssen, damit sie noch vor Heiligabend beim Empfänger ankommen. Briefe können noch bis zum 22. Dezember eingeworfen werden. Wer aber auf Nummer sicher gehen möchte, sollte lieber noch früher dran sein.

Corona: Liefern DHL, Hermes und Co. überhaupt noch Pakete aus?

Originalmeldung vom 23. März 2020: Wegen des Coronavirus* gelten nun in ganz Deutschland Ausgangsbeschränkungen, die das Verlassen der eigenen vier Wände auf ein Minimum beschränken. Der Gang zum Supermarkt, zum Arzt oder in die Arbeit sind noch erlaubt. Wer jedoch in den Elektrohandel oder den Baumarkt will, steht vielerorts vor verschlossenen Türen. Kein Wunder, dass viele Verbraucher dass Nötigste nun online bestellen möchten. Aber stellen die Lieferdienste noch völlig normal Pakete zu?

Coronavirus: So läuft jetzt der Versand über Deutsche Post DHL

Wie die Deutsche Post DHL auf ihrer Website erklärt, gibt es keine wesentlichen Einschränkungen der Dienstleistungen in Deutschland. Beim internationalen Versand müssten Kunden jedoch auf Laufzeitverzögerungen oder Einschränkungen gefasst sein. Paketsendungen nach China, Hongkong und Macao können zum Beispiel derzeit nicht durchgeführt werden - Briefsendungen seien noch möglich.

Weitere Änderungen gibt es bei der Annahme und Abgabe von Sendungen: Bei der Übergabe von Paketen und Übergabeeinschreiben wird momentan auf die Unterschrift des Empfängers verzichtet. Die Zusteller dokumentieren die erfolgreiche Auslieferung mit der eignen Unterschrift. Zudem empfehlen die Deutsche Post DHL, dass Kunden einen Ablageort* für das Paket festlegen oder direkt an Packstationen adressieren sollen, um den Kontakt auf ein Minimum zu beschränken.

Amazon priorisiert Produkte mit hoher Nachfrage

Wie ein Amazon-Sprecher dem britischen Independent erklärte, konzentriert sich der Online-Versandriese bei Sendungen derzeit auf Medikamente oder Produkte mit hoher Nachfrage. Andere Produkte von unabhängigen Händlern sollen zeitweise nicht mehr angenommen werden: "Wir werden vorübergehend in unseren Auftragszentren Haushaltswaren, medizinische Versorgung und andere stark gefragte Produkte priorisieren, um diese schneller erhalten, nachfüllen und versenden zu können", heißt es.

In Italien und Frankreich beschränkt sich Amazon sogar nur noch auf unverzichtbare Waren wie Babyprodukte, Gesundheits- und Haushaltsprodukte, Lebensmittel, Körperpflege- und Schönheitsprodukte sowie Industrie-, Wissenschafts- und Haustierbedarf. Bisher gibt es keine Anzeichen, dass der Online-Händler in Deutschland ähnlich verfahren wird.

Was die Zustellung selbst angeht, so werden viele Amazon-Pakete über die Deutsche Post DHL, Hermes, UPS oder PIN versendet. Hier wird die Übergabe an die Empfänger wohl nach den aktuellen Richtlinien des jeweiligen Lieferdienstes stattfinden. Was Amazons eigenen Lieferdienst Amazon Logistics betrifft, erklärt ein Sprecher gegenüber unserer Redaktion: "Wir haben die Zustellung verändert, um einen sicheren Abstand zwischen Fahrern und Kunden bei Lieferungen zu gewährleisten."

Coronavirus: So passt sich Hermes an die aktuelle Lage an

Hermes verzeichnet derzeit keine Einschränkungen oder Verzögerungen beim Versand von Paketen innerhalb Deutschlands. Allerdings könne es auf innereuropäischen Transportwegen aufgrund von Grenzkontrollen zu Verzögerungen kommen. Nach Albanien, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien, Estland, Lettland, Litauen, Zypern und Griechenland finden derzeit keine Transporte statt.

Pakete könnten weiterhin an der Haustür und ohne persönlichen Kontakt ausgeführt werden, indem Kunden einen Wunschablageort angeben. Der Lieferdienst will außerdem bis spätestens Dienstag, den 24. März einen Sendungserhalt per Fotonachweis anbieten, sodass die Unterschrift auf dem Scanner entfällt. Zudem geht Hermes davon aus, dass 70 bis 80 Prozent der Paketshops weiterhin geöffnet bleiben, da sie in Einrichtungen für die Grundversorgung integriert sind. Allerdings könne es hier zu Warteschlagen kommen, warum Kunden engen Kontakt vermeiden sollten. Geschlossene Paketshops werden bis zum 30. April nicht mehr in den Paketshop-Finder-Funktionen angezeigt.

Auch interessant: Verpackungswahn: Warum sind Pakete von Amazon & Co. ständig zu groß?

Diese Vorkehrungen trifft DPD bezüglich des Coronavirus

Auch DPD erklärt, dass es bisher keine bekannten Einschränkungen beim Paketversand innerhalb Deutschlands gibt. Pakettransporte ins europäische Ausland werden weiterhin durchgeführt, allerdings kann es auch hier aufgrund von Grenzkontrollen - vor allem bei Paketen aus oder nach Frankreich, Italien, Österreich oder Polen - zu Verzögerungen kommen.

Bei der Paketzustellung verzichtet DPD ebenfalls auf die persönliche Quittierung und weist daraufhin, dass kleine, flache Pakete, die in den Briefkasten passen, dort abgelegt werden. Paketempfänger können außerdem ein Abstell-Okay erteilen, sodass der Zusteller* das Paket ohne Kundenkontakt in der Garage, im Gartenhäuschen oder vor der Wohnungstür platzieren kann.

Die Abgabe und Abholung von Paketen im DPD-Paketshop-Netzwerk ist momentan für kurze Zeit ausgesetzt, bis mit den Shop-Betreibern geklärt ist, welche Standorte weiterhin nutzbar sind. Auch die Zustelloptionen "Wunsch-Paketshop" und "Wunsch-Nachbar" stehen derzeit ebenfalls nicht zur Verfügung.

Versand über GLS in Zeiten des Coronavirus

GLS weist auf Anfrage des News-Portals T-Online ebenfalls daraufhin, dass bei Waren aus dem Ausland längere Laufzeiten aufgrund von Grenzkontrollen möglich sind. Außerdem reagiert das Unternehmen nach eigenen Aussagen flexibel auf veränderte örtliche Begebenheiten in Deutschland, falls Gebiete, Straßen oder Standorte gesperrt sein sollten.

Bei der Zustellung der Pakete setzt der Lieferdienst derzeit auch auf reduzierte Kontakte und händigt Empfängern die Sendung ohne Unterschrift aus. Stattdessen dokumentiert der Zusteller mit eigener Unterschrift, dass die Sendung erfolgreich abgeschlossen wurde. Zudem können Kunden dem Lieferdienst eine Abstellerlaubnis erteilen und dabei einen Ort definieren, an dem das Paket abgelegt werden darf.

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Und muss Amazon doch seine Lieferungen einschränken? Ein Gerichtsurteil hat bereits enorme Folgen.

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