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Homeoffice wegen Corona: Und wenn der Chef nicht mitspielt?

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Homeoffice per Verordnung - Was, wenn der Chef nicht mitspielt?

Die Bundesregierung will Arbeitgeber per Verordnung dazu bringen, mehr Homeoffice anzubieten. Doch was, wenn der Chef nicht will?

Hamm - Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat dem Kabinett bereits eine Corona-Arbeitsschutzverordnung vorgelegt, die unter anderem regeln soll, dass Unternehmen ihren Mitarbeitern - wo immer möglich - Homeoffice anbieten. Doch was passiert, wenn der Chef nicht mitspielt?

Der Rechtsanwalt Arndt Kempgens glaubt, dass Arbeitnehmer das Homeoffice womöglich sogar einklagen* könnten. Der Arbeitgeber müsse dann nachweisen, welche gewichtigen Gründe einem Heimarbeitsplatz entgegenstehen, berichtet wa.de*. Allerdings warnt der Jurist vor einer Eskalation. Besser sei es, sich einvernehmlich zu einigen. Eine Pflicht des Arbeitnehmers, das Angebot des Homeoffice anzunehmen, besteht übrigens nicht - prüfen muss er es gleichwohl. - *wa.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks