Achtung, Unfallgefahr

Mit Heuschnupfen am Steuer: Was Pollenallergiker beim Autofahren beachten müssen

Seitenporträt eines jungen Mannes mit weißem Hemd und lockigen Haaren beim Autofahren (Symbolbild).
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Heuschnupfenbeschwerden wie juckende Augen, eine laufende Nase und ständiges Niesen können beim Autofahren gefährlich werden (Symbolbild).

Wer auf Pollen allergisch reagiert, kämpft beim Autofahren mit Niesanfällen, laufender Nase und tränenden Augen. Das ist nicht ungefährlich. Welche Maßnahmen helfen, das Unfallrisiko zu minimieren.

München – Heuschnupfen-Geplagte haben es um diese Jahreszeit besonders schwer. Denn Allergie-Symptome sind nicht nur lästig, sie können auch gefährlich werden – zum Beispiel beim Autofahren. Wenn permanent die Augen tränen, die Nase läuft oder plötzlich Niesattacken einsetzen, lenkt das ab und Autofahrer können im schlimmsten Fall die Kontrolle über ihren Wagen verlieren, warnt der ADAC. Auch Müdigkeit und Konzentrationsprobleme können Begleiterscheinungen des Heuschnupfens sein. Trotzdem können Pollenallergiker ganz normal Auto fahren, wenn sie dabei einiges beachten.*

So können Antihistaminika die Beschwerden lindern, besonders Antihistaminika der ersten Generation können aber auch müde machen und die Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen. Allergiker sollten die Einnahme mit ihrem Arzt besprechen. Wer auf ein neues Präparat umsteigt, sollte die ersten Tage abwarten und testen, wie das Medikament wirkt, bevor er oder sie sich selbst ans Steuer setzt. Wichtig ist außerdem, die Fenster während des Pollenflugs geschlossen zu halten und das Auto regelmäßig zu reinigen. Spezielle Allergenfilter schützen die Atemwege, eine Sonnenbrille die gereizten Augen. Taschentücher sollten immer griffbereit sein und möglichweise kontaminierte Jacken und Mäntel im Kofferraum verstaut werden. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.