Elektromobilität

Tesla-Supercharger: Dürfen bald alle E-Autos bei Elon Musk laden?

Tesla-Ladepark (Symbolbild)
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Bald offen für alle: ein Tesla-Ladepark (Symbolbild)

Laden von Elektroautos gerät oftmals noch zu einem Abenteuer. Jetzt will Tesla sein dichtes Netz von Superchargern für alle öffnen – aber gilt das auch für Deutschland?

Palo Alto – Sauer, leise, kräftig: Elektrisch fahren ist klasse – und dank Subvention beim Neuwagenkauf auch nicht mehr teuer. Was also lässt noch immer viele Neuwagen-Käufer zögern, auf Akku umzusteigen? Klar: Die Infrastruktur ist es. Denn wenn ein Pkw nicht gerade als Zweitwagen nur für die City angeschafft wird, muss er hin und wieder auch mal unterwegs laden. Die bekannten Probleme hat längst auch die Bundesregierungals größten Bremsklotz für die Verkehrswende ausgemacht und verpflichtet die Strom-Versorger künftig zum Akzeptieren von Kredit- und Debitkarten – allerdings erst ab Juli 2023 und nur an neuen Säulen.

Derweil bleibt ein gigantisches Lade-Potenzial von vielen E-Mobilisten zwangsweise ungenutzt: Die Supercharger von Tesla. Fremdmarken dürfen dort bislang nicht andocken, schließlich gilt die gut funktionierende Infrastruktur als Kauf-Argument für Tesla-Modelle. Doch jetzt schwenken die Amerikaner um. „Wir öffnen unser Supercharger-Netzwerk noch in diesem Jahr für andere Elektrofahrzeuge“, twitterte Tesla-Chef Elon Musk. Vorerst meint er damit zwar die USA, doch die anderen Länder sollen bald folgen, wie Musk auf Nachfrage eines Users versprach. Technisch ist die Öffnung relativ einfach zu bewerkstelligen: Die Supercharger verfügen mittlerweile über das in Europa verbreitete Combined Charging System (CCS). Die komplette Geschichte zur Öffnung der Tesla-Supercharger für alle lesen Sie auf 24auto.de*. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA