Vor der Premiere gefahren

Neuer Hyundai i30 N: Bis auf zwei Kritikpunkte ein ebenbürtiger Golf-GTI-Gegner

Ein Hyundai i30 N auf der Teststrecke von schräg vorn
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Der Hyundai i30 N zeigt auf der Teststrecke sein volles Potenzial.

Volkswagen hat gerade erst den neuen Golf als GTI rausgebracht, da legt Hyundai schon mit seinem Sportmodell i30 N nach. Eine erste Fahrt mit dem Prototypen zeigt, dass der Wolfsburger Platzhirsch erneut einen echten Gegner hat, der aber betont anders sein will.

Rüsselsheim – Die Links-Rechts-Kurvenkombination hat es in sich. Vor allem, wenn man mit gut 120 Sachen darauf zudonnert. Dann bekommt der viel gebrauchte Begriff Lastwechselreaktion eine völlig neue Bedeutung. Nur gut, dass wir uns hinter dem Steuer des modellgepflegten Hyundai* i30 N auf einem abgesperrten Testgelände befinden. Rein in die erste Kurve und dann sofort in die nächste, die in eine kurze Gerade mündet. Der Fahrer ist offensichtlich aufgeregter als das Auto, das diese knifflige Aufgabe erledigt, ohne mit dem Radlauf zu zucken und ganz locker seine Bahn zieht.

Schnell fällt auf, dass der Hyundai i30 N sich eher auf der strafferen Grundabstimmungsseite befindet. „Wir wollen keinen Komfortpreis gewinnen“, so Klaus Kösters lakonischer Kommentar. Heißt übersetzt: Wer in einen i30 N steigt, muss wissen, dass ihn kein sänftenartiges Dahingleiten erwartet. Richtig nervig wird diese sportlichere Ausrichtung jedoch nie. Nur bei sehr schlechten Straßen sollte man nicht zwingend in den „N“-Modus schalten. Die Fahrprogramme „Eco“, „Normal“, „Sport“ und „N“ unterscheiden sich deutlich beim Fahrwerk sowie der Motoren- und der Getriebe-Charakteristik. Kenner wechseln deswegen direkt in den „Custom“-Modus und konfigurieren ihren i30 N individuell. Das geschieht mit einer neuen Grafik, die an ein Spinnennetz erinnert. Trotzdem ist die Sitzposition etwas zu hoch und die Lenksäule zu kurz. Den kompletten Artikel zum neuen Hyundai i30 N lesen bei 24auto.de* *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks