Solardach ist optional

Neuer Hyundai Ioniq 5: Der koreanische Stromer lässt sich nicht nur per Kabel laden

Ein Hyundai Ioniq 5
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Hyundais Elektroautos bekommen einen eigenen Markennamen: Ioniq. Das erste Modell ist der Ioniq 5.

Die Elektromodelle des koreanischen Autobauers Hyundai werden ab sofort den Markennamen Ioniq tragen. Das Erstlingswerk kann sich schon mal sehen lassen – der Ioniq 5.

Seoul – Wie viele andere Autohersteller hätte sich Hyundai den Start seiner neuen Elektromarke Ioniq auch etwas stimmungsvoller und insbesondere imposanter vorgestellt. Doch die Corona-Krise macht der Autoindustrie zu schaffen und so muss auch Hyundai den Markenstart nebst Weltpremiere seines schmucken Startmodells Ioniq 5 virtuell am Bildschirm in die automobile Welt hinaustragen. Während andere Autohersteller die Kernmarke nur mit einem Annex oder einer Submarke nach Vorbild von BMW i, Mercedes EQ oder VW ID versehen, geht Hyundai einen anderen Weg und gibt der kommenden Elektrofamilie einen komplett eigenständigen Namen: Ioniq.

Der Ioniq 5 ist ein elektrischer Mittelklasse-Crossover, der auf der eigens entwickelten Electric Global Modular Platform (E-GMP) entwickelt wurde als eines der ersten Fahrzeuge mit 800-Volt-Technologie, wie 24auto.de berichtet. Unter dem Markendach will Hyundai in den kommenden Jahren nach dem Ioniq 5 sukzessive weitere numerisch benannte Elektromodelle auf die verschiedenen Märkte bringen. Der Ioniq 5 ist wahlweise mit Hinterrad- oder Allradantrieb verfügbar. Die beiden Basisversionen mit Hinterradantrieb bieten wahlweise 125 kW (170 PS) oder 160 kW (218 PS) mit jeweils 350 Nm maximalem Drehmoment. Die Allradler haben an der Vorderachse einen zweiten Elektromotor und so addiert sich die Gesamtleistung auf 173 kW (235 PS) sowie 225 kW (306 PS) bei 605 Nm. Auf Wunsch gibt es ein großes Solardach, das weitere Energie liefert. *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks