Durch Kreisel gedriftet

Angeklagter in Sachen Autorennen: „Wollte nur Polizei provozieren“ – Freispruch!

Kreisverkehr mit Beschilderung
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Autofahrer driftet vor Polizeibeamten durch Kreisverkehr und wird freigesprochen.

Illegale Autorennen gelten als Straftat. Doch reicht dafür schon ein ausbrechendes Heck bei der Fahrt durch einen Kreisverkehr? Darüber musste jetzt ein Gericht entscheiden.

Zweibrücken – Wer ein Rennen auf öffentlichen Straßen fährt, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Doch das Driften durch einen Kreisverkehr müssen Gerichte nicht unbedingt als Rennen werten. Das zeigt ein Urteil (Az.: 1 OLG 2 Ss 34/20) des Pfälzischen Oberlandesgerichts Zweibrücken, auf das der ADAC* hinweist.

In dem Fall ging es um einen Mann, der innerorts mit seinem Auto mit hohem Tempo auf einen Kreisverkehr zugefahren war. In dessen Mitte standen Personen, darunter auch Polizeibeamte. Der Fahrer sah das. Bei der Einfahrt in den Kreisel ließ er den Motor seines BMW*-Cabrio aufheulen und bretterte mit ausbrechendem Heck hindurch. Vor Gericht wurde der BMW-Fahrer in zweiter Instanz freigesprochen*. *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks