Unterwegs in der City

SPD-Ratsfraktion Dortmund: Sommertour gibt Aufschluss über aktuelle Lage der Stadt

Mitglieder der SPD-Ratsfraktion beim Stadtrundgang in Dortmund
+
Beim Stadtrundgang verschaffte sich die SPD-Ratsfraktion einen Überblick über die Stadtentwicklung.

Die SPD-Ratsfraktion Dortmund hat im Rahmen ihrer Sommertour mehrere Orte und Veranstaltungen in der City besucht, um sich ein Bild über die Lage zu verschaffen.

Bei einem Rundgang durch die Dortmunder Innenstadt konnten sich die Mitglieder der SPD-Ratsfraktion über die Planungen der Verwaltung in der City informieren. Dabei standen insbesondere die Stadt- und Quartiersentwicklung sowie die Entwicklung des Handels auf dem Hellweg im Mittelpunkt.

„Seit geraumer Zeit beschäftigt sich der Rat intensiv mit der Innenstadtentwicklung. Klar ist, dass sich die City bei den veränderten Rahmenbedingungen in den kommenden Jahren verändern wird und das auch muss. Die weitere Attraktivierung der City ist erklärtes Ziel der SPD-Fraktion. Hierzu gehört z.B. die Steigerung der Aufenthaltsqualität verbunden mit neuen Konzepten für Handel, Kultur, Gastronomie, Handwerk und Wohnen. Insgesamt sind wir positiv gestimmt und sind auf einem guten Weg, dass die Dortmunder Innenstadt auch in den kommenden Jahren attraktiv bleibt“, erklärt die Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Dortmund, Carla Neumann-Lieven.

SPD-Ratsfraktion Dortmund setzt sich für grünere City ein

Wie wichtig die Klimafolgeanpassung für Dortmund und insbesondere die stark verdichtete Innenstadtlage ist, konnte bei knapp 40 Grad im Schatten sehr anschaulich besprochen und diskutiert werden. Hierbei ist es der SPD-Fraktion besonders wichtig, dass künftige Innenstadtplanungen ein deutliches Mehr an Grün vorsehen, eher auf hellere Pflasterungen und Fassaden setzen und weitere klimafreundliche Maßnahmen Berücksichtigung finden. Nur so können die Temperaturen im Innenstadtbereich bei den zu erwartenden zunehmenden Hitzeperioden insgesamt gesenkt werden.

Während des Termins wurde von der Verwaltung berichtet, dass Dortmund mit seiner City im Vergleich mit anderen Ruhrgebietsmetropolen noch immer eine gute Besucherfrequenz aufweist. In der ersten Jahreshälfte 2022 lag diese sogar höher als vor der Corona-Pandemie 2019. Das zeigt, dass Dortmund nach wie vor ein Publikumsmagnet auch für die umliegenden Regionen ist. „Neben den guten Shoppingangeboten spielt dabei sicherlich auch eine große Rolle, dass etliche Maßnahmen aus dem vom Rat beschlossenen Programm ,Neue Stärke‘ hier bereits zum Tragen kommen“, sagt die wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, Silvya Ixkes-Henkemeier.

Ob erweiterte Außengastronomie oder auch das interessante Freizeit- und Kulturangebot: Der SPD-Fraktion sei es wichtig, dass die Wirtschaftsförderung auf diesem Weg weitermacht und mit den Immobilienbesitzer*innen, den Händler*innen sowie weiteren City-Akteuren gute Lösungen für zeitgemäße Nutzungen und eine attraktive Innenstadt entwickelt. „Unser erklärtes Ziel: Die Leerstände sowohl im Erdgeschoss wie auch in den oberen Geschossen müssen durch einen guten Nutzungs-Mix verschwinden“, so Silvya Ixkes-Henkemeier.

Zu Gast bei der EDG: Befürchtungen zum gebührenfreien Sperrmülltag haben sich leider bestätigt

Auf ihrer Sommertour hat die SPD-Ratsfraktion auch einen Stopp bei der städtischen EDG Entsorgung Dortmund GmbH eingelegt. Hier informierten sich die Ratsmitglieder insbesondere über die Entwicklung des Grünflächeninformationssystems, den gebührenfreien Sperrmülltag und die aktuelle Lage bei der EDG.

Auch ein Besuch der EDG stand auf dem Plan.

Bei dem Termin hatten die Ratsmitglieder bereits mit kritischen Augen auf die Planungen für den gebührenfreien Sperrmülltag geblickt, der nun nacheinander in jedem Stadtbezirk durchgeführt wird. Diesen hatte die SPD-Fraktion in dieser Form im Rat abgelehnt, da die auf den ersten Blick positiven Aspekte des gebührenfreien Sperrmülltags durch die zu erwartende Verschmutzung, Arbeitsbelastung und insbesondere durch die entstehenden Kosten überlagert werden.

„Kostenfreier“ Sperrmülltag in Dortmund ist nicht kostenfrei

Diese Befürchtungen haben sich leider nach dem ersten Sperrmülltag in Scharnhorst bestätigt. „Das Straßenbild, das in Teilen von Scharnhorst noch tagelang vorherrschte, wollten wir vermeiden. Die Außenwirkung, die dieser Sperrmülltag in allen Teilen der Republik erzeugt, verstärkt die negativen Klischees über das Image des Ruhrgebiets“, erklärt die Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Carla Neumann-Lieven.

Und weiter: „Deswegen waren wir von Anfang an skeptisch, was diesen sogenannten „kostenfreien“ Sperrmülltag angeht, der im Übrigen gar nicht kostenfrei ist. Am Ende müssen alle Steuerzahler*innen den Sperrmülltag finanzieren. Und die 200.000 Euro, die für alle 12 Stadtbezirke im städtischen Haushalt hinterlegt wurden, werden vorne und hinten nicht reichen. Damit belasten wir unseren Haushalt deutlich.“

Die SPD-Ratsfraktion plädiert daher dafür, den Sperrmülltag so in den anderen Stadtbezirken nicht durchzuführen und die EDG ein Alternativkonzept erarbeiten zu lassen, das kostengünstiger ist, aber den Menschen und allen Gebührenzahlern dennoch einen bezahlbaren Abtransport des Sperrmülls ermöglicht. Eine Idee wäre eine kostenfreie Sperrmüllabholung pro Haushalt pro Jahr.

SPD-Ratsfraktion besucht 50. Kinder-Ferien-Party in Dortmund  

Die SPD-Ratsfraktion ist ebenfalls einer Einladung gefolgt und besuchte in der Helmut-Körnig-Halle die 50. Kinder-Ferien-Party. „Die Kinderferienparty ist eine Institution und wird von den Dortmunder Kindern, aber auch von den Kindern aus den umliegenden Städten gerne besucht. Wir danken allen Unterstützern und Spendern, aber auch dem Jugendamt, dass sie dazu beigetragen haben, auch in diesem Jahr ein so vielseitiges und kostenloses Angebot zu machen“, zeigt sich Uwe Kaminski, kinder-und jugendpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion beeindruckt von den mehr als 40 verschiedenen Angeboten.

Beim Besuch der 50. Kinder-Ferien-Party befasste sich die SPD-Ratsfraktion mit den Belangen der kleinen Dortmunder.

Neben jeder Menge sportlichen Aktivitäten gab es einen Riesen-Hüpfparcours, Fahrrad-Artistik, Bastelaktionen und zum ersten Mal auch ein Bereich mit Virtual Reality Aktionen. Leider haben nach zwei schwierigen Jahren mit eingeschränkten Angeboten noch nicht wieder genauso viele Kinder wie vor der Pandemie den Weg in die Helmut-Körnig-Halle gefunden. Hier ist aus Sicht der SPD-Ratsfraktion noch Luft nach oben.

Alle aktuellen Neuigkeiten der SPD-Ratsfraktion Dortmund gibt es hier:
www.spd-fraktion-dortmund.de