Mit praktischen Übungen für zu Hause

So hilft Osteopathie bei Rückenschmerzen

Osteopath massiert einen Rücken.
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Manuelle Therapie: In der Osteopathie werden Blockaden mit den Händen ertastet.

Blockaden und Verspannungen lösen, um die Beweglichkeit wiederherzustellen. Das ist das Ziel der Osteopathie. Doch die Behandlungsmethode kann noch viel mehr leisten.

Ob bei Rückenschmerzen, Hexenschuss oder Verspannungen, Tinnitus, Migräne oder Kopfschmerzen: Die Osteopathie ist eine wahre Wunderwaffe gegen Schmerzen und Verspannungen. Sogar bei Arthrose, Reizdarm, Problemen mit der Verdauung oder der Blase, Schlafstörungen oder Skoliose kann die Behandlung Linderung bringen.

Osteopathie: Mit den Händen auf Spurensuche

Am häufigsten ziehen Osteopathen allerdings gegen Bewegungseinschränkungen und Blockaden in Feld. Das Ziel: Die Selbstheilungskräfte des Körper anregen und verbessern. Die Therapeuten benutzen dafür ihre Hände. Mit ihnen können sie das Gewebe und die schmerzverursachenden Stellen ertasten.

Spannungen der Muskeln und der Faszien sollen dabei sanft gelöst werden. Die Osteopathie ist eine schmerzfreie und angenehme Heilmethode. Die Dauer einer Behandlung dauert etwa 50 bis 60 Minuten.

Wie wirkt die Osteopathie?

Doch wie wirkt die Osteopathie eigentlich? Manche Patienten verspüren schon nach einer Behandlung Linderung, andere nach drei bis vier Wochen. Um eine Verbesserung der Umstände sicherstellen zu können, empfehlen Osteopathen deshalb im Schnitt drei bis vier Sitzungen.

In diesen verwenden Osteopathen „weiche“ bzw. „sanfte“ Techniken. Ein starker Eingriff in den Körper oder die Organe findet nicht statt. Es handelt sich dabei um Verfahren, die Osteopathen in einer umfangreichen, mehrjährigen Ausbildung erlernt haben. 

Ein ganzheitliches Bild des Körper

Hinter der Osteopathie steht die Idee, dass der unser gesamter Körper ein System aus Strukturen ist, die miteinander verbunden sind. Dazu gehören beispielweise die Faszien, das sind dünne Bindegewebsschichten, die die Strukturen umschließen und auch eine „Körperfaszie“ bilden.

Durch die Faszien können Probleme an einer Körperstelle auch Beschwerden an einer anderen Stelle auslösen, da die Faszie die Verbindung schafft. Ein weiterer wichtiger Aspekt in der Osteopathie ist die Selbstheilungskraft des Körpers, die durch die manuelle Therapie wiederhergestellt werden soll. 

Osteopathische Übungen für zu Hause

Die Faszien können auch zu Hause stimuliert werden. Die Dortmunder Direktkrankenkasse BIG direkt gesund hat gemeinsam mit einem Osteopathen einige Videos erstellt, die wirkungsvolle Übungen für zu Hause genau erklären und zeigen:

Sollte eine osteopathische Behandlung gewünscht werden, wird im Vorfeld ein Arzt konsultiert, er zunächst eine ausführliche Anamnese vornimmt. Die Kosten der osteopathischen Therapie können dann stark variieren. Laut dem Verband der Osteopathen Deutschland e.V. liegen sie zwischen 60 Euro und 150 Euro je Sitzung.

Übernimmt die Krankenkasse eine osteopathische Therapie? 

Die Dortmunder Direktkrankenkasse BIG direkt gesund unterstützt die alternative Heilmethode Osteopathie und beteiligt sich mit bis zu 160 Euro an den Behandlungskosten. 

Mehr zu diesem Angebot, erfährst du hier.