Tipps und Tricks

Kabel schützen: So passiert kein Kabelbruch mehr

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Mit einigen grundlegenden Verhaltensweisen können Defekte an Kabeln von vornherein vermieden werden.

Mit ein wenig Geschick, Geduld und den passenden Spezialwerkzeugen lassen sich zwar in vielen Fällen Kabelbrüche reparieren. Noch besser allerdings ist es, es gar nicht erst dazu kommen zu lassen. Mit einigen grundlegenden Verhaltensweisen können Defekte an Kabeln von vornherein vermieden werden.

Kabel aller Art finden sich überall in der Wohnung: von Haushalts- und Küchengeräten wie Staubsaugern oder Kaffeemaschinen über Werkzeuge wie Schlagschraubern oder Polierschleifern bis hin zu Verbindungskabeln zwischen Computer und Kopfhörer oder der Ladestation für das Laptop. Bei fast allen handelt es sich um Gegenstände der täglichen Nutzung – weshalb sie besonderen Gefahren ausgesetzt sind. Denn wer ständig den Elektromixer in die Steckdose ein- und danach wieder ausstöpselt oder sein Ladekabel jeden Tag mit dem Notebook in der Aktentasche transportiert, riskiert Kabelbrüche. Und damit im schlimmsten Fall verheerende Folgen. Denn nicht nur müssen bei einem defekten Kabel Zeit für eine Reparatur oder Geld für einen Neukauf investiert werden – sind Leitungen nicht mehr ausreichend isoliert, kann sich zwischen den freiliegenden Adern ein Spannungsüberschlag entwickeln und zu einem Kabelbrand führen. Ebenfalls möglich: tödliche Stromschläge bei einer versehentlichen Berührung der offenen Kabelstelle. Mit einer frühzeitigen Achtsamkeit lassen sich all diese negativen Folgen eines Kabelbruchs vermeiden.

Von Hosentaschen und Kugelschreibern

Mögen hochwertige Online-Händler wie Allekabel.de mit ihren umfangreichen Sortimenten auch eine unschlagbare Produktpalette an Kabeln, Computerzubehör und Co. im Angebot haben: Je länger das Originalkabel hält, desto besser für die Umwelt und den eigenen Kontostand. Gerade dünne Verbindungskabel zu Audiogeräten oder Ladekabel für das Smartphone oder Laptop sind in der Regel wenig stabil und werden beim Verlassen der Wohnung nicht selten noch schnell mit in der Tasche deponiert. Gerade diese häufige Mitnahme zur Arbeit im Internet-Café oder auf die nächste Urlaubsfahrt setzt den empfindlichen Kabeln allerdings zu, auch ein permanentes Auf- und Abwickeln bedeutet eine erhöhte Belastung, kann schnell einen Knick oder Bruch im Kabel zur Folge haben und zu seiner Funktionsunfähigkeit führen.

Wie und wo?

Eine sorgfältige Behandlung sicherstellen

Selbst, wenn es schnell gehen muss: Bereits mit ein wenig Sorgfalt und Achtsamkeit kann die Lebensdauer eines Kabels um ein Vielfaches erhöht werden.

  • Ein allzu häufiges und vor allem zu festes Aufrollen des Kabels sollte möglichst vermieden werden. Vor allem neue Technikgeräte punkten oft mit einer langen Laufzeit des eingebauten Akkus, sodass dieser bequem jeden Abend zu Hause geladen werden kann, das Kabel muss nicht in den Rucksack wandern. Ebenfalls tabu ist der Transport des Kabels in einer engen Hosen- oder Jackettasche. Apropos zu Hause lassen:
  • Auch in den eigenen vier Wänden lässt sich ein vorzeitiger Kabelbruch verhindern – indem Kabelsalat ein Fremdwort bleibt. Wer vom Festnetztelefon über den Fernseher bis hin zu seinem Desktop-PC alles an eine Multisteckdose anschließt, sollte von vornherein alle Kabel gerade ziehen und parallel zueinander verlaufen lassen. Später achtet in der Regel kaum mehr jemand auf ineinander verschlungene Kabel hinter dem Schreibtisch… Apropos Multisteckdose:
  • Unbedingt nutzen, sofern viele Kabel mit Strom versorgt werden müssen – selbst, wenn dies nicht zeitgleich geschieht. Denn ein ständiges Aus- und wieder Einstöpseln der einzelnen Kabel kann ebenfalls zu vorzeitigen Ermüdungserscheinungen und zu Brüchen und Knicken im Kabel führen. Apropos ausstöpseln:
  • Lässt es sich nicht umgehen, den Stecker wieder zu entfernen, diesen unbedingt immer direkt am Anschluss und nie am Kabel direkt anfassen und dann erst daran ziehen. So werden die Kupferadern im Innern der Isolierung unnötig belastet.

Ein pragmatisches Verlegen garantieren

Nicht nur der Umgang mit dem Kabel, auch Ort und Art seiner Befestigung üben großen Einfluss auf seine Haltbarkeit aus.

  • Umgebungseinflüsse beachten: Vor allem in Fabriken oder Werkstätten können sich extreme Gase oder Dämpfe entwickeln und den Schutzmantel des Kabels angreifen. Auch sollte bei ihrer Verlegung auf einen ausreichenden Abstand zu Heißwasserrohren und Heizkörpern geachtet werden.
  • Fixieren von Türen: Läuft ein Kabel zwischen zwei Zimmern hindurch, verhindert eine Feststellung der Tür ein Einquetschen des Kabels bei deren Schließen.
  • Kabel abdecken: Auch eine Fixierung der Kabel durch stabile Kabelbrücken gilt als sinnvolle Vorsichtsmaßnahme. Durch spezielle Abdeckungen am Boden oder hinter den Fußleisten, Befestigungen mit Fangleinen oder Führungsringen vertikal oder horizontal entlang der Wand schützen vor Beschädigungen. Auch Installationssysteme wie Abspannseile oder einfache Leisten aus dem Baumarkt eignen sich ideal als Stabilisatoren für alle Kabel, die nicht bewegt werden müssen.
  • Aus dem Auge, aber nicht aus dem Sinn: Besitzer von Nagetieren wie Hasen oder Hamstern mit Freilauf können diese nicht rund um die Uhr beobachten und sollten ihren Hausbewohnern daher Alternativen zum Knabbern bieten. Denn schnell haben selbst die kleinsten scharfen Zähne die Isolierung der Leitung freigelegt und bis auf das blanke Metall abgeknabbert. Um absolut sicherzugehen, bietet hier ein sogenannter Fehlerstrom-Schutzschalter den benötigten Extraschutz. Das Gerät erkennt Spannungsunregelmäßigkeiten automatisch und unterbricht im Notfall ohne Verzögerung den laufenden Stromkreis.

Der Trick mit der Feder

Wer ein wenig Fingerspitzengefühl beweisen möchte, kann zum Kugelschreiber greifen und dem Stift seine Feder entnehmen. In der Regel an einem Ende besonders dick gewickelt, lassen sich mit der Kugelschreiberfeder dünne Kabel optimal stabilisieren. Mehr als etwas Geduld und eine kleine Zange sind nicht erforderlich, um das Kabel durch seinen künftigen Schutzmantel zu ziehen und die Feder im Anschluss wieder möglichst eng um die Leitung zu wickeln. Je nach Länge der Feder können neben der Verbindung zum Stecker noch weitere Zentimeter des Kabels vor möglichen Knicken und Brüchen geschützt werden und so die Lebensdauer des Audio- oder Aufladekabels verlängern.

Auf hochwertige Qualität achten

So wichtig und richtig die Vorsichtsmaßnahmen und Verhaltensweisen in Hinblick auf eine Vermeidung von Brüchen oder Knicken in Kabeln sind: Der erste Schritt auf dem Weg zur langfristigen Freude mit dem neuen kabelgebundenen Elektrogerät beginnt bereits mit seinem Erwerb. Denn je höher dessen Qualität, desto unwahrscheinlicher ist ein baldiger Defekt. Wer sicherstellen möchte, ausschließlich erstklassige Ware zu erhalten, sollte einen Blick auf den neu eröffneten deutschen Ableger von allekabels.nl werfen. Der zertifizierte, größte niederländische Kabel-Webshop bietet seinen Kunden bereits seit seiner Gründung im Jahr 2005 ein umfangreiches Sortiment neuester Waren von Kabeln über Telefonzubehör und Computer-Accessoires bis hin zu Beleuchtung – sogar Bluetooth-Geräte finden sich unter den gut 170.000 Artikeln. Ab sofort kann dies alles auch hierzulande bezogen werden. Wie sich noch Kosten sparen lassen?

Geldbeutel und Umwelt schonen

Hat das Kabel trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ausgedient, sollte es auf keinen Fall im Hausmüll entsorgt werden. Denn als Elektroschrott gehören Kabel nicht nur aufgrund ihrer Zusammensetzung aus Metall, Kunststoff und oftmals auch Aluminium oder leitfähigem Kupfer aus Umweltgründen auf den Wertstoffhof und damit zum Recycling. Es kann andernfalls auch teuer werden: Abhängig vom Bundesland können für das illegale Entsorgen von Elektroschrott Bußgelder bis zu Höhen von 10.000 Euro verhängt werden. Wem der Weg zum Wertstoffhof zu aufwendig erscheint, kann das Kabel auch bei einem Fachhändler abgeben.