Elektriker

Heimwerken - für diese Arbeiten muss der Elektriker her!

Elektriker bei der Arbeit
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Elektroarbeiten überlassen wir lieber den Profis. Denn manch ein Fehler kann gravierende Folgen mit sich bringen.

Wände streichen, tapezieren oder den Fußboden neu verlegen: Viele Arbeiten lassen sich in Eigenregie erledigen. Das spart einiges an Geld und macht den Heimwerker stolz. Allerdings lässt sich nicht jedes Heim-Projekt alleine bewältigen: Sobald es um Elektroinstallationen geht, ist Vorsicht geboten. Denn anders als bei der einfachen Wohnraumverschönerung können Fehler gravierende Folgen mit sich bringen. Deshalb lassen sich zwar einige wenige Arbeiten selbst durchführen - andere erfordern hingegen einen Profi.

Elektroarbeiten: Was sagt das Gesetz?

Gefahrengeneigte Handwerke wie die Elektrotechnik darf man ausschließlich mit Meisterbrief ausüben. Der Grund ist die Sicherheit der Be- und Anwohner. Wird eine elektrische Anlage falsch installiert, kann sie einen Stromschlag, eine Überspannung oder einen Kurzschluss verursachen. Im schlimmsten Fall ist sogar ein lebensbedrohlicher Kabelbrand möglich.

Das bedeutet: Installationen innerhalb eines Stromnetzes darf ausschließlich ein eingetragener Elektriker durchführen. Der Elektriker aus Dortmund weiß, worauf zu achten ist und trägt zur allgemeinen Sicherheit bei. Zuarbeiten in Eigenleistung sind hingegen erlaubt.

Welche Grenzen gelten bei Elektroinstallationen?

Immer wieder stellen Elektroinstallationen eine Gesundheitsgefahr für die Bewohner und den Monteur dar. Alleine deshalb ist es ratsam, die Aufgaben einem Profi zu überlassen. In vielen Fällen ist dieses Vorgehen sogar notwendig: Sollten Arbeiten an der elektrischen Anlage selbst vorgenommen werden, erlischt der Versicherungsschutz. Gleichzeitig kann die Garantie des Herstellers auslaufen. Zu den klassischen Fällen gehört unter anderem der Elektroherd. Beim Anschluss müssen spezielle Sicherheitsvorschriften eingehalten werden - falls nicht, gilt es als grob fahrlässige Handlung. Sollte anschließend etwas passieren, übernehmen weder der Hersteller noch die Versicherung die Kosten.

Es ist also sinnvoll, sich vorab über die Richtlinien des Herstellers zu informieren. Manche Arbeiten fallen offensichtlich in das Repertoire eines ausgebildeten Elektrikers, während es bei anderen Tätigkeiten nicht ganz so offensichtlich ist.

Welche Elektroarbeiten sind erlaubt?

Einfache Arbeiten können die Bewohner selbst durchführen. Dazu gehört beispielsweise der Austausch von Leuchtmitteln. Glühbirnen wechseln oder neue Lampen zu montieren ist also kein Problem. Für die eigene Sicherheit sollte zunächst die Sicherung des jeweiligen Raums ausgeschaltet sein. Messgeräte oder ein spezieller Schraubenzieher mit einer Leuchte sind ebenfalls hilfreich. Sobald sie Spannung erkennen, leuchtet ein kleines Licht auf, sodass der Handwerker gewarnt ist.

Übrigens: Sollte die Sicherung ausgelöst werden, darf der Bewohner sie selbst einschalten. Falls sie erneut ausgelöst wird, könnte ein Kurzschluss der Grund dafür sein. In solchen Fällen muss ein Fachmann wie der Elektriker aus Dortmund zurate gezogen werden.

Neben dem Austausch von Leuchtmitteln können handwerklich begabte Heimwerker weitere Aufgaben übernehmen. Dabei handelt es sich in erster Linie um Zuarbeiten. Beispielsweise ist es möglich, Schlitze zu stemmen, Leitungen unter Putz zu legen oder Unterputzdosen zu setzen. Die wichtigste Voraussetzung ist jedoch, dass die Stromleitungen nicht mit dem Stromkreis verbunden sind.

Nur vom Elektriker: Der Anschluss an den Stromkreis

Es mag verlockend erscheinen, zeitintensive Arbeiten selbst auszuführen und dadurch Kosten einzusparen. Sollte es jedoch um elektrische Aufgaben gehen, muss ein Experte her. Wer dennoch seine Ausgaben senken möchte, stimmt mit dem Fachmann ab, welche Arbeiten bereits vor Arbeitsbeginn möglich sind. Da Strom sehr gefährlich werden kann, sollten ausschließlich geprüfte Materialien zum Einsatz kommen. Das VDE-Prüfzeichen gilt als gute Richtlinie für die Auswahl der richtigen Arbeitsmittel.

Die Leitungen an den Stromkreis anzuschließen, obliegt hingegen dem Elektriker aus Dortmund. Ein Profi schließt nicht bloß die Leistungen an, sondern prüft sämtliche Arbeiten eingehend. Nur so lässt sich eine potenzielle Gefahrenquelle frühzeitig erkennen und nach Möglichkeit direkt beheben.