Windeln im Test

Sind teure Windeln wirklich besser?

Baby in Windeln kuschelig weich
+
Bei der Qualität der Windel kommt es vor allem darauf an, dass sie dicht ist und nicht verrutschen kann.

Ein wunder Po, eine nasse Hose und ein unglückliches Baby oder Kleinkind: Wenn die Windel nicht richtig sitzt bzw. nicht ausreichend dicht ist, hat das unangenehme Folgen. Aber woran erkennt man eine gute Windel? Und müssen es immer teure Markenwindeln sein?

Laut einem umfangreichen Test der Stiftung Warentest können Eltern erst einmal aufatmen: Denn die meisten Windeln – egal, ob günstig oder teuer – halten, was sie versprechen. Für den Test wurden 11 verschiedene Windeln der Größe 4 (für Kinder bis 18 Kg) bei 104 Familien auf den Prüfstand gestellt. Ganze 53000 Windeln wurden hierfür gewechselt!

Woran erkennt man eine gute Windel? 5 Fragen zum Windel-Check:

  • Wie gut saugt die Windel Feuchtigkeit auf?
  • Ist das Windelwechseln unkompliziert für Eltern und Kind?
  • Bleibt die Windel beim Spielen und Schlafen, wo sie hingehört?
  • Hat die Windel eine gute Hautverträglichkeit oder gibt es einen Ausschlag am Po?
  • Ist die Windel schadstofffrei?

Discounter- gegen Markenwindel: Können beide überzeugen?

Von den elf getesteten Produkten (Windeln der Größe 4) haben tatsächlich nur wenige die Ansprüche der Eltern nicht erfüllt. Im Gegenteil: Zwei Produkte wurden sogar mit der Bestnote „sehr gut“ ausgezeichnet, fünf weitere mit „gut“. Drei der getesteten Windeln erhielten die Note „befriedigend“. Nur eine einzige Windel fiel im Test durch: Da sie nicht dicht war und einige der Kinder einen wunden Po hatten.

Laut Stiftung Warentest waren die Testsieger zwar von einer bekannten Windelmarke, allerdings konnten auch Billig-Windeln problemlos mithalten. Ihr müsst also nicht zwangsläufig viel Geld für Windeln ausgeben, damit euer Kind einen trockenen Popo und viel Spaß beim Spielen und Toben hat.