Die Diva unter den Pflanzen

So klappt es mit den Rosen im eigenen Garten

Rose im eigenen Garten anpflanzen: Tipps für tolle Rosenpracht
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Rosen sind die Diven unter den Blumen – wir haben Tipps, wie das Anpflanzen trotzdem gelingt.

Der richtige Standort, die richtige Erde, die richtigen Nährstoffe – die Rose ist als Pflanze ziemlich anspruchsvoll und bringt einiges an Extrawünschen mit. Doch wenn Hobbygärtner einige Tipps beachten, steht einem Blütenmeer im Garten nichts mehr im Wege.

Schon viele Hobbygärtner sind beim Anpflanzen von Rosen verzweifelt: Denn bis die Blume ihre volle Schönheit entfaltet, kann es dauern. Und hat man es einmal geschafft, die Rose zum Wachsen zu bringen, heißt das noch lange nicht, dass sie auch das ganze Jahr übersteht. Trotzdem gibt es einige Tipps, die das Anpflanzen von Rosen erleichtern können:

1. Rose zum richtigen Zeitpunkt einpflanzen

Rosen einpflanzen - das geht eigentlich das ganze Jahr über. Der beste Zeitpunkt zum Einpflanzen ist aber im Frühjahr oder im Herbst, wenn die Rose noch keine Blüten hat. Dann muss sich die Pflanze nicht gleichzeitig auf die Blüten- und Wurzelbildung konzentrieren und wächst schneller am neuen Standort an.

2. Passenden Standort für die Rose aussuchen

Der Standort für die Rose muss mit Bedacht ausgesucht werden: Die Rose sollte genügend Licht und Nährstoffe erhalten, sonst kann es eher zu Pilzen und Schädlingsbefall kommen. Aber Achtung: Manche Faktoren sind auch von der Sorte abhängig, also zum Beispiel, ob die Rose direktes oder eher indirektes Sonnenlicht mag.

3. Boden für die Rose vorbereiten

Damit sich die Rosenpflanze optimal nach unten ausbreiten kann, sollte die Erde im Beet möglichst tief sein. Außerdem muss der Boden humusreich sein – so bekommt die Rose alle Nährstoffe, die sie braucht.

4. Zellen der Rosenpflanze stärken

Auch die rein pflanzliche Flüssig Acker-Schachtelhalm kann die Rose beim Wachstum unterstützen. Die gibt es schon fertig gemischt im Handel.

Die darin enthaltene Kieselsäure stärkt die Zellen der Rose und macht sie widerstandsfähiger gegen Schädlinge und Pilze. Man sollte die Rosen damit sechs- bis siebenmal im Jahr bespritzen.

Außerdem kann man der Rosenpflanze organischen Dünger geben, wenn sie die ersten Knospen hat oder sobald man die ersten Blüten runtergeschnitten hat. Im Herbst kann man die Rose zusätzlich mit Kali düngen und damit ihre Zellen stärken.