Diese Hausmittel helfen dir bei einer Blasenentzündung

Blasenentzündung: Fünf hilfreiche Hausmittel

Hausmittel können die Heilung einer Blasenentzündung unterstützen.
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Eine Blasenentzündung ist oft schmerzhaft und lästig. Diese Hausmittel helfen dir, dich besser zu fühlen.

Hausmittel können die Heilung einer Blasenentzündung unterstützen. Was hilft gegen die Symptome und welche Maßnahmen wirken wohltuend?

Viele Frauen kennen das brennende Gefühl beim Wasserlassen und das ständige Bedürfnis auf die Toilette zu gehen. Blasenentzündungen sind nicht nur unangenehm, sondern können auch den Alltag stark beeinträchtigen. Aber was hilft gegen die Beschwerden und was kann Frau tun, um schnellstmöglich wieder fit zu sein? Folgende Hausmittel können bei Blasenentzündungen helfen.

Besonders wichtig: Viel trinken!

Eines sei vorweggesagt: Verbessern sich die Beschwerden einer Blasenentzündung (Zystitis) nicht innerhalb von kurzer Zeit oder verschlimmern sie sich sogar, ist ein Arztbesuch unumgänglich. In allen anderen Fällen können Hausmittel häufig den Heilungsprozess unterstützen und die Symptome lindern.

Was bei vielen gegen eine Blasenentzündung hilft, ist ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Mediziner raten zu mindestens zwei Litern täglich. Wasser sollte dabei einen Großteil ausmachen. Wer viel trinkt, muss auch öfter auf die Toilette. Durch eine regelmäßige Blasenentleerung werden die Bakterien aus der Blase und den Harnwegen gespült. Auch wenn das Wasserlassen oft schmerzt, ist es wichtig, um die Infektion loszuwerden.

Medizinprodukte können ebenfalls bei einer Zystitis hilfreich sein. FEMALAC® bei Blasenentzündung eignet sich durch die innovative Duo-Aktiv-Formel mit D-Mannose und Laktobazillen zur unterstützenden Behandlung. Das Trinkpulver ist nicht verschreibungspflichtig und antibiotikafrei. Der beerig-fruchtige Geschmack des Pulvers kann dem einen oder anderen auch dabei helfen, mehr zu trinken.

Kräutertees

Neben stillem Wasser sind besonders Kräutertees ein geeignetes Hausmittel bei Blasenentzündungen. Sie wirken oft harntreibend und helfen so beim Ausspülen der Erreger aus der Blase.

Außerdem können beispielsweise Birkenblätter, Brennnessel und Goldrutenkraut eine entzündungshemmende Wirkung haben. Tees mit diesen pflanzlichen Inhaltsstoffen helfen womöglich bei der Linderung der Symptome. Spezielle Blasentees enthalten oft wohltuende Kräuter und sind in Drogeriemärkten oder Apotheken zu finden.

Tipp: Getränke wie Kaffee und Alkohol sollten Betroffene einer Zystitis eher meiden. Sie reizen die Harnwege zusätzlich, wodurch sich Bakterien womöglich leichter ausbreiten.

Cranberrysaft bei Blasenentzündung?

Schon seit langer Zeit gehört Cranberrysaft zu einem beliebten Hausmittel gegen Blasenentzündung. Aber was macht den Saft so besonders und hilft er wirklich bei der Heilung?

Cranberrys sind rote Früchte und enthalten den Stoff Proanthocyanidin. Genau die Komponente soll dafür sorgen, dass der Saft bei Blasenentzündung hilft, und zwar indem sie es den Bakterien erschwert, sich in der Blase und den Harnwegen festzusetzen. Dadurch kann sich die Infektion in der Regel zumindest nicht weiter ausbreiten.

Die Wirkungskraft der Frucht bei Blasenentzündungen ist in der Wissenschaft eher umstritten. Einige Studien stellen aber einen positiven Effekt insbesondere zur Vorbeugung von Harnwegsinfektionen fest.[i],[ii] Cranberrysaft kann also nützlich sein und es ist zumindest einen Versuch wert, das Hausmittel auszuprobieren. Jedenfalls schadet es nicht, ab und zu den Saft zu trinken.

Wärme zur Entspannung

Auch wenn die Wirksamkeit von Wärme bei Blasenentzündung nicht wissenschaftlich belegt ist, empfinden sie viele Frauen als wohltuend. Wärmflasche oder Körnerkissen heilen zwar nicht die Zystitis, aber was sie tun können ist: entspannend wirken und zumindest für eine kurze Zeit die unangenehmen Beschwerden lindern.

Warme Sitzbäder haben den gleichen schmerzlindernden Effekt. Ein Bad des Unterkörpers für wenige Minuten in einer Badewanne mit warmem Wasser fühlt sich in der Regel angenehm an. Auf Badesalze oder Schäume sollte verzichtet werden. Wichtig ist es, sich danach gründlich abzutrocknen. Das Handtuch sollten Erkrankte nicht noch einmal benutzen oder mit anderen Personen im Haushalt teilen.

Natron

Ein weiteres Hausmittel, was ebenfalls oft bei Blasenentzündungen hilft, ist Natron. Viele haben das nützliche Produkt immer zu Hause, sodass es sich als akuter „Helfer“ anbietet. Natron kann verhindern, dass sich weitere E. coli-Bakterien in der Blase ansiedeln und es lindert zumeist das Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen. Wer kein Natron zur Hand hat, kann alternativ auch Backpulver verwenden.

Verschiedene Einnahmemethoden sind möglich. Bei der ersten Option erfolgt die Anwendung über den ganzen Tag verteilt. Der Betroffene trinkt insgesamt drei Gläser Wasser mit jeweils einer Messerspitze Natron darin.[i]

Die zweite Möglichkeit ist eine Trinkkur. Zuerst werden zwei Teelöffel Natron in einem großen Glas Wasser aufgelöst und getrunken. Im Anschluss nimmt die erkrankte Person in einem Zeitraum von vier Stunden jede viertel Stunde ein Glas reines Wasser zu sich.[i] Die großen Mengen an Flüssigkeit können die Erreger aus dem Körper spülen und wirken dadurch wie eine Kur.