„Rad- und E-Bike Center Schmitz“ hilft weiter 

Tipps und clevere Wege zum neuen E-Bike

Frau mit Helm und Sonnenbrille fährt mit einem Pegasus Enovo Evo.
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Ob in der Stadt oder auf Tour: E-Bikes, wie das leichte Pegasus Enovo Evo mit Carbon-Rahmen, werden immer beliebter .

E-Bikes haben Hochkonjunktur und fördern die Gesundheit. Gertrud Schmitz, Geschäftsinhaberin vom „Rad- und E-Bike Center Schmitz“ aus Castrop-Rauxel, erklärt, worauf es beim E-Bike-Kauf ankommt.

Lange Lieferzeiten für Fahrräder, E-Bikes und Teile sind die derzeitige Realität. Wie Sie bereits wenigen Tagen trotzdem schon Ihr Traumbike in Händen halten können - und sich damit auch noch fit und gesund halten -, dazu können unsere E-Bike Experten die entscheidenden Tipps geben.

Warum Fahrradfahren so gesund ist - und mit dem E-Bike noch viel mehr

Wer schon mal mit dem Rad durch die Natur gefahren ist, bemerkt sofort ein Gefühl von Freiheit. Allein das zaubert ein Grinsen ins Gesicht.  Die gleichmäßige und rhythmische Bewegung wirkt entspannend und reduziert Stresshormone. Und das bereits ab 20 Minuten Radfahren pro Tag. Nach etwa 40 Minuten, werden im Gehirn sogar Glückshormone freigesetzt. Aber es passiert noch mehr im Körper.

Radfahren regt die Durchblutung an, lässt Pfunde schmelzen und fördert den Muskelaufbau. Schon 10 Minuten im Sattel verbrennen im Schnitt 97 Kalorien, ab 60 Minuten beginnt die Fettverbrennung. Durch die erhöhte Herzfrequenz weiten sich die Blutgefäße, was sie flexibler und stärker sowie weniger anfällig für Krankheiten macht.

Im Fachgeschäft findet jeder Kaufinteressent das passende E-Bike für schöne Touren in der Natur.

Doch wie sieht es bei E-Bikes aus? Geht der Fitness-Aspekt aufgrund der Unterstützung durch einen Elektromotor nicht gänzlich verloren? „Das Gegenteil ist der Fall“, erklärt Christian Colcuc, Oberarzt für Sporttraumatologie und Sportmedizin am Evangelischen Klinikum Bethel in Bielefeld. Das Training mit dem E-Bike sei gesünder als mit einem gewöhnlichen Fahrrad, so der Mediziner.

Denn gerade der Motor sorge dafür, dass E-Bike-Fahrer viel längere Zeitspannen im Sattel verbringen und durch die locker-entspannte Anstrengung im „aeroben Bereich“ trainieren. Der Körper wird so durchgehend mit ausreichend Sauerstoff versorgt, Grundlage dafür, besonders gut Fett und Kohlenhydrate zu verstoffwechseln. „Daher hilft das Fahren eines E-Bikes beim Abnehmen“, ist sich Colcuc sicher. Doch wie und wo soll man bei der enormen Auswahl das perfekte E-Bike finden?

Das perfekte E-Bike finden: Vorteile durch Kauf vor Ort

Am besten in einem lokalen Fachgeschäft. Der Kauf vor Ort ermöglicht nämlich eine optimale Beratung: Durch langjährige Erfahrung wissen unsere Experten, was für die Einsätze in der Region und im Umkreis wirklich sinnvoll und gut abgestimmt ist und können davon ausgehend auch beurteilen, welche Ausstattung das Rad für weitergehende Einsätze beispielsweise im Urlaub oder auf Reisen haben sollte oder welche Radgröße und Rahmengeometrie richtig ist.

Natürlich muss ein lokaler Händler den Kauf direkt vor Ort loben. Aber es ist auch etwas Wahres dran, denn auch wenn das Internet laut gängiger Meinung günstiger sein soll, ist dies doch hauptsächlich ein Werbeversprechen, denn viele Leistungen fallen einfach unter den Tisch. 

Dazu kommt der Service : Denn im Gegensatz zum Kauf im Netz, ist sowohl das Produkt als auch der Ansprechpartner direkt vor Ort greifbar: Lästiges Versenden, weites Fahren oder die Suche, nach einem Händler, der zufällig noch freie Kapazitäten im Service hat, um ein Rad während der Saison noch ungeplant mit aufzunehmen, entfällt. 

Inspektion: Professioneller Blick, neueste Updates

Das Fahrrad oder E-Bike kann vor Ort außerdem regelmäßig und zuverlässig inspiziert werden, so dass beispielsweise immer die neuesten Updates aufgespielt sind und es für die Fahrrad-Saison immer voll einsatzfähig bereit ist. . Ist der Händler weit entfernt, können längere Wartezeiten entstehen. Vor allem dann, wenn schwerwiegendere Schäden am Fahrzeug behoben werden müssen. So endet die Saison dann völlig unvermittelt.

Der lokale Händler kann da anders vorgehen: Er kennt die Fahrzeuge aus seinem Sortiment ganz genau und ist im Service entsprechend detailliert geschult. Ein kurzer Draht zu den Herstellern stellt im Regelfall sicher, dass Ersatzteile auch schnell vor Ort sein können, um das Fahrrad des Kunden wieder auf Vordermann zu bringen.

Der gut sortierte Fachhandel hilft bei der richtigen Auswahl

Trotzdem ist das Thema E-Bike ist für viele immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Das merken die Profis vom Rad- und E-Bike Center an der B-235 in Castrop-Rauxel in vielen Gesprächen, die zur Zeit geführt werden. Viele Interessenten können anfangs noch gar nicht so genau einschätzen, was man auf und mit einem E-Bike alles unternehmen und erleben kann. Klar, es gibt zahlreiche Ratgeber in Zeitschriften, im Netz und im Bekanntenkreis oder der Familie und alle Informationen, die man bekommen kann, werden gerne mitgenommen, wenn man überlegt, sich ein E-Bike oder zwei anzuschaffen. Hilfreicher ist jedoch der Gang ins Fachgeschäft.

Dort hört man dann häufig Sätze wie: „Haben Sie dieses oder jenes Modell aus diesem Test?“ Und noch häufiger: „Ich möchte auf jeden Fall einen Mittelmotor.“ Und das Jahre, nachdem sich das Mittelmotorsystem bereits am Markt stark durchgesetzt hat und z.B. viele verschiedene namhafte Hersteller wie Bosch, Shimano, Panasonic und andere bis zu vier verschiedene Mittelmotoren in vielfältigen Programmierungen anbieten, um in diesem Bereich den individuellen Ansprüchen nochmal besser und gezielter gerecht werden zu können.

Man merkt, als potentieller E-Bike-Käufer orientiert man sich zunächst an Tests und diversen Empfehlungen, man möchte eben das Beste für sein Geld bekommen. Man merkt jedoch genauso, dass die Informationen, welche die Käufer erreichen, nur punktuell sind. Daher ist es wichtig, sich in Ruhe die Zeit zu nehmen und sich von Grund auf dahingehend beraten zu lassen, was für einen selbst wichtig ist und worauf man beim Kauf achten sollte. Ein paar Tipps geben die E-Bike Experten vorne weg.

1. Der grundlegende Aufbau sollte passen: Die meisten Rahmen sind vorgefertigt und werden nicht nach Körpermaß hergestellt, selbst im custom-made Bereich nicht. Daher ist ein Vermessen nicht alles und es ist erfahrungsgemäß auch nicht jedermanns Geschmack. Auch bei Profiradlern ist es eher ein Verfahren als ein punktuelles Messen, bis das Rad richtig abgestimmt ist. Meist, das sagt selbst Dr. Achim Schmidt vom Institut für Outdoor Sport und Umweltforschung an der Sporthochschule Köln in seinen Schulungen, hilft der erfahrene Blick für die Sitzposition auf dem Rad mehr als ein kurz gehaltenes Vermessungsverfahren.

Für den Alltagsradler, der ein hohes Fahrvergnügen und lange Freude an seinem Rad haben möchte, ist es daher sinnvoll, zwei bis drei Räder verschiedener Hersteller mit unterschiedlichen Rahmengeometrieansätzen zur Auswahl zu haben und diese Probe zu fahren. Das eigene Gefühl auf dem Rad hilft grundsätzlich, aber wenn es nicht auf Anhieb passt oder direkt richtig eingestellt ist, hilft die Erfahrung des Verkäufers.

Gepaart mit dem ergonomisch geschulten Blick für entspannte, kraftsparende Fahrhaltung, lässt sich einschätzen, ob die Sitzposition auf dem Rad bereits gut ist oder ob man eventuell doch lieber eine andere Größe oder gar noch ein anderes Modell ausprobieren sollte. Somit lässt sich die Frage, die oft von Kunden gestellt wird, welches das beste Rad oder der beste Hersteller sei, zusätzlich individualisiert besser beantworten, als durch die reine Betrachtung der technischen Details.

2. Auch bei der Auswahl des Motors sollten alle Einsatzwünsche des Nutzers berücksichtigt werden: Mittlerweile gibt es Mittelmotoren, die mit 85 oder gar 90 Nm bestens dafür geeignet sind, steile Berge locker mit dem E-Bike zu erklimmen. Oder auch Räder, die über eine spezielle Ansteuerung verfügen, um mit dem E-Mountainbike selbst über Felsbrocken auf dem Weg zu fahren. 

Solche „Energiefresser“ können jede Menge Spaß machen, sind jedoch nicht ohne weiteres das Optimale, um auf größere Reichweiten zu kommen, wenn man das E-Bike nutzen möchte, um vielleicht auch längere Touren zu fahren. Oder wenn man eher als Genussradler unterwegs ist und auf sanfte und ruhige Art unterstützt werden möchte. Manch einer braucht und möchte nur eine leichte Unterstützung für den täglichen Gebrauch oder hat sogar Respekt vor zu starker Motorleistung.

Über Stock und Stein: Die Bulls Sonic Serie setzt im eMTB-Bereich neue Maßstäbe.

Hier überbieten sich die Antriebshersteller aktuell geradezu, treiben die Entwicklung an und schauen sich das Beste von einander ab. Sei es Bosch mit dem Active Line, Active Line +, Performance Line oder Performance Line CX Motor in seinen verschiedenen Programmierungen, zusätzlichen Speed- und Cargoversionen, oder Shimano mit dem 5000er, 6100er, 7000er, 8000er oder deren neuesten Flaggschiff der e-Mountainbike- und e-All-Terrain Motorenwelt, den EP8, der 2021 neue Maßstäbe setzt und von Shimano selbst als „Revolution“ gefeiert wird. 

Die stilleren Entwicklungen, wie Panasonic mit dem GX Ultimate mit 90 Nm, der bei vielen Flyer Modellen wie z.B. dem Upstreet verbaut ist, gehen da schon fast unter. Panasonic, nur so am Rande, war im Übrigen der erste Hersteller, der einen sogenannten „Automatik Modus“ brachte, der später wiederum bei Shimano als „Trailmodus“ und bei Bosch als „eMTB Modus“ Einzug hielt. Insofern sind auch solche Hersteller, deren Motoren bereits langjährig zuverlässig Unterstützung liefern genauso wie verschiedene andere Motoren immer einen offenen Blick wert.

3. Die richtige Auswahl der Schaltung: Kettenschaltungen kommen aus dem Profirennrad- und Profi-MTB Bereich und sind von Hause aus für hohe Belastungen und sportliche Performance ausgelegt. Insofern eignen sie sich auch recht gut für den E-Bike-Bereich, wo durch Motorunterstützung das Doppelte oder Dreifache der Kraft, die man selbst hineingibt, auf die Straße gebracht werden kann. 

Gleichmäßiges Treten ohne unterbrechen zu müssen ist immer kraftsparender und am Berg möchte man auch nicht unbedingt beim Treten aufhören müssen, um zu schalten. Dazu kommt, dass man die Laufräder mit besonders leichtlaufenden Naben ausstatten kann und das Rad somit leichter rollt. Das kann dafür sorgen, deutlich Energie zu sparen und höhere Reichweiten zu erzielen. Oft wird es durch eine solche Ausstattung auch angenehmer, das E-Bike ohne Motorunterstützung zu fahren.

Stufenlose Enviolonabe mit Carbon-Zahnriemen an einem Kettler Quadriga Duo.

Nabenschaltungen dagegen können eine wartungsärmere Lösung sein und für viele ist es nach wie vor wichtig oder wird es beim E-Biken wieder wichtig, einen Rücktritt zu haben. In jedem Fall sollte man sich beraten lassen, welche Schaltung für welchen Zweck am besten geeignet ist.

Inzwischen haben die Hersteller auch spezielle Nabenschaltungen exklusiv für den E-Bike-Bereich entwickelt. So hat Shimano eine Nabe mit Rücktrittbremse entwickelt, die auch deutlich höhere Motorunterstützungen verträgt, und von Enviolo gibt es eine stufenlose, wartungsfreie Freilaufnabe, die mit sehr starken Motorleistung gekoppelt werden kann. Gepaart mit einem wartungsarmen, haltbaren Zahnriemen sind so lange Touren und ein sorgloser Einsatz möglich. 

Für den Cityeinsatz und eine ganz klassische Fahrradtour im flachen bis leicht hügeligen Gelände sind die bekannten 7-Gang und 8-Gang Naben - mit oder ohne Rücktritt - gut geeignet. So ganz wartungsfrei sind diese Schaltungen allerdings nicht - auch wenn die Meinung weit verbreitet ist. Grund dafür ist, dass Cityräder bisher nicht mit höherer Belastung gefahren wurden. Der Motor sorgt mit seiner Unterstützung aber auch beim Einsatz in der Stadt dafür, dass man zügig vorankommt. Somit brauchen diese Naben hier dann auch ihre regelmäßige Behandlung mit Spezialfett. Oder die 14-Gang Rohloffnabe einen Ölwechsel.

4. Bei der Akkuwahl empfiehlt es sich, auf eine etwas überdimensionierte Akkukapazität zu achten: Nicht an allen Tagen und in jeder Situation herrschen die gleichen Bedingungen. Verschiedene Faktoren, wie Untergrund, Temperatur, Windstärke, Gewicht, Trittfrequenz, häufiges Anfahren, Fahren im Windschatten der anderen oder vorne weg, Reifen, Luftdruck u.v.m, beeinflussen die Reichweite, die man mit der Kapazität des E-Bike-Akkus tatsächlich erzielen kann. 

Fahrer, die gerne länger unterwegs sind, und beim E-Bike kommt man sehr schnell auf den Geschmack, sollten beim Kauf darauf achten, dass der Akku eine hohe Kapazität hat. Die potenziellen Reichweiten variieren stark je nach Einsatz und Kraft. Das heißt: Bei einem 500Wh großen Akku käme man in der stärksten Unterstützungsstufe auch mal nur 25 Kilometer weit, auch wenn er bei anderen Gelegenheiten vielleicht für um die 100 Kilometer Unterstützung gibt. Viele, die sich ein eMTB im Bergurlaub ausgeliehen haben, haben das sicher schon so oder ähnlich leidvoll erfahren müssen.

Kettler Quadriga Duo: Doppelte Akkustärke mit satten 1250Wh. Erhältlich als Tiefeinsteiger, S-Pedelec oder eMTB. Das Rad gibt es in vielen Variationen für jeden Fahrertyp.

Mit 1250 Wh, wie zum Beispiel bei den Quadriga Duo Modellen vom bekannten deutschen Traditionshersteller Kettler, käme man im Turbo dann immerhin schon auf 62,5 Kilometer Reichweite. Eine bereits wirklich ordentliche Tourendistanz in bergigem Gelände, die sowohl für jede Menge Fahrspaß sorgt, als auch beim S-Pedelec - also den Pedelecs, bei denen der Motor bis 45 Stundenkilometer unterstützt - längere Distanzen, z.B. hin zur Arbeit und wieder zurück, ermöglicht.

Wo der Akku sitzt, ist ein Geschmacksache. Sicher ist aber: Auch zur Position des Akkus kann man sich beim Berater genauer informieren. Wichtig ist, dass er nicht hinderlich ist oder beim Fahren beeinträchtigt.

5. Displaywahl: Das Display sollte dem Fahrer bzw. der Fahrerin zuverlässig Rückmeldung über einige Fahrdaten geben. Gängige Radcomputerfunktionen wie Geschwindigkeit, Kilometer, Tageskilometer, Durchschnitt etc. können die meisten Displays. Zudem ist es noch wichtig, dass der Computer die Akkukapazität zeigen kann. Bei Langstreckenradlern geschätzt ist diese Funktion als eine Prozentanzeige, da so sehr genaue Einschätzungen über den Ladestand getroffen werden können. 

Wenn eine Restreichweitenanzeige vorhanden ist, sorgt das zusätzlich für Erleichterung. Denn so lässt sich genauer ablesen, wie der jeweilige Energieverbrauch auf der aktuellen Tour unter den unterschiedlichen Bedingungen variiert und erlaubt es, die Fahrweise oder auch die Tour rechtzeitig anzupassen. 

Wer eine Navigationshilfe per GPS nutzen möchte, kann dies über das Handy und manchmal auch über das Display selbst machen. Bei der Handyvariante ist allerdings von Vorteil, dass es entweder einen Anschluss für das Handy zum E-Bike-Akku oder am Display gibt oder das System über Bluetooth mit dem Handy verbunden werden kann. Eine elegante Lösung mit Kartendarstellung und Touchscreen ganz ohne Handy bietet das neue Nyon Display von Bosch. Doch kaum auf dem Markt, ist es bereits wieder vergriffen. Bosch kann Rückstände erst in ca. einem halben Jahr ausliefern. Somit sollte man es eher zum Nachrüsten als Weihnachtsgeschenk auf den Wunschzettel setzen. 

Allerdings gibt es schon noch gute Aussichten für die, die sich jetzt ein neues E-Bike mit Nyon Display anschaffen wollten. Das schicke eTrekking Topmodell von KTM, das Macina Style 610 Nyon, bei dem das Display serienmäßig verbaut ist, soll zwischen Juni und August geliefert werden. Und auch von Riese & Müller sind beim Rad- und E-Bike-Center Schmitz derzeit Modelle vorrätig, die mit Nyon Display konfiguriert wurden. Ebenso gibt es diverse Lösungen, mit denen man direkt das Smartphone als Display verwenden kann. Gut zu wissen: Viele Displays lassen sich auch noch im Nachhinein verbauen.

6. Bremsen: Auch auf die Bremsen sollte man im Vorfeld bereits ein wenig das Augenmerk richten. Eher bei günstigeren Modellen, die oft auch mit Frontmotor ausgestattet sind und eine Nabenschaltung mit Rücktrittbremse haben, finden sich noch Seilzugbremsen. 

Allerdings sind bei guter Ausführung dann zum Rücktritt noch 2 Felgenbremsen vorne und hinten verbaut, so dass man mit insgesamt 3 Bremsen durchaus auch Räder von bekannten Herstellern wie Kettler im Preisbereich von 1599 Euro bekommen kann. Bei Rädern mit Mittelmotor sind in der Regel dann bereits hydraulische Varianten verbaut. Sie sind sehr wartungsarm und zuverlässig und justieren sich im Regelfall immer wieder von selbst. 

Hochkomplexe Bikes: Bei Kettler in Hanweiler entstehen hochwertige E-Bikes, da ist bis ins kleinste Detail präzise und geschickte Arbeit gefragt.

Gerade im Komfortbereich findet man sie recht häufig und dort machen sie auch großen Sinn, denn diese Bremsen sind mit den richtig abgestimmten Belägen ausgesprochen einfach zu bedienen und haben eine zuverlässige Bremsleistung. 

Vor allem im sportlichen Trekking- und MTB-Bereich werden gern hydraulische Scheibenbremsen eingesetzt. Auch diese sind relativ wartungsarm, aber auch mehr Einflüssen ausgesetzt als eine Felgenbremse, wobei sie besonders in rauem Gelände große Vorteile haben. Es sind 2- und 4-Kolbensysteme am Markt, die für unterschiedliche Belastungen und Einsätze ausgelegt sind. Hier sollte man sich von den Experten beim Fahrradkauf detailliert beraten und bei der Abholung die entscheidenden Tipps zur richtigen Pflege und dem richtigen Bremseinsatz geben lassen.

7. Gesamtgewichtsbelastung: Ein häufig unterschätzter Aspekt beim E-Bike ist das zulässige Gesamtgewicht. Dieses setzt sich zusammen aus Fahrrad, Fahrer und Gepäck. Das heißt: Auch der Rucksack, den man auf dem Rücken hat oder das Kind im Kindersitz oder die Kinder im Anhänger werden in die Rechnung einbezogen.

Wer vorhat, mit dem Rad auf Tour zu gehen oder es bei seinen Einkäufen einzusetzen oder die Kinder mitzunehmen, sollte im Vorfeld darauf achten, wie stark das Rad belastet werden kann, genauso wie derjenige, der mit dem E-Bike wieder sein Idealgewicht erreichen möchte und/ oder sehr groß ist. 

Es empfiehlt sich, ein Rad zu wählen, bei dem im Hinblick auf die Belastung noch ein wenig Luft nach oben ist. Denn wenn das Material häufiger an der Belastungsgrenze bewegt wird, kann es auch schneller ermüden. Entsprechende Fahrzeuge bietet das Rad- und E-Bike Center Schmitz beispielsweise von Pegasus, Kalkhoff, Gazelle, Hercules, Flyer, Riese & Müller und noch einigen mehr, um hier auch in Zeiten schwieriger Liefersituationen möglichst viel anbieten zu können. 

Welches E-Bike passt zu mir? Nutzungen und Individuelle Anpassung

E-Bikes sprechen mittlerweile sehr viele Nutzergruppen an, denn durch das E-Bike erhöhen sich nicht nur Reichweiten, sondern insgesamt die Einsatzmöglichkeiten fürs das Fahrrad. 

Sportlich fahren

Für sportliche Typen, die gerne ins Gelände gehen, bietet das e-Mountainbike die Möglichkeit, es durchtrainierten Profifahrern gleich zu tun. Zudem hat e-Mountainbiking einen zusätzlichen Spaßfaktor und mittlerweile finden sogar eMTB-Wettkämpfe statt.

Schwierige Wege meistern

Für diejenigen, die es auch gerne abseits asphaltierter Wege versuchen, aber trotzdem auch eine Straßenausstattung haben möchten, gibt es eine wachsende Auswahl an All-Terrain-Bikes in allen möglichen Schattierungen, mit und ohne Gepäckträger, mit breiteren Rädern, in der sportlichen Richtung, wie z.B. von Bulls, oder in der komfortablen Richtung, wie z.B. von Pegasus.

Komfort genießen

Beinah schon ein echter Klassiker sind gemütliche Elektroräder für Komfortradler, z.B. von Gazelle oder Kettler. Wo Gazelle ein wenig der ewig Gestrige zu sein scheint und dem Nostalgie-Image fröhnt, hat sich Kettler mittlerweile zu einem echten Allrounder-Anbieter gemausert. Sowohl Mountainbikes, Cargo-e-Bikes, kompakte Familien E-Bikes wie eben auch die beliebten Komfort-e-Bikes, das ganze nochmal in einer Serie mit Duo Akku, und viele Modelle praktischerweise direkt mit dem K-Link Anhängeradapter und im Zubehör dafür verschiedene passende Anhänger, werden hier angeboten. Gemütlich kann man in einer entspannten, aufrechten Sitzposition die Natur genießen, bewegt sich immer im angenehmen Belastungsbereich und hat einen guten Rundumblick. Gleichzeitig schafft man problemlos auch längere Touren. Gerade, wenn man Radfahren immer schon geliebt hat, bietet das E-Bike hier weitere Nutzungsmöglichkeiten.

Träume leben

Für den Reiseradler und Tourenfahrer, der gerne einmal längere Strecken fahren möchte oder einen langgehegten Traum wahrmachen möchte, bieten eTrekkingräder vielfältigste Möglichkeiten. Sie sind überall in verschiedenem Terrain gut einsatzbereit, durch gute Federung auf Feld- und Waldwegen wie auf asphaltierten Strecken einsetzbar. Mit hoher Akkukapazität könnte man in wenigen Etappen zur Nordsee, über die Alpen oder gar rund um Europa radeln.

E-Bikes sind gut für die Umwelt

Insgesamt, aber besonders in der Stadt, ist ein E-Bike ein Fahrzeug, das gut fürs Klima ist und bei der Energiewende mithelfen kann. Kritiker gibt es immer, deshalb haben die Experten vom Rad- und E-Bike Center Schmitz es ausprobiert, ob das stimmt. Das Fazit: Mit dem E-Bike sind alle Besorgungen leicht zu erledigen und alle Strecken im Stadtgebiet angenehm und problemlos erradelbar. Parkplatzprobleme gibt es nicht.

Der Vorteil des E-Motors: Er hilft, um deutlich öfter auf das Auto zu verzichten. Mit dem E-Bike ist man häufig genauso schnell unterwegs oder sogar schneller. Hier wären die Städte gefragt, mehr Radwege auszuloten und als Kartenmaterial zur Verfügung zu stellen. Bei der Planung von Touren hilft schon jetzt der Radroutenplaner NRW, den es auch als App gibt, sowie diverse weitere Naviagationsapps, wie z.B. Komoot, mit deren Hilfe man eigene Touren, die man ausprobiert und für gut befunden hat, einstellen kann und so die Schwarmintelligenz vieler aktiver Radler aktivieren und nutzen kann.

Eine Ergänzung zu den oben genannten Modellen sind die Cargo-eBikes, die immer beliebter werden. Familien können sie zum Kindertransport nutzen, für viele Handwerksbetriebe oder Nahversorger bieten sie ebenfalls einige Möglichkeiten, sauber und energiesparend unterwegs zu sein. Ob für den Einsatz ein richtiges großes und langes Lastenrad das richtige ist oder man lieber auf eine kompaktere Variante setzt, auch hierzu kann man sich bei den Beratern bei Schmitz informieren - und auch mal ausprobieren. Ein Tipp: Große Lastenräder mit einem entsprechenden Radstand und einer höheren Zuladung für Unternehmen oder Kommunen werden derzeit vom Land NRW gefördert. Viele Hersteller halten spezielle Angebote für Unternehmen bereit. Dies ist sicherlich ein guter Anfang auf dem Weg, Stück für Stückmehr für die Umwelt zu tun.

Ein Lastenrad muss nicht immer lang sein. Das Kettler Familiano ist kompakt und wendig - mit zwei Kindern und Gepäck.

Trotz aller Spezialisierung, manchmal scheint das perfekte E-Bike einfach noch nicht dabei zu sein oder trotz der eigentlich richtigen Wahl, individuelle Anpassungen notwendig. So etwas lässt sich mit der richtigen Beratung, bei der auf entscheidende Voraussetzungen geachtet wird, durchaus machen.

Bei der Sattelwahl ist es beispielsweise die richtige Breite, die angepasst werden kann, oder beim Lenker die richtige Form. Sehr teuer muss das nicht sein, aber jedes beliebige Teil kann auch nicht immer verwenden werden. Die Experten beim Rad- und E-Bike Center Schmitz wissen auch hier, welche Anpassungen vorgenommen werden können. Auch ein reines e-MTB kann man so straßenverkehrstauglich ausstatten, dass es immer noch gut im Gelände bewegt werden kann, und wer helles Licht braucht, kann auch am e-Cityrad einen strahlend hellen Scheinwerfer angebaut bekommen, ohne gleich ein ganz anderes Modell auswählen zu müssen. 

Gerade deutsche Hersteller aus der Region, sei es Humpert aus Wickede, SKS aus Sundern oder Busch & Müller aus Meinerzhagen, haben hier durchaus führende Position und bieten über den gut sortierten Fachhandel zuverlässige konstruierte, getestete, gut funktionierende Parts und Zubehör an oder sind bei der Entwicklung neuen Zubehörs, wie z.B. Monkey Link oder Monkey Load, mit dabei.

Die Beratung und die Teile gibt es natürlich am einfachsten vor Ort beim Händler. Das Serviceteam vom Schmitz bietet dabei bei allen Teilen auch die saubere, fachgerechte Montage an. Da sitzt dann alles am Rad, wie es soll und man hat keinen zusätzlichen Aufwand. So muss man nicht erst warten, bis zufällig die sprichwörtliche eierlegende Wollmilchsau erfunden wurde, um das perfekte Rad schon jetzt auch finden und nutzen zu können.

Dienstradleasing: Wie funktioniert das?

Gerade sehr groß im Trend und von vielen Arbeitgebern bereits genutzt, sei es, um zur betrieblichen Gesundheitsversorgung etwas beizutragen oder um langjährigen, zuverlässigen Arbeitnehmern etwas Besonderes zu bieten, ist das Dienstradleasing über den Arbeitgeber. Bis zu 2 oder 3 Fahrzeuge kann man über den Arbeitgeber leasen und dabei Steuern sparen. Unterm Strich eine Win-Win Situation.

Das Besondere, man muss das Rad nicht unbedingt für den Weg zur Arbeit nutzen und man kann so durchaus auch ein weiteres Rad für den Partner oder die Partnerin mitleasen und am Ende der Leasingzeit übernehmen oder einfach ein weiteres Rad leasen, wenn man sich z.B. technisch weiterentwickeln möchte. 

Das Flyer Upstreet 5 mit dem Panasonic GXU 90Nm Motor und 630Wh Akku in der limitierten Auflage.

Beim Leasing wird oft für die Leasingzeit ein Rundum-Sorglos-Paket angeboten, und durch die Steuerersparnis, kann das Leasing durchaus bis zu 40 Prozent günstiger sein als der Neukauf. Egal, ob der Arbeitgeber schon einen Partner fürs Leasing hat oder nicht, auch hier bieten die Berater von Schmitz Hilfestellung und rechnen es auch noch einmal gerne für jeden Nutzer grob aus, welchen finanziellen Vorteil das Leasing bietet. Für Arbeitgeber, die noch einen Leasingpartner suchen: Jedem, auch kleineren Firmen, kann bei Schmitz Beratung und Lösungen angeboten werden.

E-Bikes zinslos finanzieren: Die „3=5 Aktion“ von Zweirad Schmitz

Nicht für jeden ist Leasing allerdings das Richtige und nicht jeder Arbeitgeber kann es problemlos anbieten. Ein weiteres Angebot im Hause Schmitz ist daher die „3=5 Aktion“ für jeden Privatkunden. Genau wie das Leasing läuft diese Aktion über 36 Monate, also 3 Jahre, und beinhaltet ebenfalls ein Rundum-Sorglos-Paket für das E-Bike. Dieses endet jedoch nicht nach drei Jahren, sondern bietet über einen Zeitraum von fünf Jahren Schutz.

Damit das ganze kostengünstig bleibt, läuft die „3=5“-Aktion von Schmitz auf der Basis einer 0%-Finanzierung. Man spart dann zwar keine zusätzlichen Steuern, aber zahlt eben auch keine Zinsen, hat kleine, bezahlbare monatliche Raten und muss am Ende keine Übernahmesumme mehr zahlen. Das Rad gehört einem nach drei Jahren, während der Rundumschutz für weitere zwei Jahre bestehen bleibt.

Insgesamt ist man mit diesem Modell also flexibler in der Planung als beim Leasing. Ob man die Aktion über die ganzen drei Jahre laufen lässt oder über einen kürzeren Zeitraum, kann ebenfalls flexibel festgelegt werden, auch, ob man eine Anzahlung leisten möchte oder nicht. Alle Infos zum Thema gibt es direkt im Hause Schmitz.

Zweirad Schmitz: Die Experten in der Region

Trotz Umbau für Sie da: Pandemiebedingt hat man beim Rad- und E-Bike Center Schmitz beim ersten Lockdown 2020 angefangen, das gesamte Gebäude zu sanieren und die Ausstellung verbessern. Nach 24 Jahren am jetzigen Firmenstandort, bei insgesamt über siebzigjährigem Bestehen der Firma, wurde das nötig.

Zur Zeit sind immer noch einige Arbeiten zu erledigen, jedoch hat man sich dazu entschlossen, diese jetzt noch auch während der Saison weiter durchzuführen, während man in der letzten Saison - bedingt durch den extremen Andrang in den Fahrradgeschäften im letzten Jahr - bis weit in den Herbst ausgesetzt hatte. 

Gelegentliche Umräumaktionen und letzte Installationsarbeiten finden daher zur Zeit noch während des laufenden Betriebs statt und können live miterlebt werden. Wer möchte, kann den Umbaustand ab dem 1. Juli auch in wöchentlichen Updates auf Facebook bis zu einer erstern Eröffnungsfeier mitverfolgen. 

Zweirad Schmitz
Marsstraße 25
44579 Castrop-Rauxel
Tel.: 02305358040
E-Mail: info@zweirad-schmitz.com
www.zweirad-schmitz.com
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