Bild: Tobias Hase

Nachdem am Montag (8. April) sowohl in Unna, Werne und im JVK Fröndenberg ein Päckchen mit weißen Pulver gefunden wurde, gibt es nun einen neuen Fund bei der Polizei in Fröndenberg, IKEA Kamen und der Agentur für Arbeit in Hamm.

Update, Dienstag (9. April), 15:02 Uhr: Auch der Einsatz in Kamen ist jetzt beendet. Wann man mit Ergebnissen der Analyse der Pulver rechnen kann, ist noch unklar.

Update, Dienstag (9. April), 14:16 Uhr: Der Einsatz in der Polizeidienststelle in Fröndenberg ist beendet. Die Kräfte der Analystischen Task Force (ATF) befinden sich jetzt auf dem Weg zu IKEA in Kamen. Dort hat die Feuerwehr den Umschlag bereits gesichert und wird ihn dann an die ATF übergeben.

Update, Dienstag (9. April), 13:42 Uhr: Der Westfälische Anzeiger berichtet, dass nun auch bei der Agentur für Arbeit in Hamm ein Umschlag mit weißem Pulver gefunden wurde. Die Feuerwehr sei im Großeinsatz, das Gebäude werde evakuiert.

Update, Dienstag (9. April), 13:24 Uhr: Bei einer Polizeidienststelle in Fröndenberg ist heute erneut ein Päckchen mit weißem Pulver gefunden worden. Es wurde per Brief an die Polizei geschickt. Der Bereich um die Dienststelle wurde abgesperrt und die Feuerwehr ist vor Ort. Auch bei der Polizeidienststelle wird eine Spezialeinheit der Feuerwehr Dortmund den Umschlag sichern und zur Untersuchung in ein Labor bringen. Nach Angaben der Pressestelle der Polizei Unna, soll auch bei IKEA in Kamen ein Päckchen mit weißem Pulver eingegangen sein. Auch dort laufe der Einsatz.

Update, Montag (8. April), 17:33 Uhr: Die Kreispolizeibehörde Unna erklärte, dass man zu allen drei Sachverhalten ein Strafverfahren eingeleitet habe. Der Verursacher, der ermittelt werden soll, muss die Kosten für den Einsatz übernehmen.

Update, Montag (8. April), 16:09 Uhr: Es lägen Indizien vor, dass es sich auch in Unna und Werne um Backpulver oder zumindest harmlose Substanzen handelt, erklärte ein Sprecher der Stadt Unna dem Hellweger Anzeiger. Mit endgültigen Ergebnissen könne man eventuell sogar erst am Dienstag rechnen.

Update, Montag (8. April), 15:57 Uhr: Die Analyse der ATF-Kräfte in Fröndenberg hat ergeben, dass es sich bei dem Pulver in Fröndenberg lediglich um Backpulver handelt.

Pulver auch in Fröndenberg gefunden

Update, Montag (8. April), 15:41 Uhr: Der Einsatz in Fröndenberg ist aktuell in vollem Gange. Die Polizei sichert den abgesperrten Bereich in Fröndenberg, damit niemand abhauen kann. Ermitteln wird die Polizei erst, wenn klar wird, dass es sich um eine Straftat handelt.

Update, Montag (8. April), 14:06 Uhr: Wie der Hellweger Anzeiger berichtet, wurde an einer dritten Stelle ein weißes Pulver gefunden: im Justizvollzugskrankenhaus in Fröndenberg. Auch dort kamen zwei Personen mit dem noch unbekannten Pulver in Berührung. Nachdem die ATK-Kräfte das Pulver auch in Unna geborgen haben, machten sie sich gegen kurz nach halb zwei auf den Weg nach Fröndenberg. Um welche Substanz es sich handelt ist weiterhin unbekannt, da die Pulver sich in Werne und Unna jedoch zusätzlich in einer Plastiktüte befanden, wurde nichts kontaminiert.

Gegenüber dem Hellweger Anzeiger hatte die Polizei im Kreis Unna bestätigt, dass Mitarbeiter weißes Pulver entdeckt haben. Dies befand sich im Verwaltungsgebäude des Hospitals in einem Umschlag.

Die Polizei sperrte die Straßen rund um das Katharinen Hospital ab. Um 11 Uhr wurde dann seitens der Feuerwehr Unna die Analyse -Task-Force (ATF), eine Spezialeinheit der Feuerwehr Dortmund, angefordert, um das Pulver zu untersuchen.

Katharinen Hospital in Unna und Stadthaus in Werne gesperrt

Zwei Mitarbeiterinnen der Poststelle im Katharinen Hospital befinden sich aktuell in Behandlung, da sie mit dem Pulver in Kontakt gekommen sind. Sie zeigten jedoch noch keine Symptome, bis Klarheit über die Substanz besteht, bleiben die Mitarbeiterinnen in medizinischer Betreuung. Der Betrieb im Krankenhaus läuft normal weiter. Lediglich die Poststelle ist abgeriegelt.

Auch in Werne im Stadthaus haben Mitarbeiter weißes Pulver in einem Briefumschlag gefunden. Zwischenzeitlich war das Stadthaus komplett gesperrt. Mitarbeiter durften ihre Büros nicht verlassen.

Die Analyse der Substanz läuft an

Feuerwehrkräfte machten Fotos von den Funden in Werne und Unna, um diese abzugleichen und Gewissheit über einen möglichen Zusammenhang zu bekommen.

Nachdem das Pulver in Werne von Spezialkräften geborgen wurde, konnte die Sperrung des Stadthauses wieder aufgehoben werden. Die Analyse läuft an. Es ist lediglich bekannt, dass es sich um ein weißes Pulver mit gelben Stippen handelt.

Gegen 13.15 berichtete der Hellweger Anzeiger, dass die Einsatzkräfte nun im Katharinen-Hospital in Unna angekommen sind. Auch dort werden sie das Pulver analysieren.