Bild: Dennis Liedschulte/Ruhr24

Wohnen auf dem Wasser. Für viele Menschen ist das ein Traum. In Bergkamen im Kreis Unna wird das bis 2026 Realität. Die Wasserstadt Aden nimmt erste Züge an. Am Montag (10. September) startete eine europaweite Ausschreibung. 

Nach Informationen der Stadt Bergkamen und des Managements der Wasserstadt Aden, hat am Montag (10. September) die Ausschreibung für das Bodenmanagement begonnen. Es handelt sich um eine europaweite Ausschreibung für das größte städtebauliche Projekt in Bergkamen, Kreis Unna und dem Ruhrgebiet. Zudem ist es ein ganz wichtiger Schritt.

Was passiert bei der Ausschreibung?

Firmen aus ganz Europa können Angebote für die Bodenarbeiten abgeben. Noch in diesem Jahr sollen die ersten Bodenarbeiten beginnen. Insgesamt sollen auf dem 54 Hektar großen Gelände der Wasserstadt Aden eine Millionen Kubikmeter Erde bewegt, modelliert und verdichtet werden.

Ab dem Jahr 2020 soll nach Informationen des Managements die Modellierung des rund sieben Hektar großen Adensees beginnen. Der Adensee ist das sogenannte Herzstück der zukünftigen Siedlung und hat auch eine Verbindung zum Datteln-Hamm-Kanal.

Das ist die Wasserstadt Aden

Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Haus Aden entsteht eine der innovativsten Siedlungen im ganzen Ruhrgebiet. Die Wasserstadt läuft unter dem Motto „Leben auf dem Wasser“ und soll sowohl Wohnen und Arbeiten, als auch Erholung und Freizeit miteinander verbinden.

[infotext] Im Jahr 2001 fuhren die letzten Bergleute ins Bergwerk Haus Aden ein. Das Projekt der Wasserstadt Aden ist symbolisch für den Strukturwandel im Ruhrgebiet. Die Wasserstadt ist das größte Stadtentwicklungsprojekt im Ruhrgebiet und soll bis zum Jahr 2026 fertiggestellt sein. Die Kosten belaufen sich auf rund 41 Millionen Euro, von denen die Stadt Bergkamen 4,5 Millionen trägt. Auch das Land NRW bezuschusst die Wasserstadt mit einer Förderung aus dem Städtebauförderungsprogramm. /[infotext]